Land und Leute: Ecuador - Zum 250. Geburtstag Alexander von Humboldts (1769-1859)

Quito, Hof im spanischen Kolonialstil, hier wohnte Humboldt 1802; Foto: Hanno Schult, 09-2009

23.09., 19.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Er gilt bis heute als einer der größten Universalgelehrten seiner Zeit – Alexander von Humboldt (1769-1859), dessen 250. Geburtstag wir in diesem Jahre gedenken. J. W. Goethe sagte nach einer persönlichen Begegnung mit ihm: „Was für ein Mann! Ich kenne ihn so lange, und doch bin ich von neuem über ihn in Erstaunen. Man kann sagen, er hat an Kenntnissen und lebendigem Wissen nicht seinesgleichen. Und eine Vielseitigkeit, wie sie mir gleichfalls noch nicht vorgekommen ist! Wohin man rührt, er ist überall zu Hause und überschüttet uns mit geistigen Schätzen.“ Alexander von Humboldt war nicht nur Schöpfer der Klimatologie als Wissenschaft, sondern gilt auch darüber hinaus als Begründer der Meeresphysik sowie geognostisch - geoplastischer Erdkunde (Geomorphologie). Darüber hinaus beschäftigte er sich mit Astronomie, Geologie, Botanik, Pflanzengeographie und Zoologie. Als „Kind der Aufklärung“ war er auch ein aufmerksamer Beobachter der politisch-gesellschaftlichen Zustände seiner Zeit in einer Welt des Umbruches nach der Großen Französischen Revolution von 1789. Im Juni des Jahres 1799 brach er mit seinem späteren französischen Freund Bonplant vom spanischen La Coruna mit dem Schiff zu einer über 5 Jahre dauernden Entdeckertour in die Neue Welt auf. Über die Kanarischen Inseln, Kuba, Venezuela und Kolumbien führte ihn seine Forschungs- und Abenteuerlust im Januar 1802 auch in das heutige Ecuador...

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