Land und Leute: Deutschland - 100 Jahre nach dem „Diktat“ von Versailles 1919-2019

Deutsches Plakat gegen den Versailler Vertrag 1919 ; Abb.: Deutsches Historisches Museum, LeMO für Bildungszwecke frei

Versailles war eine Friedenskonferenz der bis dahin unbekannten Superlative mit über 10.000 Teilnehmern aus der ganzen Welt sowie enormen Konferenzkosten und der Unterbringung von fast 60.000 Experten, die in 58 Ausschüssen den bis dahin größten Vertragstext der Geschichte vorbereiteten. Er wirkt bis zum heutigen Tage in nationalen und internationalen Rechtsbestimmungen fort. Dazu zählten die Internationalisierung der deutschen Binnenwasserstraßen ebenso wie die Bildung von Groß-Berlin am 1. Oktober 1920 oder die Neuregelung der Arbeitsverhältnisse zwischen Arbeitgebern und Arbeitgebern im Rahmen einer internationalen Arbeitsorganisation mit der Möglichkeit freier Gewerkschaftsbildung. Wie sich z.B. die Entmilitarisierung des preußischen Militärstaates konkret auf lokaler Ebene in Berlin und Brandenburg ausgewirkt hat, und welche Folgen die Umstellung von Kriegs- auf Friedensproduktion im wirtschaftlichen und rechtlichen Bereich hatten, das können alle historisch Interessierten am 17. Juni 2019 im Studio Bildende Kunst neben vielen unbekannten Aspekten und Fakten des Friedensvertrages erfahren und erfragen.

Kursana-Seniorenzentrum Landsberger Tor

12.06.2019, 15.00 Uhr

Singen macht Laune: Es zogen auf sonnigen Wegen

Singen in geselliger Runde! Moderation: Carola Röger, am Klavier: Ulrich Wilke. Eintritt: 2,00 € für Gäste des Seniorenzentrums, Kaffeezeit ab 14.30 Uhr.

Kursana-Seniorenzentrum Landsberger Tor, Blumberger Damm 158, 12679 Berlin

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