Ingo Knechtel:

Alles nur Theater?

Als Kind, vor nunmehr fast 60 Jahren, gingen meine Eltern mit mir um die Vorweihnachtszeit bei einem Spaziergang in eine Kirche. Später, von meiner Oma befragt, wo wir gewesen seien, antwortete ich - nach einigem Zögern - wir hätten wohl ein Theater besucht. Eine merkwürdige Assoziation. Jahre später fragte ich, was denn wohl in dem dicken, schön illustrierten Wälzer im Bücherregal, den sie Bibel nannten, so Spannendes drinsteht, um von ihnen zu hören, die Geschichten seien so etwas wie Märchen. weiterlesen...

Wolfram Haack:

Mit wunderbarer Anmut bewahren – Das Silvester Festkonzert 2017

Solist Premysl Vojta, Foto: Astrid Ackermann

In der filmischen Tragikomödie „The Grand Budapest Hotel“, die 2014 die Internationalen Filmfestspiele von Berlin eröffnete, lässt Drehbuchautor und Regisseur Wes Anderson den Erzähler der inneren Rahmenhandlung, einen gewissen Zéro Moustafa, verkörpert vom großartigen F. Murray Abraham, das Dilemma erklären, in welche unsere Erinnerung an Erzählungen oder Musik vergangener Epochen, die es zu bewahren lohnt, jedesmal verstrickt ist. weiterlesen...

Andreas Mücke:

Naturstudien im Studio Bildende Kunst

Foto: Andreas Mücke

Die Glocken von der nahegelegenen Mauritiuskirche läuten. Es ist 18 Uhr am Mittwochabend. Die Tür zum Atelier in der alten Skupinvilla geht auf, und kurz hintereinander trudeln, mit „schwerem Gerät“ beladen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Kurses ein. Die noch vorher fast andächtige Stille im ehemaligen Salon des Hauses, dem jetzigen Atelier, wird jäh unterbrochen vom Schwall der Begrüßungsworte. weiterlesen...

J.K.:

Von Menschen und Filmen

Foto: Archiv Stephanus

Es waren Menschen, immer wieder Menschen, erzählt Ingrid Landmesser, die in ihrem Leben eine wichtige Rolle gespielt, sie geprägt haben und denen sie beruflich und privat immer wieder begegnet ist. Nach dem Trauma des Krieges und der Flucht aus Pommern gelangte ihre Familie auf Umwegen 1946 ins Oderbruch, wo ihr Vater eine Landwirtschaft geerbt hatte. weiterlesen...

Thomas Sefzig:

Neue Grashüpfer

Caroline-Gutheil, Foto: Tomasoso

Im Treptower Park, in der Nähe des Sowjetischen Ehrenmals an der Puschkinallee und gut versteckt hinter Bäumen wie ein Hexenhaus, steht ein ehemaliger Intershop der DDR. Der Siebzigerjahre-Zweckbau ist zwar nicht aus Lebkuchen, sondern dunkelblau gekachelt, was seinen eigenen, sehr speziellen Charme ausmacht, der auf den ersten Blick fast skurril wirkt. weiterlesen...

Reinhardt Gutsche:

Sinuskurven der Liebesdämmerung – zum 75. Geburtstag von Harry T. Böckmann

Foto: privat

Der Bohnsdorfer Maler und Bildhauer Harry T. Böckmann hat einen festen Platz in der Treptow-Köpenicker Kunstszene. Dem Kulturring Süd-Ost ist er seit vielen Jahren durch Malkurse im Kulturbund-Club in der Ernststraße und der Kulturküche Bohnsdorf verbunden. Vor 18 Jahren war er in der Gruppenausstellung in den neu eröffneten Räumen der Kulturbund-Galerie vertreten. weiterlesen...

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