Kabarett im Club: Wer immer mit dem Schlimmsten rechnet, hat meistens eine gute Zeit 2.0

Foto: F.Truxius

Seit 15 Jahren gehört Heinz Klever zum lebenden Inventar der Leipziger Pfeffermühle. Als Komponist und Texter arbeitet er für die Academixer, die Funzel, das Central Kabarett, die Herkuleskeule, die Kiebitzensteiner, das Fettnäpchen, das Spandauer Volkstheater Varianta und den Eulenspiegel. Sein neues Soloprogramm ist von der Seele auf den Leib geschrieben. Politisch unkorrekt, subversiv, kreuz und quer gedacht, gereimt oder auch nicht, gesprochen und gespielt. „Die Zeit steht still. - Aber in solchem Tempo, dass einem schwindelig wird. Man rast von Ort zu Ort und kommt nicht vom Fleck, zu nichts weiter gut, als eine Verbindung zu schaffen, zwischen analog und digital. Kein Affe mehr, aber immer noch kein Mensch. Das ist unser Status. – Ein Planet, eine Menschheit, eine Gummizelle.“ Standpunkte zur Lage. - Sketche, Songs und Parodien mit hoher Pointendichte. Ein optimales Training für Hirn- und Lachmuskeln. Dazu gibt’s musikalische Satire im Stil der großen Komponisten Bernstein, Bach und Bohlen.

Studio Bildende Kunst

Das Studio Bildende Kunst wirkt wegen seiner geschützten Lage wie eine Insel der Ruhe im Hauptstadt-Trubel nahe der belebten Frankfurter Allee. Sein Domizil, die um 1928 errichtete Villa des einstigsten Fleischfabrikanten Paul Skupin ist eine der letzten Fabrikantenvillen im Bezirk Lichtenberg und steht unter Denkmalschutz. Die Innengestaltung, weitgehend im Originalzustand aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erhalten, ist fast eine „Galerie“ für sich. Wer also eine der vielen Ausstellung besucht, wird immer auch vom Haus angezogen werden. Zehnmal im Jahr wechselt das Studio seine Ausstellungen , es sind Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche zu sehen, eben Grafiken aller Stilrichtungen. Darauf hat sich die Galerie spezialisiert und damit Anerkennung in der Hauptstadt, ja im ganzen Land erworben. Seit 2004 hat der Verein die ehemals kommunale Einrichtung übernommen und betreibt sie fortan eigenwirtschaftlich. Das traditionell bewährte Profil von Grafik-Galerie und -Werkstatt sowie künstlerischen Kursen für alle Altersgruppen bleibt erhalten. Im Haus arbeitet nach wie vor eine Druckerwerkstatt. Ein besonderer Anziehungspunkt des Studios ist in Zusammenarbeit mit der traditionsreichen „Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.“, die nunmehr auch im östlichen Berlin für Freunde und Sammler originalgrafischer Blätter präsent ist.

11.01.2019 bis 22.02.2019

Peter Hoffmann: Rückblick

Malerei und Grafik. Aus Anlass seines 85. Geburtstages zeigt Peter Hoffmann Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden. frei mehr...

An der Havel, Öl, 2006; Foto: Peter Hoffmann

16.01.2019, 10.00 Uhr

Galeriefrühstück: Europäische figurative Kunst nach 1945 (Bitte Programmänderung beachten!)

Vortrag mit Heinz-Hermann Jurczek Eintritt: 7,50 € inkl. Frühstück, Anmeldung erbeten unter 030/5532276.

Allen Jones, City Shadow I, Taikoo Place Tong Chong Street, Hong Kong, China; Foto: Konrmsiah, CC BY-SA 3.0

21.01.2019, 19.00 Uhr

Land und Leute: Frankreich - 100 Jahre nach dem Großen Krieg 1914-1918

Verdun, Champagne, Argonnen, Burgundische Pforte, Vogessen (Elsass) - Französchische Erinnerungsorte und Gedenkkultur. Eine Bilderreise zu den historischen Schlachtfeldern. Mit Info-Material zum Mitnehmen, Vortrag mit Hanno Schult. Eintritt: 3,50 € mehr...

Gebeinhaus bei Douaumont mit franz.Soldatenfriedhof, April 2017; Foto: Hanno Schult

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

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