Lesung im Club: Weltverwunderung - Nachdenken über Hauptwörter

Foto: manfred.sause@volloeko.de, CC BY-SA 3.0

Weltverwunderung, das ist der philosophische Zustand schlechthin – sagt Friedrich Dieckmann und wendet sich im Blick auf Hauptwörter unserer Sprache Fragen zu, die den Horizont der rechnenden Wissenschaften übersteigen. Weltverwunderung – der Titel beschreibt den Grundgestus von Dieckmanns Betrachtungen, die Freiheit und Heimat, das Gute und den Rausch, den Körper und das Lachen und viele andere Hauptwörter ins Visier nehmen und auf ihren Denkwegen Anhalt bei denen finden, die im Staunen und Ergründen vorangingen, wie Goethe, Kant, Hegel, Schiller, Schopenhauer, Nietzsche, Bloch oder Brecht. Entstanden ist ein philosophisches Brevier in meisterlicher, poetischer Sprache voller Aperçus und ästhetischer Reflexionen – eines, das Wege zu eigenem Nachdenken bereitet, indem es vorträgt, was andere zu sagen wussten. (Quelle: Quintus Verlag) Der 1937 geborene Friedrich Dieckmann, seit 1963 freier Schriftsteller, hat in den 70er Jahren auch als Dramaturg gearbeitet, war Mitglied des Schriftstellerverbandes der DDR und im Präsidium des P.E.N.-Zentrums der DDR. Er ist u.a. Mitglied der Freien Akademie der Künste Leipzig, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt und der Sächsischen Akademie der Künste, zu deren Mitbegründern er zählt. Er ist Träger des Bundesverdienstkreuzes und Ehrendoktor der Berliner Humboldt-Universität.

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