Land und Leute: Polen

Die Großen Drei entschieden in Februar 1945 bei Jalta über das Schicksal von Millionen und von Völkern ; Quelle: Bilungsdatenbank Bundesarchiv

19.08., 19.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Zu einer echten Aussöhnung zwischen Polen und Deutschen gehört ein auf Wissen und Zusammenhänge basierender Dialog, bei dem es keine Tabus oder moralische Doppelstandards geben darf. Eine wichtige Frage dabei ist auch, ob Polen im Prozess der Entstehungsgeschichte der Oder-Neiße-Grenze ausschließlich Völkerrechtsobjekt der großen drei Siegermächte des 2. Weltkrieges auf den Konferenzen von Teheran, Jalta und Potsdam war, oder ob es ideengeschichtliche Konzepte zur Westverschiebung Polens zwischen 1772 und 1918 im polnischen politischen Denken auch schon früher gab? Dies wird im Vortrag ebenso beleuchtet wie der Zusammenhang zwischen der Frage der politischen Gestaltung eines wiederhergestellten polnischen Staates durch die Alliierten und dem Problem der alten und neuen Grenzziehung (Westverschiebung) im politischen Denken der verschiedenen polnischen Regierungen und politischen Lager in den Jahren des 2. Weltkrieges. Anhand von Kartenmaterial wird gezeigt, wie sich die Westalliierten die Gestaltung der zukünftigen deutsch-polnischen Grenzen im Zuge eines Friedensvertrages mit Deutschland und die Bevölkerungstransfers wirklich vorstellten. Die Folgen der Errichtung der Oder-Neiße-Grenze für das bilaterale Verhältnis Polens zu den beiden deutschen Staaten und andere unbekannte Details können von Hanno Schult erfragt werden.

Berliner Tschechow-Theater

05.01.2019, 14.00 Uhr

Russischer Nachmittag

Geselliges Beisammensein, Tanz und Musik. Kartenreservierung: 93 66 10 78 5,00€ incl. Kuchen und Tee mehr...

Samowar; Foto: promo

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin

Tel. 030 / 93 66 10 78

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