120. Geburtstag von Bertolt Brecht

Foto: Kolbe, Jörg, CC BY-SA 3.0

01.02. bis 28.02., 11.00 bis 17.00 Uhr

MedienPoint Tempelhof

Eugen Bertolt Friedrich Brecht wurde am 10. Februar 1898 als Sohn des späteren Fabrikdirektors Bertolt Brecht und dessen Frau Sophie, geborene Brezing, in Augsburg geboren. Der Schriftsteller und Regisseur gilt als einflussreichster deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Er gilt als Begründer des epischen Theaters. Mit seinem Begriff vom epischen Theater entwickelte Brecht neue Darstellungskonzepte, die unter anderem von einer publikumswirksamen Wirkungsästhetik geprägt sind. Seine Dramen verbinden lehrhafte und künstlerische Aspekte miteinander. Auch seine lyrischen Werke stellte er in den Dienst seiner marxistischen Auffassung und gab der modernen Lyrik neue Impulse. Brecht schuf ein umfangreiches und vielseitiges Werk, das unter anderem 30 Dramen, 150 Prosatexte, 1.300 Gedichte, diverse Lieder, drei Romane, zahlreiche Fragmente, Tagebücher und Briefe umfasst...(aus Who's Who). Brecht starb am 14. August 1956 in der Berliner Chausseestraße 125, dem heutigen Brecht-Haus. Bei der Beerdigung wurde, wie er es sich gewünscht hatte, nicht gesprochen. Seinem Wunsch für die Gestaltung seines Grabsteins mit der von ihm vorgeschlagenen Aufschrift
"Ich benötige keinen Grabstein, aber
Wenn ihr einen für mich benötigt
Wünschte ich, es stünde darauf:
Er hat Vorschläge gemacht. Wir
Haben sie angenommen.
Durch eine solche Inschrift wären
Wir alle geehrt."
wurde nicht entsprochen.

Rathaus Schöneberg

09.05.2017, 19.00 Uhr

Erinnert werden - Zugänge zum zeitgeschichtlichen Lernen mit Kindern

Vortrag von Prof. Dr. Detlef Pech frei mehr...

Zwei Mädchen bei der Schularbeit in der Theodor-Herzl-Schule, Kaiserdamm 78, Berlin 1935 Jüdisches Museum Berlin, Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie; Foto: Herbert Sonnenfeld

09.05.2017, 20.00 Uhr

Kinderwege ins Exil

Vortrag von Dr. Gesine Bey und Film frei

31.05.2017, 18.00 Uhr

Filmreihe im Begleitprogramm der Ausstellung "Wir waren Nachbarn - Biografien jüdischer Zeitzeugen"

Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss, (USA 1978), Teil 1: Die hereinbrechende Dunkelheit (135 Min.), Kinosaal frei

Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

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