Aus Leben und Werk von Anton Tschechow

Aquarell von 1903: Anton Tschechow im Alter von 42 Jahren; Foto: Walentin Serow

29.01., 19.00 Uhr

Berliner Tschechow-Theater

Der große russische Schriftsteller Anton Pawlowitsch Tschechow wurde am 29. Januar 1860 in Taganrog geboren. Die Familie war groß – sechs Kinder. Alle besuchten das Gymnasium, lernten Fremdsprachen, bekamen Musikunterricht. Als die Familie nach Moskau umgezogen war, blieb der sechzehnjährige Anton allein in Taganrog zurück und besuchte das Gymnasium. Danach entschloss er sich, Arzt zu werden. Er ging nach Moskau, um Medizin zu studieren. Während des Studiums verdiente er sein Geld mit dem Schreiben von Kurzgeschichten für die Feuilletons verschiedener humoristischer Zeitschriften. Sein Talent zeigte sich früh – in seiner Beobachtungsgabe. Er liebte die Menschen und zeigte ihre Schwächen mit feinem Humor auf. Die literarische Arbeit wurde zu seiner Berufung. Er schrieb fast 600 Erzählungen und wird oft "Meister der Kurzgeschichten" genannt. Seine vier großen Dramen - Die Möwe, Onkel Wanja, Die drei Schwestern, Der Kirschgarten, wurden in viele Sprachen der Welt übersetzt und werden heute weltweit gespielt. Tolstoi sagte über ihn: „Er war ein unvergleichbarer Künstler ... ein Künstler des Lebens... Der Wert seiner Schöpfung liegt darin, dass sein Werk nicht nur für jeden Russen, sondern für jeden Menschen überhaupt verständlich und erlebbar ist.“

Fotogalerie Friedrichshain

12.01.2018 bis 23.02.2018

Glaubenswelten - Religion aus vier Perspektiven

Vier aktuelle Serien zum Thema Religiosität und Glauben. Fotos von Ana Bathe, Serge J-F. Levy, Carla Pohl, Jana Ritchie. Eintritt frei mehr...

aus der Serie Faith from Inside - Religion in Prison, 2017; Foto: Serge J-F. Levy

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

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