„Halb burschikos, halb aristokratisch, ganz berlinerisch“ - Die Bildhauerin Renée Sintenis

Foto: Steffi Brandl (Berlinische Galerie, Landesmuseum für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur)

Renée Sintenis (1888-1965) gilt mit ihrer breiten Präsenz in den zeitgenössischen Medien, ihrem damals äußerst populären Werk sowie ihrem herb-schönen Äußeren als Prototyp der „Neuen Frau“ der Weimarer Republik. Sie entwarf u. a. den „Bären“, der alljährlich auf der Berlinale verliehen wird. Mit ihren Arbeiten nimmt sie bis heute einen quasi ikonischen Status ein. Sie zählt zu den Pionierinnen der Bildhauerei, die bis dahin männlich dominiert war. Mit der Unterstützung ihres Galeristen Alfred Flechtheim fand Sintenis’ Werk in der Weimarer Republik große Anerkennung und Verbreitung. 1934 wurde sie aus rassistischen Gründen aus der Akademie der Bildenden Künste ausgeschlossen, da ihre Großmutter ursprünglich Jüdin war. Ständig war sie durch weitergehende Maßnahmen bedroht, insbesondere nachdem ihr Mann, Emil Rudolf Weiß, der als „Arier“ galt, 1942 plötzlich gestorben war. Es gelang ihr, die zwölf Jahre des NS-Regimes, wenngleich krank und mit großen Verlusten, zu überleben. Ab 1955 lehrte sie als eine der ersten Professorinnen an der Hochschule der Bildenden Künste in West-Berlin. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der Vortrag von Dr. Julia Wallner, Direktorin des Georg Kolbe Museums, zu Leben und Werk von Renée Sintenis. Dr. Simone Ladwig-Winters (Wir waren Nachbarn) wird näher auf das Album in der Ausstellung eingehen.

Bezirkliches Informationszentrum Marzahn-Hellersdorf

13.11.2018, 10.00 Uhr

Zimbel Zambel: Zauberei Bartsch

Der Zauberei Wolfgang Bartsch zeigt altersgerechte Zaubertricks und bezieht die Kinder als kleine Zauberer mit ein; Dauer ca. 30 min. geeignet für Kinder von 3 bis 6 Jahren, Eintritt 3,00 €, Anmeldung unter Tel. 030-5616170 mehr...

Zauberer mit Lügendetektor; Foto: Zauberei Bartsch

Bezirkliches Informationszentrum Marzahn-Hellersdorf, Hellersdorfer Str. 151 (nördl. Seilbahnstation), 12619 Berlin

Humboldt-Haus

15.11.2018, 09.30 Uhr

Zimbel Zambel: Programmänderung: "Mario, der Eismann und der Pinguin" statt "Von Dinos, Seehunden und Kamelen"

Interaktion, Musik und Neugierde für Kinder von 2 bis 7 Jahren mit dem Theater JARO, Dauer 45 min. Eintritt: 4,50 €, mit JKS 3,00 €, für Kinder aus Haushalten der WBG Humboldt 1,50 €, Anmeldung unter Tel. 030-5616170.

Von Dinos Seehunden und Kamelen; Foto: Theater JARO

Humboldt-Haus, Warnitzer Straße 13 A, 13057 Berlin

Berliner Tschechow-Theater

18.11.2018, 16.00 Uhr

Der Glöckner von Notre Dame

Kindertheater für Kinder und Erwachsene von 6 bis 99 Jahren. Die Kinder der Mehrgenerationswerkstatt spielen das Musical in Rahmen der 29. Berliner Märchentage. Eintritt 3 €, Anmeldung erforderlich unter 93 66 10 78. mehr...

Esmeralda; Quelle: Victor Hugo and His Time by Alfred Barbou. 1882

30.11.2018, 19.00 Uhr

Hoffs Punschliste

Kabarett von und mit Lutz Hoff. Eintritt 10,00 €; ermäßigt: 8,00 €, Kartenreservierungen: 93 66 10 78. mehr...

Plakat zur Veranstaltung; Foto: promo

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin

Tel. 030 / 93 66 10 78

Kulturbund Treptow

20.11.2018, 19.00 Uhr

Film im Club: „Sklavin der Liebe“

Sowjetunion 1976, Regie: Nikita Michalkow, Filmvortrag von Filmwissenschaftlerin Irina Vogt. Eintritt 5,00 / 4,00 €. mehr...

Foto: www.imdb.com

Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel. 536 96 534

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

14.11.2018, 10.00 Uhr

29. Berliner Märchentage: Komm mit, kleine Angst!

Puppenspiel für Kinder ab 3 Jahre mit puppen.etc / Christiane Klatt. Eintritt 3,50 €. mehr...

Kleine Angst ; Foto: Christiane Klatt

Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel. 030 / 67 89 61 91

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Adressen | Impressum | Datenschutz