Marianne Kühn-Berger und Kurt-Hermann Kühn: Figurinen und Figuren

Preußin mit altem Preußen, Handzeichnung, 70x100, 1974; ©: Kurt-Hermann Kühn

03.08. bis 20.09.

Galerie Ost-Art

Marianne Kühn-Berger (1927-2016) und Kurt-Hermann Kühn (1926-1989) gehörten zu der ersten Künstler-Generation in der DDR. Nach dem Erleben des Krieges fühlten sie sich den klassischen humanistischen und sozialistischen Ideen verpflichtet. Den gemeinsamen Studienjahren in Leipzig folgte ihr Umzug nach Kleinmachnow und später nach Wilhelmshorst (bei Potsdam). Während Kurt-Hermann Kühn sich auf die Malerei und großformatige Wandgestaltungen (vor allem Fresken) - aber auch auf erotische Zeichnungen und Mezzotintos - konzentrierte, reicht Marianne Kühn-Bergers Oeuvre von der Modezeichnung (u.a. für Sybille, Das Magazin und Für Dich) über die Bekleidung der Interflug-Stewardessen und Filmkostümen mehr zum angewandten Bereich. Später wandte sie sich der seltenen Technik der Miniaturlack-Malerei und größeren Bildformten zu. Zentrales Thema im Schaffen beider Künstler aber war die Darstellung der Frau in der Gesellschaft. Seit Mitte der 1950er Jahre waren beide u.a. auch Mitglieder des Kulturbundes. Mit „Figurinen und Figuren“ wollen wir an dieses außergewöhnliche Brandenburger Künstlerpaar erinnern, deren Lebenswerke natürlich weitaus umfang- und facettenreicher sind. Mehr dazu auf ihrer Homepage: www.kühn-berger.de

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