Galeriefrühstück: Impressionistinnen

Der Nachmittagstee, 1880; Abb.: Marie Braquemond

24.04., 10.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Wird nach Malern des Impressionismus gefragt, fallen Namen wie Manet, Monet, Renoir, Degas. Dass zu dieser Gruppe auch mehrere Frauen gehörten, ist weit weniger bekannt. Den Zeitgenossen dieser Malerinnen war das durchaus bewusst, aber spätere Kunsthistoriker neigten dazu, sie zu „vergessen“. Künstlerinnen in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts standen vor größeren Schwierigkeiten als ihre männlichen Kollegen. Kunsthochschulen und auch die meisten privaten Malkurse nahmen keine Studentinnen an. Hinzu kamen die Beschränkungen, die ihnen die Konventionen der Zeit auferlegten: eine junge Frau aus gutem Hause sollte sich nie allein in der Öffentlichkeit zeigen. So war es für sie z. B. undenkbar, Skizzen auf den Boulevards zu machen, Tanzlokale oder Künstlercafés zu besuchen. Das grenzte auch die Wahl ihrer Motive ein: wir finden Porträts von Frauen und Kindern in häuslicher Umgebung, in Gärten und Parks. Die wenigen männlichen Bildnisse stellen fast ausschließlich nahe Verwandte dar. Dazu kommen Landschaften, die meist während sommerlicher Erholungsaufenthalte entstanden, und Stillleben. Der Vortrag stellt folgende Künstlerinnen näher vor: Berthe Morisot (1841-1895), Mary Cassatt (1844-1926), Marie Braquemond (1840-1916) und Eva Gonzalès (1847-1883).

Studio Bildende Kunst

Kurse/Treffs/Proben
  • 22.04., 13.00 Uhr, Aquarellmalerei
  • 22.04., 18.00 Uhr, Malerei und Grafik

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin, Tel. 030 / 553 22 76

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Adressen | Impressum | Datenschutz