Kunst-Café in der Villa Skupin: Notre-Dame in Paris. Gedenkstätte der französischen Geschichte

Die Uferstraße Saint Michel und Notre-Dame, 1901; Abb.: Maximilien Luce

Notre-Dame in Paris, eine der frühesten gotischen Kirchengebäude, errichtet ab 1163, ist wegen des Großbrands am 15. April 2019 in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt. Wegen des schlechten Zustands der Kathedrale, die seit 1991 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, war für 2019-2022 eine Großrestaurierung geplant. Während der Instandsetzungsarbeiten kam es im April zu einem Brand, der den größten Teil des Dachstuhls zerstörte und den hölzernen Spitzturm einstürzen ließ. Aus aktuellem Anlass soll in der Kunstgeschichtsreihe „Kunst-Café“ dieses berühmte Bauwerk aus kunsthistorischer Sicht betrachtet werden. Das Wunderwerk, wie es zur Zeit seiner Errichtung genannt wurde, war nicht zum ersten Mal baufällig. Die Südrose, unzureichend gestützt, musste bereits im 16. Jahrhundert restauriert werden. Im 18. Jahrhundert wurde sie komplett erneuert. Während der Französischen Revolution 1793 wurden viele Figuren zerstört, und in der Folge wurde das Gotteshaus als Lebensmittellager und Weindepot genutzt. Vögel flogen ein und aus. Zu der 1844 getroffenen Entscheidung einer umfassenden Wiederherstellung und Neugestaltung des Baudenkmals trug ein weltbekanntes Buch bei. Die Rede ist von Victor Hugo und seinem 1831 erschienenen Roman „Der Glöckner von Notre-Dame“, im französischen Originaltitel „Notre-Dame de Paris“.

Fotogalerie Friedrichshain

13.09.2019 bis 01.11.2019

BLIND DATE - Fotograf*innen aus Friedrichshain-Kreuzberg

Aus über 60 Bewerber*innen präsentiert die Fotogalerie in einer großen Bezirks-Gruppenausstellung die finale Auswahl von 22 Fotograf*innen, die alle einen persönlichen Bezug zu Friedrichshain-Kreuzberg haben. Eintritt frei mehr...

Yeti, a.d.S. ABC; Foto: Jeanne Fredac

23.08.2019 bis 06.09.2019

So bin ich! Ich bin so! - Verfolgung von Trans* und Lesben in der NS-Zeit

Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Rosa Winkel des Kulturrings - 25 Jahre nach dem Fall des Paragraphen § 175 im StGB. Projekt und Ausstellung wurden gefördert durch die Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung des Berliner Senats sowie unterstützt durch das Landesarchiv Berlin. Eintritt frei mehr...

Plakat zur Ausstellung "So bin ich! Ich bin so!"; Foto: Kulturring

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

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