Filmvortrag im Club: Kästner und der Film - Zum 120. Geburtstag von Erich Kästner

Erich Kästner (l) bei Dreharbeiten in München 1968; Foto: MoSchle, CC BY 3.0

Die Bücher Erich Kästners erfreuten sich von Anfang an großer Beliebtheit und hoher Auflagen im In- und Ausland. So wurden seine Stoffe auch im Film zur Grundlage zahlreicher Verfilmungen – teilweise mit Drehbüchern von Kästner selbst. Während des Verbots seiner Bücher in der Nazidiktatur war es der Film, der Kästners Existenz sicherte. Filmwissenschaftlerin Irina Vogt vereint in ihrer Präsentation Wissenswertes zur Biografie Erich Kästners mit Unterhaltsamem zu den Filmen. Es werden Ausschnitte aus Verfilmungen verschiedener Jahrzehnte von „Emil und die Detektive“ (1931 und 1954), „Das doppelte Lottchen“ (1950 und 1994), „Drei Männer im Schnee“ (1955) und „Fabian“ (1980) gezeigt.

Studio Bildende Kunst

Das Studio Bildende Kunst wirkt wegen seiner geschützten Lage wie eine Insel der Ruhe im Hauptstadt-Trubel nahe der belebten Frankfurter Allee. Sein Domizil, die um 1928 errichtete Villa des einstigsten Fleischfabrikanten Paul Skupin ist eine der letzten Fabrikantenvillen im Bezirk Lichtenberg und steht unter Denkmalschutz. Die Innengestaltung, weitgehend im Originalzustand aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erhalten, ist fast eine „Galerie“ für sich. Wer also eine der vielen Ausstellung besucht, wird immer auch vom Haus angezogen werden. Zehnmal im Jahr wechselt das Studio seine Ausstellungen , es sind Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche zu sehen, eben Grafiken aller Stilrichtungen. Darauf hat sich die Galerie spezialisiert und damit Anerkennung in der Hauptstadt, ja im ganzen Land erworben. Seit 2004 hat der Verein die ehemals kommunale Einrichtung übernommen und betreibt sie fortan eigenwirtschaftlich. Das traditionell bewährte Profil von Grafik-Galerie und -Werkstatt sowie künstlerischen Kursen für alle Altersgruppen bleibt erhalten. Im Haus arbeitet nach wie vor eine Druckerwerkstatt. Ein besonderer Anziehungspunkt des Studios ist in Zusammenarbeit mit der traditionsreichen „Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.“, die nunmehr auch im östlichen Berlin für Freunde und Sammler originalgrafischer Blätter präsent ist.

11.01.2019 bis 22.02.2019

Peter Hoffmann: Rückblick

Malerei und Grafik. Aus Anlass seines 85. Geburtstages zeigt Peter Hoffmann Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden. frei mehr...

An der Havel, Öl, 2006; Foto: Peter Hoffmann

13.02.2019, 10.00 Uhr

Galeriefrühstück: Gleicher Ort - Anderer Blick

Berliner Ansichten von unterschiedlichen Künstler*innen, verschieden interpretiert. Vortrag mit Rotraut Simons. Eintritt: 7,50 €, inkl. Frühstück Anmeldung erbeten, Reservierung unter T. 5532276. mehr...

Grunewaldsee; 1900; ©: Walter Leistikow (1865-1908)

27.02.2019, 15.30 Uhr

Kunst-Café: Bauhaus-Künstlerinnen. Zum 100-jährigen Gründungsjahr

Vortrag und Gespräch mit Kunsthistorikerin Elke Melzer. Eintritt: 5,00 €, Kaffee/Tee und Kuchen 2,50 € mehr...

Das Triadische Ballett, Plakat für eine geplante Aufführung am Bauhaus, 1924; Abb.: Oskar Schlemmer

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

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