Kunst-Café in der Villa Skupin: Eduard Gaertner. Berlin-Ansichten im 19. Jahrhundert

Die Parochialstraße in Berlin, 1831; Abb.: Eduard Gaertner

Der Maler Eduard Gaertner (1801-1877) ist vor allem für seine topographisch zuverlässigen Stadtbilder bekannt, die oft ein romantisch gestimmtes, sommerliches Nachmittagslicht aufweisen. Durch seine Fähigkeit, das Dokumentarische und das Atmosphärische miteinander zu verbinden, sind uns Bilder überliefert, die uns auf vortreffliche Art und Weise in die Lage versetzen, uns in die Ort-Zeit-Schilderung einzufühlen. Wir gehen in dieser Stunde vor allem auf Entdeckungstour durch das Berlin der 1830er bis 1860er Jahre. Wir sehen uns die Residenzstadt an, die gerade durch Schinkels Bauten bereichert worden war. Wir vergleichen die Gemälde Gaertners mit Fotografien. Wir prüfen den Wiedererkennungswert der abgebildeten Architekturen. Wir versetzen uns in eine Zeit, in der gleichzeitig Klassizismus, Romantik und Biedermeier eine Rolle spielen. Auch der berühmte italienische Maler Canaletto, der für seine Venedig-Ansichten geschätzt wird und fast 100 Jahre älter ist als Gaertner, wird uns im Vergleich beschäftigen. Und schließlich betrachten wir die Bilder Eduard Gaertners unter dem Gesichtspunkt, dass die Architektur- und Vedutenmalerei dieser Generation zugleich ihren Höhepunkt als auch ihr Ende fand.

Fotogalerie Friedrichshain

Direkt am S-Bahnhof Warschauer Straße gelegen, ist die Fotogalerie Friedrichshain die älteste Galerie im Osten Deutschlands, die ausschließlich Fotografie ausstellt. Durchgehend seit 1985 geöffnet und ursprünglich als „Fotogalerie am Helsingforser Platz“ bekannt, gehört sie auch innerhalb Europas zu den Vorreitern und beherbergte neben nahezu allen berühmten ostdeutschen Fotografen zahlreiche internationale Größen. In den Anfangsjahren waren etwa Helga Paris, Arno Fischer, Sven Marquardt, Roger Mehlis und Ute Mahler mit Ausstellungen vertreten, es folgten u.a. Sebastiao Salgado, Tina Modotti, Imogen Cunningham, Gordon Parks und Cecil Beaton.

13.03.2018, 19.00 Uhr

Film: Brexitannia von Timothy George Kelly (engl.)

Wir freuen uns, Ihnen im Rahmen der Ausstellung Distant Islands den ersten Langspiel-Dokumentarfilm zum Brexit in der englischen Originalfassung präsentieren zu können. https://www.youtube.com/watch?v=i_AS5RnQqww Eintritt frei

Filmcover; Foto: Timothy George Kelly

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel. 030 / 296 16 84

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Berliner Tschechow-Theater

01.03.2018 bis 20.04.2018

Frauenwelt – Welt der Frauen

Fotoausstellung von und mit Angelika Butter. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der ehrenamtlichen Initiative “Gemeinsam statt einsam“ und mit freundlicher Unterstützung der DeGeWo Marzahn. frei mehr...

Angelika Butter; Foto: Privatfoto

03.03.2018, 14.00 Uhr

Russischer Nachmittag

Geselliges Beisammensein, Tanz und Musik. 5,00 €, incl. Tee und Gebäck, Kartenreservierung: 93 66 10 78. mehr...

Samowar; Foto: promo

11.03.2018, 15.00 Uhr

Familiensonntag

Kinder und ihre Eltern basteln gemeinsam Osterdekoration und -geschenke frei

Osterbasteln 2017; Foto: MA BTT

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin

Tel. 030 / 93 66 10 78

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