Jolka-Fest

Jolkafest 1918; Foto: BTT

Jolka bedeutet im Russischen Tannenbaum, der meist in einem großen Raum aufgestellt und geschmückt wird. Die Kinder kommen schön verkleidet und singen Kinder- und Weihnachtslieder, tanzen und spielen Märchen um die Tanne herum. In Russland, der Ukraine und Weißrussland bringt das Väterchen Frost den Kindern zum Jolkafest die Geschenke. Es wird dabei von seiner kleinen Enkelin Snegurotschka (dem „Schneemädchen“) begleitet. Nach der noch heute verbreiteten Vorstellung hat das Väterchen Frost einen langen, weißen Bart und führt ein magisches Zepter, dessen Spitze alles, was sie berührt, gefrieren lässt. Es wohnt tief in der Taiga, ist sehr naturverbunden, fährt einen von Rentieren gezogenen Schlitten – die Troika – und trägt einen eisgrauen, mit Blautönen durchwebten Pelzmantel.

Studio Bildende Kunst

13.12.2019, 15.00 Uhr

Land und Leute : Polen

Lokale polnische Festtagstradtionen zwischen heidnischer Tradition und katholischen Ritualen. Eine Bilderreise von der Kaschubei bis in die Hohe Tatra. Bildervortrag von Hanno Schult. Mit polnischen Kalorienbomben und flüssigem "Kräutergeist", für die Seele zum Jahresausklang, musikalisch begleitet von Dorota Szewczyk. Eintritt 3,50 € mehr...

Traditionell kashubisches Design; Quelle: Krzysztof - Wikipedia, CC BY-SA 2.5

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

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