Kunst-Café in der Villa Skupin: Das Wandern als Kunstmotiv. Eine neue Naturauffassung.

Rastende Künstler im Gebirge, 1819; Abb.: Johann Christoph Erhard (1795-1822)

20.06., 15.30 Uhr

Studio Bildende Kunst

Mit der Romantik kommt ein einfühlendes Verhältnis zur Natur auf. Der deutsche Wald bekommt nun die Bedeutung einer Sehnsuchtslandschaft. Die Figuren, die in Beziehung zur Landschaft gesetzt werden, erscheinen nicht mehr im Kleid antiker Vorbilder, sondern verkörpern individuelle Gefühle und das Ideal des Unverfälschten und Einfachen. Auf den Bildern, mit denen wir uns beschäftigen, begegnen wir einsamen Wanderern, geselligen Wandergruppen und Künstler-Wanderern. Wir treffen sowohl auf ins Bild gesetzte Beschaulichkeit als auch auf das Wandern als Freizeitvergnügen der Städter. Dieser Vortrag kann als Vorbereitung auf einen Besuch der aktuellen Ausstellung „Wanderlust. Von Caspar David Friedrich bis Auguste Renoir“ in der Alten Nationalgalerie genutzt werden. Es besteht aber auch die Möglichkeit, an einem vom Kulturring organisierten Museumsbesuch teilzunehmen. Die Einzelheiten werden im nächsten Kunst-Café bekannt gegeben.

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