So bin ich! Ich bin so! - Verfolgung von Trans* und Lesben in der NS-Zeit

Plakat zur Ausstellung "So bin ich! Ich bin so!"; Foto: Kulturring

In einem Vermerk der Inspektion VII der Staatspolizeileitstelle Berlin im März 1936 steht: „Bei Kitzing handelt es sich um einen Transvestiten schlimmster Art, der nur von der männlichen Prostitution leben dürfte. Er ist zu wiederholten Malen auf Strichgängen angetroffen und eingeliefert worden. Es dürfte, falls Kitzing eine strafbare Handlung aus § 175a RStGB nicht nachgewiesen werden kann, seine Unterbringung in einem Konzentrationslager in Erwägung zu ziehen sein.“ Der Schutzhaftbefehl wurde am 05.03.1936 erteilt, ein reguläres Ermittlungs- und Strafverfahren jedoch nicht eingeleitet. Ein Sammeltransport brachte Kitzing am 17.03.1936 in das Konzentrationslager Lichtenburg. - Dieses und 15 weitere Verfolgungsschicksale zeigt die Ausstellung der AG Rosa Winkel. Die bewegenden Schicksale der Frauen und Männer, von Mitarbeitern*innen des Projekts Rosa Winkel aus den Polizei- und Justizakten des Landesarchivs Berlin recherchiert, dokumentieren die besonders ausgeprägte Verfolgungsmentalität der Polizei gerade gegenüber dieser Bevölkerungsgruppe.

Kulturhaus Karlshorst

23.08.2019, 19.30 Uhr

Musik aus Westafrika – Leben ist Rhythmus, Rhythmus ist Leben

Konzert mit der afrikanischen Band Wolara-Drums N Dance und Bouba Diakité. Eintritt 18,00 € inklusive Speisen, ermäßigt 3,00 € nur für Berlin-Pass-Inhaber*innen (begrenztes Kontingent). Um Voranmeldung unter der Rufnummer 030 553 22 76 oder studio@kulturring.berlin wird gebeten. mehr...

Wolara-Drums N Dance; Foto: NOWFOTO.DE

Kulturhaus Karlshorst, Treskowallee 112, 10318 Berlin

Tel. 030 / 5 53 22 76 oder 5 64 02 63

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