Kunst-Café in der Villa Skupin: Pompeji, Kunst und Leben vor dem Ausbruch des Vesuvs 79 n. Chr.

Flora mit dem Füllhorn, Villa Arianna, Stabiae, 1. Jh. n. Chr.; Quelle: unbekannter Künstler

Für Johann Wolfgang von Goethe, der im März 1787 die Ruinen von Pompeji und Herculaneum besuchte, war der Untergang der beiden Städte weniger bezeichnend für die Sterblichkeit alles Endlichen als für die Unsterblichkeit der Kunst. Er schreibt: „Die Häuser sind klein und eng, aber alle inwendig aufs Zierlichste gemalt.“ Die Wanddekorationen werden deshalb besonders betrachtet. Sie zeugen vom Kunstgeschmack der römischen Provinz, wie der sich im 1. Jahrhundert n. Chr. darstellte. Durch den Vulkanausbruch des Vesuvs, der Pompeji unter einer meterdicken Schicht aus Bimsstein und Asche begraben hatte, ist die Stadt gut konserviert worden. Man kann also anhand der Architektur, Fresken, Mosaiken, Skulpturen, Inschriften und Alltagsgegenstände gut nachvollziehen, wie sich die Lebensumstände zu diesem Zeitpunkt gestalteten. In der Villa der Mysterien ist beispielsweise eine Wandmalerei aus der Zeit um 60 v. Chr. erhalten, die dem Gott Dionysos gewidmet ist. Der Eigentümer, der sein Land fast ausschließlich für den Weinanbau nutzte, wollte wohl auf diese Weise den Gott der Trauben, des Weins, der Fruchtbarkeit, Freude, Ekstase und des Wahnsinns ehren. Wahrscheinlich ist auch, dass er damit eine gute Ernte erwirken wollte. Ganz sicher aber ging es ihm auch darum, dem Speise- und Empfangsraum einen festlichen Rahmen zu verleihen.

Fotogalerie Friedrichshain

12.01.2018 bis 23.02.2018

Glaubenswelten - Religion aus vier Perspektiven

Vier aktuelle Serien zum Thema Religiosität und Glauben. Fotos von Ana Bathe, Serge J-F. Levy, Carla Pohl, Jana Ritchie. Eintritt frei mehr...

aus der Serie Faith from Inside - Religion in Prison, 2017; Foto: Serge J-F. Levy

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel. 030 / 296 16 84

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Galerie Ost-Art

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05.01.2018 bis 08.02.2018

Drago Ljub: Begegnungen

Drucke, Zeichnungen und Skulpturen. frei mehr...

Die letzte Trennung war nicht leicht, Holzschnitt, 40 x 50 cm; Foto: Dragan Ljubojevic

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16.02.2018 bis 22.03.2018

Karolin Hägele: beWEGen

Malerei und Graphik. frei mehr...

„Bahnhof“, 2016, Pigmente/Eitempera auf Nessel, 125 x 115 cm; Foto: Karolin Hägele

Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel. 030 / 513 97 49

geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

12.01.2018 bis 15.02.2018

Graphik - Collegium Berlin e.V.: Jahresausstellung 2018

Grafik, Zeichnung, Malerei frei mehr...

Irene, 2012, Strichätzung, Aquatinta, Reservage; Foto: Brigitte Lingertat

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14.02.2018, 10.00 Uhr

Galeriefrühstück: Geschwister in der Malerei

Ein Vortrag mit Rotraut Simons - Achtung: bitte beachten Sie die aktuelle, krankheitsbedingte Programmänderung. Eintritt: 7,50 € inkl. Frühstück (Anmeldung erbeten) mehr...

Die Schwestern des Künstlers, 1843; ©: : Théodore Chassériau (1819-1856)

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23.02.2018 bis 29.03.2018

Maja-Helen Feustel: Augenscheine

Zeichnungen, Druckgraphik und Keramik. frei mehr...

Olga mit schwarzer Hose, Kohlezeichnung, 2012; Foto: Maja-Helen Feustel

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28.02.2018, 15.30 Uhr

Kunst-Café in der Villa Skupin: Künstler in der DDR. Das Allgemeine und das Individuelle

Vortrag und Gespräch mit Elke Melzer. 3,50 €, Tee/Kaffee und Kuchen 2,50 € mehr...

Bronzeplastik: Jahrhundertschritt von Wolfgang Mattheuer, Foto von 2012; Foto: Lutki, CC BY 3.0

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Kulturbund Treptow

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12.02.2018 bis 29.03.2018

Kulturbundgalerie Treptow: Ariane Appelmann - Circus …so ein Theater!"

Kinderbuchillustrationen und Entwürfe mehr...

Abb.: A. Appelmann

Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel. 536 96 534

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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