Kunst-Café in der Villa Skupin: Paul Klee, Musik im Bild

Der Goldfisch, 1925; Foto: Paul Klee

Das Zusammenspiel von Malerei und Musik hat eine lange Tradition, die bis in die Antike zurückreicht und insbesondere den Vergleich von Tonarten und Farbstufen meint. Auf welche Art und Weise verknüpft Paul Klee Malerei und Musik? Was hat es zu bedeuten, wenn er Musiknoten in seine Bildkompositionen einbettet? Und was hat es mit seiner Vorliebe für Wolfgang Amadeus Mozart und Johann Sebastian Bach auf sich? Der musikalische Schwerpunkt kommt nicht von ungefähr. Paul Klees Vater war Musiklehrer am Staatlichen Lehrerseminar Hofwil bei Bern, seine Mutter eine ausgebildete Sängerin. Paul Klee selbst erhielt Violinunterricht und durfte schon als Elfjähriger als außerordentliches Mitglied bei Konzerten der Bernischen Musikgesellschaft mitwirken. Aber die Auseinandersetzung mit Tönen und Farben ist insgesamt ein Phänomen der Klassischen Moderne. Wassily Kandinsky und die Künstler des Blauen Reiters diskutierten viel über Musik-Kunst-Entsprechungen. Wir werden uns ansehen, welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede es gibt und inwieweit Paul Klee eine Sonderrolle einnimmt.

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