Johanna Borchert

Johanna Borchert; Foto: Frank Schemmann

Sie wird verglichen mit großen Namen der Musikszene, Kate Bush, Laurie Anderson oder Björk, und sorgt derzeit für Furore, sowohl in der Pop- als auch in der Jazzszene. Unlängst wurde sie mit dem ECHO Jazz als Sängerin des Jahres national ausgezeichnet, Johanna Borchert. Aufgewachsen in Bremen, studierte sie Jazzklavier und Komposition in Berlin und Kopenhagen, u.a. bei David Friedman, Hubert Nuss und Django Bates, machte Abstecher nach Kalifornien zu Fred Frith und zur klassischen indischen Musik. Das enge Korsett strenger Genrestrukturen abstreifend und den Grenzbereich zwischen Jazz, Singer-Songwriter, Pop und Avantgarde auslotend, gehört sie aktuell zu den treibenden Kräften der jungen Berliner und Kopenhagener Musikszene. Jazz ist für sie weniger eine Genrebezeichnung, als vielmehr eine Haltung der Offenheit und Flexibilität. Aufgefallen war Johanna Borchert bisher durch ihre Band "Schneeweiss und Rosenrot", mit der sie 2012 den Neuen Deutschen Jazzpreis gewann, und dem Duo "Little Red Suitcase". Ihr jüngstes Album und gleichzeitig Solodebüt als Sängerin ist das weithin gelobte "FM Biography", ein Album voller ungewöhnlicher Klangfarben, poetischer Tiefe und mit geheimnisvollem Sog, "ein Meisterwerk der leisen Töne" (Bayrischer Rundfunk).

Rennbahn Karlshorst

27.06.2015, 19.00 Uhr

Die Rennbahn in Wochenschau und Film - Teil 3

Der DEFA-„Augenzeuge“ von der Rennbahn Karlshorst 1946-1976: Berichte von Traberderbys, Sandbahnrennen, Volksfesten und stimmungsvollen Wochenenden (19 Min), Rechte: PROGRESS-Filmverleih; Sieg oder Platz (D 2000), Regie: Tanja Hamilton, Kamera: Claudia Rauch, Produzentin: Regina Quinzler, Filmakademie Baden-Württemberg (60 Min); im Anschluss Gespräch mit der Regisseurin Tanja Hamilton, im Racing-Club. Eine Kooperation von Nele Saß mit den Geschichtsfreunden Karlshorst. 3,00 € mehr...

Sieg oder Platz, D 2000.; Foto: Filmakademie Baden-Württemberg/Claudia Rauch

28.06.2015, 19.00 Uhr

Die Rennbahn in Wochenschau und Film - Teil 4

Historische Kino-Wochenschauen von der Rennbahn Karlshorst aus den 1910er bis 1940er Jahren, Rechte: Bundesarchiv-Filmarchiv, ca. 15 min. Die ehemaligen Bebauungen des Rennbahngeländes sind im Bewegtbild ebenso zu erkennen, wie die verschiedenen, auch politischen, Funktionen der Kinowochenschauen. Es folgt: Wanja (D 2015), Buch/Regie: Carolina Hellsgård, Produzentin: Johanna Aust/Flickfilm GbR Berlin, Ko-Produzent: Kim Neumann, Jürgen Schaum, Sebastian Wolters / Storytellers GmbH&CO KG /Hamburg, Kamera: Kathrin Krottenthaler, 87 min, mit Anne Ratte-Polle und Nele Trebs Perspektive Deutsches Kino, Berlinale 2015. Eine Kooperaion von Nele Saß mit den Geschichtsfreunden Karlshorst. 3,00 € mehr...

Szenenfoto Wanja (D 2015), Buch/Regie: Caroline Hellsgård,; ©: Kathrin Krottenthaler

Rennbahn Karlshorst, Treskowallee 129, 10318 Berlin

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