Stadttour Lichtenberg: Geheimdienste in Karlshorst

Ehemaliger Sitz des KGB in Karlhorst, heute Wohnhaus; Foto: Wolfgang Schneider

26.10., 11.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

Mit der Roten Armee kamen im Mai 1945 gleichzeitig Geheimdienste der UdSSR nach Berlin: Die militärische Spionageabwehr Smersch, das Volkskommissariat für Staatssicherheit (NKGB), das Volkskommissariat für Innere Angelegenheiten (NKWD), die Hauptverwaltung für Aufklärung (GRU). Zwischen diesen Diensten kam es immer wieder zu Konkurrenzstreitigkeiten. Für Karlshorst von Bedeutung war: 1946 kam das NKGB, das spätere KGB nach Karlshorst in die Gundelfinger Straße. Von hier aus wurde die Aufklärung Richtung Westen betrieben. Später erfolgte der Umzug in das Gebäude des ehem. St. Antonius-Krankenhauses bzw. der früheren Festungspionierschule. Gleichzeitig etablierte sich der Militärgeheimdienst GRU im Sperrgebiet des Stadtteils. Das DDR-Ministerium für Staatssicherheit war seit seiner Gründung in Karlshorst präsent. Zunächst nutzten leitende Mitarbeiter die Möglichkeit des sicheren Wohnens im Sperrgebiet. So hatte Erich Mielke hier sein Haus, aber auch schon sein Vorgänger Ernst Wollweber. Daneben siedelten sich verschiedene Dienststellen dieses Ministeriums an. Dazu gehörten die Hauptabteilung VIII und die Abteilung N. Die Bürgerkomitees identifizierten 1990 viele dieser Objekte. Einige waren von außen nicht als zum MfS gehörend erkennbar.

iKARUS Stadtteilzentrum

13.04.2018 bis 12.06.2018

Geschichtsfreunde Karlshorst: Geschichtenorte - Grafik und Malerei von Ralf Bock

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Frankfurter Allee, Strichätzung; Abb.: Ralf Bock

19.04.2018, 19.00 Uhr

Geschichtsfreunde Karlshorst: Monatstreffen April der Geschichtsfreunde Karlshorst

Gedankenaustausch mit Gästen zum Programm Eintritt frei

iKARUS Stadtteilzentrum, Wandlitzstraße 13, 10318 Berlin

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