Galeriefrühstück: Beten, Singen, Lesen. Zu den Anfängen der Schulgeschichte

Gesangbuch; Foto: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf

Der erste namentlich bekannte hiesige Schulmeister ist Abraham Tile, der bis 1679 in Biesdorf als Küster tätig war. 1717 ordnete König Friedrich Wilhelm I. den verpflichtenden Schulbesuch in den Orten an, in denen bereits Schulen bestanden, seit dem Generallandschulreglement Friedrichs II. von 1763 galt in Preußen die allgemeine Schulpflicht. Schulunterricht im heutigen Sinne waren die Unterweisungen der Kinder anfangs freilich nicht, ihnen wurden nur die elementarsten Fähigkeiten im Schreiben und Lesen, später auch im Rechnen vermittelt. Da Schule und Kirche eng miteinander verquickt waren, war Religion bis weit in das 19. Jahrhundert wichtigstes Lehrfach, das Erlernen der Kirchenlieder Bestandteil des Unterrichts. Im 19. Jahrhundert wurden die Lehrinhalte nach und nach erweitert. Lange bestanden nur Schulen, in denen ein Lehrer manchmal mehr als 100 Kinder unterschiedlichen Alters in einem Raum unterrichtete. Erst ab dem Beginn des 20. Jahrhundert entstanden moderne Schulen.

Humboldt-Haus

24.01.2019, 09.30 Uhr

Zimbel Zambel: Schi-Scha-Schatzsuche

Eine Unterwasserkomödie für Kinder von Giuliana Fanelli und Catherina Wörndl mit Giuliana Fanelli / Gloria Dürnberger und Barbara Schalt / Janine Lange vom Zuckertraumtheater. Regie: Markus Schlüter, Musik: Manuela Sieber, für Kinder ab 2 Jahren. Eintritt 4,00 €, für Kinder aus Haushalten der WBG Humboldt 1,50 €, Anmeldung unter Tel. 030-5616170, Dauer: 45 Minuten. mehr...

Schi-Scha-Schatzsuche; Foto: Zuckertraumtheater

Humboldt-Haus, Warnitzer Straße 13 A, 13057 Berlin

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