Haut und die Wirtin

Szenenfoto; Foto: promo

Paris, in den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts. Ein Maler wird berühmt, seine Bilder sind plötzlich begehrt und teuer. Eins dieser Bilder hängt nicht an der Wand und hat auch keinen Rahmen: es ist auf den Rücken eines alten Mannes tätowiert, wo es ebenfalls altert und allmählich unansehnlich wird – und damit auch wertlos. Ein Kunstwerk auf der Haut eines Menschen ist nach der Logik des Kunstmarktes ein wertloses Kunstwerk. Aber was bedeutet das für Monsieur Drioli, den alten Mann mit dem Bild auf dem Rücken? Billy Weaver sucht eine Unterkunft und findet einen Zettel im Fenster mit der Aufschrift ZIMMER MIT FRÜHSTÜCK. Eine ältere Dame wohnt dort und nimmt den jungen Gast nur allzu gerne auf. Ihre leichte Schrulligkeit und die Vorliebe für ausgestopfte Tiere können doch nur heißen, dass diese Frau harmlos ist... Der Brite Roald Dahl (1916–1990) wurde mit seinen makaber-komischen Erzählungen, in den 1960er Jahren berühmt. Und er ist ein Meister des schwarzen Humors und der kurzen Erzählform. Christine Marx und Klaus Nothnagel lesen und spielen alle Rollen, dazu gibt es spannungsfördernde Musik-Akzente.

Berliner Tschechow-Theater

16.06.2018, 19.00 Uhr

Haut und die Wirtin

Zwei Meistererzählungen von Roald Dahl, gespielt und gelesen von Christine Marx und Klaus Nothnagel vom Theater Sinn&Ton. 8,-/6,- €

Szenenfoto; Foto: promo

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin

Tel. 030 / 93 66 10 78

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