Kulturbundgalerie Treptow: Steffen Thiemann - usw.

Abb.: Steffen Thiemann

Für den Autor Steffen Thiemann ist das Zeichnen immer ein Äquivalent zum Schreiben. Die Übergänge sind fließend, auch wenn die eine Ausdrucksform die andere über längere Phasen zurückdrängt, so kommt er doch immer wieder auf das vernachlässigte Medium zurück und beginnt an einem aufgegebenen Punkt neu, so als hätte er nie damit aufgehört. Zeichnen als die ursprüngliche Ausdrucksform, lange bevor aus den Zeichen Buchstaben wurden, Wörter mit eigenen Bedeutungen, Sinnzusammenhängen, Geschichten. Das Zeichnen ist immer unmittelbar, spontan, weniger kalkuliert und spekulativ wie das Schreiben. Zeichnen ist ein Augen-Blick. Ein Skizzieren des Moments. Das Zeichnen ist immer auch ein Aufzeichnen. Gesichter, Blicke, Bewegungen, Wörter, Notate. Ein Beobachten und Festhalten. Zeichnen als Schreibbewegung. Das ist nicht abstrakt, sondern immer gegenständlich, konkret, mitunter naiv. Mit der Technik des Holzschnitts nimmt er den Schwung aus der flüchtig hingeworfenen Zeichnung. Alles Flüssige wird spröde, widerspenstig. Das Messer schneidet und gräbt die aufgezeichneten Spuren mühsam ins Holz. Der Holzschnitt als anachronistisches Vervielfältigungsmedium der Kommunikation. Schrift und Zeichen korrespondieren, ergänzen einander, ergeben zusammen ein Bild. Werbung, Ankündigung, Manifest.

Fotogalerie Friedrichshain

Direkt am S-Bahnhof Warschauer Straße gelegen, ist die Fotogalerie Friedrichshain die älteste Galerie im Osten Deutschlands, die ausschließlich Fotografie ausstellt. Durchgehend seit 1985 geöffnet und ursprünglich als „Fotogalerie am Helsingforser Platz“ bekannt, gehört sie auch innerhalb Europas zu den Vorreitern und beherbergte neben nahezu allen berühmten ostdeutschen Fotografen zahlreiche internationale Größen. In den Anfangsjahren waren etwa Helga Paris, Arno Fischer, Sven Marquardt, Roger Mehlis und Ute Mahler mit Ausstellungen vertreten, es folgten u.a. Sebastiao Salgado, Tina Modotti, Imogen Cunningham, Gordon Parks und Cecil Beaton.

23.08.2019 bis 06.09.2019

So bin ich! Ich bin so! - Verfolgung von Trans* und Lesben in der NS-Zeit

Ausstellung der Arbeitsgemeinschaft Rosa Winkel des Kulturrings - 25 Jahre nach dem Fall des Paragraphen § 175 im StGB. Projekt und Ausstellung wurden gefördert durch die Landesstelle für Gleichbehandlung - gegen Diskriminierung des Berliner Senats sowie unterstützt durch das Landesarchiv Berlin. Eintritt frei mehr...

Plakat zur Ausstellung "So bin ich! Ich bin so!"; Foto: Kulturring

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel. 030 / 296 16 84

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Kulturhaus Karlshorst

23.08.2019, 19.30 Uhr

Musik aus Westafrika – Leben ist Rhythmus, Rhythmus ist Leben

Konzert mit der afrikanischen Band Wolara-Drums N Dance und Bouba Diakité. Eintritt 18,00 € inklusive Speisen, ermäßigt 3,00 € nur für Berlin-Pass-Inhaber*innen (begrenztes Kontingent). Um Voranmeldung unter der Rufnummer 030 553 22 76 oder studio@kulturring.berlin wird gebeten. mehr...

Wolara-Drums N Dance; Foto: NOWFOTO.DE

Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin

Tel. 030 / 5 53 22 76 oder 5 64 02 63

Kulturbund Treptow

26.08.2019 bis 27.09.2019

Vernissage: 23.08.2019, 19.00 Uhr

Kulturbundgalerie Treptow: Steffen Thiemann - usw.

Zeichnungen, Holzschnitte, Überschreibungen. frei

Abb.: Steffen Thiemann

Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel. 536 96 534

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Kurse/Treffs/Proben
  • 23.08., 16.00 Uhr, Zeichnen und Malen für Kinder

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin, Tel. 030 / 553 22 76

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