Ohne Frauen ist keine Revolution zu machen

Demo am 4.11.1989 auf dem Alexanderplatz mit Bärbel Bohley und Christa Wolf; Foto: Bundesarchiv Bild 183-1989-1104-045, Link, Hubert, CC BY-SA 3.0

Unter dem Titel „Ohne Frauen ist keine Revolution zu machen. HERstory und Dynamiken des demokratischen Umbruchs von 1989 in der DDR“ wird das Augenmerk auf den oftmals übersehenen Beitrag von Frauen als Impulsgeberinnen und aktiv Engagierten dieser bewegten Monate gelegt. Bärbel Bohley, Katja Havemann, Ulrike Poppe – diese Namen des Herbstes 1989 sind einigermaßen bekannt. Viele andere jedoch nicht. Dabei waren es Frauen, die oftmals den Anstoß zur Veränderung gaben. In der Abhandlung werden einzelne von ihnen gewürdigt – u.a. mit Porträts von Erika Drees, Samirah Kenawi und Ingrid Köppe. Die Darstellung von Einzelakteurinnen und Frauengruppen ist eingebettet in die Erörterung der Vorgeschichte von 1989. Was geschah vor der Maueröffnung am 9. November? Welche Rolle kommt dabei dem 9. Oktober 1989 zu? Da Erörterungen von Geschichte gewöhnlich auf den drei Zeitebenen Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft operieren, mündet die Abhandlung in die Reflexion erinnerungspolitischer Narrative der Gegenwart. Dies gilt insbesondere für die so genannte „Einheitserzählung“. Eine Gesprächsrunde mit der Autorin Sophia Bickhardt, Sozialwissenschaftlerin, Projektleiterin weltgewandt. Institut für interkulturelle politische Bildung e.V. Moderation : Karin Gaulke, Frauenzentrum Marie e.V.

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