Hommage zum 100. Geburtstag von Heinrich Böll

Foto: Medienpoint Tempelhof

Böll war nicht irgendein Deutscher. 1917 geboren und unter kleinbürgerlichen Verhältnissen groß geworden, erklomm er die literarische Ruhmesleiter Schritt für Schritt. Nach seiner Rückkehr aus dem Zweiten Weltkrieg machte er bereits mit Hörspielen und Kurzgeschichten von sich reden. Vor allem aber sein Anti-Kriegsroman „Wo warst du Adam?" sorgte in der Öffentlichkeit für Aufmerksamkeit und brachte ihm erste Lorbeeren ein. Mit jedem neuen Buch wechselte Böll Perspektive und Erzähltechnik, spielte mit Form und Sprache. Kein Wunder, dass die Schwedische Akademie ihm 1972 den Nobelpreis zuerkannte. Man habe Böll ausgewählt, hieß es in der Begründung, für „eine Dichtung, die durch ihren zeitgeschichtlichen Weitblick in Verbindung mit ihrer von sensiblem Einfühlungsvermögen geprägten Darstellungskunst erneuernd im Bereich der deutschen Literatur gewirkt hat." Seiner Heimat war Heinrich Böll verbunden, kein Wunder, dass er bei der Preisverleihung auch über Deutschland sprach: „Jungfräulich oder gar unschuldig ist dieser Boden nicht, und er ist nie zur Ruhe gekommen, dieses begehrte Land, von Begehrlichen bewohnt".

MedienPoint Spandau

15.12.2017, 13.00 Uhr

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