Mariola Müller: Meine Reise nach Atlantis

Ankunft, 2017, Radierung, 15 x 19,5 cm; Foto: Mariola Müller

Laut Platon war Atlantis eine mythische Insel, die sich „außerhalb der Tore des Herkules“ mitten im Atlantik befand. Seit mehr als 10.000 Jahren ist sie in den Tiefen des Meeres versunken. Mariola Müller stellt uns ihre eigene Version dieses Mythos vor: Eine Version, in der die verlorene Insel die reine Essenz ihrer eigenen Seele zu sein scheint, die in die inneren Tiefen ihres Unterbewusstseins versunken ist. Mit dieser Ausstellung lädt sie uns ein, an ihrer langen Suchreise teilzunehmen. Die Aquarelle und Radierungen sind wie die offenen Seiten eines Reisetagebuchs. Ihr Weg scheint nicht klar und linear zu sein, sondern hat die Form eines großen Labyrinths. Ein Labyrinth, das von archetypischen Bildern bevölkert ist: Wanderpaare, einsame Frauen, Mütter, Kinder, Tiere, Monster und sogar ihre eigenen Träume, die sich alle in einem Wirbel zyklischer Bewegung umarmen, der vom Himmel zur Hölle führt, und umgekehrt. … Liebe, Hass, Verzweiflung, Hoffnung und Sehnsucht finden ihren Platz in der Arbeit der Künstlerin. Es ist eine Offenbarung des Reichtums des Lebens selbst, mit Licht und Schatten; und dadurch vermittelt es dem Betrachter das Gefühl der Universalität, das die Besonderheit ihrer eigenen Erfahrung übersteigt. Mariolas Reise nach Atlantis ist auch unsere eigene Reise. Ihr Reisetagebuch ist ein Spiegel, in dem wir unseren eigenen Weg in die Tiefen unserer Seele erkennen. (Juan Almarza Anwandter)

GISELA-Freier Kunstraum Lichtenberg

14.03.2019 bis 12.04.2019

Bon Bon City

Arbeiten von Inge Gräber, Heinz-Hermann Jurczek und Gerhard Zaucker

GISELA-Freier Kunstraum Lichtenberg, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel. 030 / 5165005

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Adressen | Impressum | Datenschutz