Galeriefrühstück „Carl Spitzweg“

Maler im Garten; Foto: Carl Spitzweg

Er war der Maler des Biedermeier, und es vergeht kaum ein Jahr, in dem kein Kalender mit Bildern von Carl Spitzweg erscheint. Obwohl er nie eine Akademie besucht hatte und in der großen Kunstszene als Außenseiter galt, hatte er in seinem Genre doch großen Erfolg. Der gelernte Apotheker mochte keine Typen, die in Siegerpose daherkamen. Spitzweg malte Individualisten und komische Käuze. Er mochte Menschen, die sich in ihr Privatleben zurückgezogen hatten und ihren eigenen Beschäftigungen nachgingen. So den Kakteenfreund, den Junggesellen, der liebevoll seine Blumen pflegt, den kurzsichtigen, bebrillten Stubengelehrten mit seinen Büchern, den fliegenfangenden Soldaten und den gottesfürchtigen Klausner und Eremiten. Spitzweg zeigt seine Antihelden mitten in ihrem kleinstädtischen Leben, im Gassengewirr der Münchner Altstadt, in ihren Häusern, Dachstuben, Bibliotheken, Klosterzellen oder in der freien Natur. Er liebte diese Sonderlinge, von denen er ungefähr dreihundert erschuf, mit ihren kleinen menschlichen Schwächen. Dies war es dann sicherlich auch, was Carl Spitzweg bis heute so beliebt macht.

Schloss Biesdorf

19.10.2018, 18.00 Uhr

Gaby Rückert und Ingo Koster: Erinnerungen in Dur und Moll

Konzert, eine Veranstaltung des Kulturring in Berlin e.V., mit freundlicher Unterstützung des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf, Fachbereich Kultur. Eintritt: 10,00 €, ermäßigt 7,00 €, Anmeldung erbeten unter Tel. 561 61 70. mehr...

Foto: promo

Schloss Biesdorf, Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin

Tel. 516 56 77 90

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