Galeriefrühstück: Christian Daniel Rauch und das Denkmal Friedrich II.

Das Denkmal Friedrich II., Unter den Linden in Berlin; Foto: Jörg Bock

Christian Daniel Rauch als Künstler und die Geschichte seines bedeutendsten Werkes werden uns zum Galeriefrühstück im Mai begleiten. Bereits im Alter von 12 Jahren stand für Christian Daniel Rauch (1777-1857) fest – ich werde Bildhauer. Konsequent verfolgte er dieses Ziel. Nach einer Lehre beim Hofbildhauer Valentin und einer Gesellenzeit, u.a. in Hannover, trat er 1797 in preußische Dienste. Doch zunächst nicht als Künstler, er wurde Kammerdiener bei König Friedrich Wilhelm II., später bei Friedrich Wilhelm III. und Königin Luise. Es gelang ihm, Schadow auf sich aufmerksam zu machen, der sich beim König für ihn einsetzte. So bekam Rauch ein Stipendium für einen Italien-Aufenthalt. In Rom knüpfte er Verbindung zu Wilhelm von Humboldt, der dort der Vertreter Preußens beim Vatikan war. Dieser wurde Rauchs Mentor. Ihm hatte er dann auch seinen ersten wirklich großen Auftrag zu verdanken, die Gestaltung des Grabmals von Königin Luise. Diese Arbeit machte Christian Daniel Rauch bekannt. Er richtete in Berlin eine Werkstatt ein und wurde bald zum gefragtesten und meistbeschäftigten Bildhauer Deutschlands. Sein wichtigstes Werk ist aber ganz ohne Zweifel die Gestaltung des Denkmals Friedrichs des Großen Unter den Linden. Es gilt noch heute als das bedeutendste Reiterdenkmal des 19. Jahrhunderts in der Berliner Kunstgeschichte.

Rathaus Schöneberg

07.05.2018, 17.30 Uhr

Rahel R. Mann (Jg. 1937) - Zeitzeugin

Seit März 2014 liest Rahel Mann an jedem ersten Montag des Monats aus dem Buch "UNS KRIEGT IHR NICHT" von Tina Hüttl. Ort: In der Ausstellungshalle. frei mehr...

Foto: ARD alpha (2014)

17.05.2018, 19.00 Uhr

Joseph Schmidt: Von der jüdischen Liturgie zum Filmschlager

Vortrag von Dr. Albrecht Dümling (Berlin), Moderation: Dr. Simone Ladwig-Winters. Ort: Goldener Saal. mehr...

Foto: Willinger

30.05.2018, 18.00 Uhr

Filmreihe: Das radikal Böse

Dokumentarfilm, D/USA, 2013, Regie/Buch: Stefan Ruzowitzky. "Ein beeindruckender und erschüttender Film über Täter, die auch zu Opfern einse Systems wurden, das radikal böse war. Ein intelligent aufbereiteter Film mit eigenem stilistischem Konzept und wichtigen neuen Einsichten in die menschliche Psyche." (Filmbewertungsstelle Wiesbaden) frei mehr...

Foto: videoload.de

Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Adressen | Impressum | Datenschutz