Werkstattkino: Ich fühl mich Disco (D 2013, Spielfilm, 95 min)

Ich fühl mich Disco (D 2013, Regie: Axel Ranisch), Bild 4; Foto: Salzgeber & Co. Medien GmbH

In seinem zweiten langen Spielfilm widmete sich Axel Ranisch, Miterfinder des deutschen Mumblecore und Mitbegründer der Produktionsfirma „Sehr gute Filme“, abermals autobiografischen Motiven, hier explizit seiner Sozialisation als Sohn zweier Leistungssportler am Lichtenberger Anton-Saefkow-Platz. - Turmspringtrainer Hanno Herbst hat sich das mit seinem Sohn irgendwie anders vorgestellt. Denn Florian ist moppelig, ungeschickt, unsportlich und mit Mädchen kann er auch nicht viel anfangen. Flori wiederum ist am glücklichsten, wenn sein Vater nicht zu Hause ist. Dann kann er mit Mama im Disco-Outfit durch die Wohnung tanzen und unter der Glitzerkugel tagträumen. Denn Mama hält die Familie zusammen und beschützt ihre beiden Männer voreinander – und vor sich selbst. Zumindest so lange, bis Mama eines schrecklichen Tages nicht mehr da ist. Vater und Sohn bleiben plötzlich überfordert zurück und müssen nun selber lernen, miteinander auszukommen. Mit seinem sensiblen Familienfilm „Ich fühl mich Disco“ beweist Regisseur Axel Ranisch auf sehr humorvolle Weise, dass zwei völlig unterschiedliche Menschen zueinander finden können – nicht zuletzt dank der Hilfe von Schlagerstar Christian Steiffen und Sexualtherapeut Rosa von Praunheim. (Pressetext, Edition Salzgeber)

Kulturhaus Karlshorst

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Geschichtsfreunde Karlshorst: 100 Jahre Flugplatz Karlshorst

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