Land und Leute: Orthodoxe Neujahrs- und Weihnachtstradtionen in Russland und der Ukraine

"Bathing in an ice hole”. Bathing in an ice hole at St. Michael the Archangel’s Cathedral in the Sovetsky district, Novosibirsk. Orthodox believers celebrating the Feast of the Epiphany.; ©: RIA Novosti archive, image #179104 / Valery Titievsky , CC BY-SA 3.0

14.12., 15.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Orthodoxe Neujahrs- und Weihnachtstraditionen in Russland und der Ukraine mit dem höchsten Anteil „rechtgläubiger Christen“ unterscheiden sich nicht nur kalendarisch sehr stark von den Traditionen, Riten und religiösen Gebräuchen der lateinischen Christen. Der Heilige Abend tritt bei den orthodoxen Christen Russlands und der Ukraine klar hinter das Neujahrsfest und das wichtigere heilige Osterfest zurück. Als Fest der Familie und traditioneller Gastfreundschaft spielen aber die kulinarischen Vorbereitungen in der Zeit vor dem Jahreswechsel bis zum Heiligen Abend eine ebenso große Rolle wie die kleinen und großen Geschenke unter dem auch uns vertrauten Tannenbaum. Der Besuch von Pateneltern in der Nacht vom 6. zum 7. Januar durch Waisen und andere Kinder sowie das süße „Plätzchenfest“ sind dann eine andere Besonderheit russischer Festtagskultur ebenso wie die ukrainische Kindermaskerade und das traditionelle Weihnachtssingen von „Dumky“ aus dem nationalen Liederschatz. Was hat es mit der Feier des „alten“ und „neuen“ Jahres am 13. Januar auf sich, dem „Trojkafahren“, dem Eisangeln, dem Eisbaden zu Neujahr oder den „neuen“ Weihnachtsmärkten, und was bedeuten die 12 Fastenspeisen zum heiligen Abend? Warum gibt es jetzt in der Ukraine zwei neue staatliche Weihnachtsfeste im Festkalender? Dies und vieles andere mehr können Sie bei Einblicken in die ostslawischen Seelenlandschaften zum Jahresausklang erfahren, erleben und hinterfragen.

MedienPoint Tempelhof

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