Hommage im MedienPoint-Schaufenster: 110. Todestag von Wilhelm Busch

Max und Moritz; Abb.: Wilhelm Busch

05.03. bis 30.03.

MedienPoint Steglitz

Heinrich Christian Wilhelm Busch starb vor 110 Jahren am 09. Januar 1908. Er gilt bis heute als der Urvater des modernen Comics und war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Seine ersten Bildergeschichten erschienen ab 1859 als Einblattdrucke. In Buchform wurden sie erstmals 1864 unter dem Titel „Bilderpossen“ veröffentlicht. Schon seit den 1870er Jahren in ganz Deutschland berühmt, galt er bei seinem Tod dank seiner äußerst volkstümlichen Bildergeschichten als „Klassiker des deutschen Humors“. Als Pionier des Comics schuf er u.a. „Max und Moritz“, „Die fromme Helene“, „Plisch und Plum“, „Hans Huckebein“, „der Unglücksrabe“, „die Knopp-Trilogie“ und weitere, bis heute populäre Werke. Oft griff er darin satirisch die Eigenschaften bestimmter Typen oder Gesellschaftsgruppen auf, etwa die Selbstzufriedenheit und Doppelmoral des Spießbürgers oder die Frömmelei von Geistlichen und Laien. Viele seiner Zweizeiler sind im Deutschen zu festen Redewendungen geworden, z.B. „Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr“ oder „Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich“.

Concerto Brandenburg - Orchesterbüro

03.11.2017, 19.30 Uhr

Reformation Mendelssohn

Gedenkkonzert zum 170. Todestag von Felix Mendelssohn Bartholdy: Concerto Brandenburg in Kooperation mit der Chursächsischen Philharmonie Bad Elster, Solist: Elin Kolev, Violine (Zwickau), GMD Florian Merz, Dirigent. Ort: König Albert Theater, Theaterplatz 1, 08645 Bad Elster. Eintritt 12 bis 16 € mehr...

Felix Mendelssohn Bartholdy; Abb.: Ölporträt, Eduard Magnus (1799-1872), 1846, Staatsbibliothek zu Berlin

Concerto Brandenburg - Orchesterbüro, Friedrichstr. 128, 10117 Berlin

Tel. 030 / 28 09 98 44

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