Fotogalerie Friedrichshain

13.09. bis 01.11.2019

BLIND DATE - Fotograf*innen aus Friedrichshain-Kreuzberg


Für unsere große Gruppenausstellung im Herbst 2019 waren alle Fotograf*innen eingeladen, die einen persönlichen Bezug zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg haben. Der Bezirk als Geburtsort, Lebensmittelpunkt, Atelierstandort oder Erinnerung aus der Ferne… Egal, wo die Bilder entstanden sind, Themen und Inhalten waren keine Grenzen gesetzt. Gezeigt werden in der finalen Auswahl der 22 Fotograf*innen vor allem engagierte Langzeitprojekte, aber auch stark konzeptuelle künstlerische Serien, die durch ihre außergewöhnliche Ästhetik bestechen.


08.11. bis 03.01.2020

Deutschland Übergestern von Dario J. Laganà

Vernissage: 07.11, 19.00 Uhr


Im Rahmen des Jubiläums 30 Jahre Mauerfall portraitiert der italienische Fotograf Dario J. Laganà Menschen, deren Berufsleben sich nach der Wende radikal verändert hat. Laganà hat nach ausführlicher Recherche zur Arbeits- und Industriekultur in der DDR und in der Nachwendezeit einige dieser Menschen besucht. In der Ausstellung rekonstruiert er in fotografischen Portraits und Interviews eine Reihe von diesen persönlichen Lebenswegen, die dem Leser und dem Betrachter diesen Teil der deutschen Geschichte und deren Protagonisten näher bringen. Jeder, der gearbeitet hat oder noch im Arbeitsleben steht, kann sich leicht mit dieser Art von Geschichten identifizieren. Die universelle Konnotation von Arbeit kann von jedem Menschen verstanden werden, ohne das spezifische Wissen über die sozialpolitischen Umstände, die die Ereignisse nach dem Fall der Mauer charakterisiert haben. Neben den radikalen Veränderungen, die als negative Veränderungen für das Berufsleben angesehen werden können, gibt es auch Fälle, in denen der Bruch mit der Vergangenheit und die Wiedervereinigung eine positive Wendung und neue Chancen gebracht haben. Neben seinem Interesse für Geschichte erforschte Dario J. Laganà die Beziehung zwischen menschlichen Emotionen (“Emotional Entropy”) und ihrer visuellen Repräsentation in der Fotografie. Im Projekt Deutschland Übergestern führt er diese beiden Aspekte seiner fotografischen Arbeit zusammen.


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.berlin

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

26.10. bis 21.11.2019

Experiment Druckgraphik 2019 - on the go

Vernissage: 25.10, 19.00 Uhr

Laudatio: Birgit Effinger


Die Stadt bietet ein riesiges Erlebnisfeld. Wir sind dort ständig in Bewegung und auf der Durchreise: Auf dem Weg zur Arbeit, zum Treffpunkt mit Freunden, zur Schule oder zum Einkaufen etc., und manchmal schlürfen wir auch nur einen Becher Kaffee auf einer Bank. Bei diesen Wegen werden wir direkt und indirekt auch von dem beeinflusst, was wir im Vorübergehen finden und wahrnehmen, welche Qualitäten Orte entfalten und wie Stadträume repräsentiert werden. Daniel Ewinger, Tomoko Mori und Katja Pudor nehmen ihre Fundstücke, Wahrnehmungen und die Wirkung von Orten zum Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung im Medium der Druckgrafik. So nimmt Daniel Ewinger Alltagsereignisse und Eindrücke vor Ort zum Ausgangspunkt für seine Lithographien mit reduzierten Kompositionen. Tomoko Moris Risographie-Zyklus beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Individuum und räumlicher Gesamtheit und bezieht konkret auch die Lage des Ausstellungsortes - der Villa Skupin - in direkter Nachbarschaft zu Plattenbauten mit ein. Katja Pudor überarbeitet gefundene fotografische Stadtansichten mit mehreren Druckvorgängen, hebt dieses oder jenes hervor oder bringt es zum Verschwinden und erfindet dabei neue Konstruktionen des Verwandelns. Die drei Künstler*innen setzen sich auf unterschiedliche Weise mit den Möglichkeiten der manuellen Druckgrafik auseinander. Sie sind Meisterschüler*innen der weißensee kunsthochschule berlin und leben und arbeiten in Berlin.


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.berlin

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

14.10. bis 05.12.2019

Ausstellung: Das Künstlerpaar Martha-Luise & Matthias Gubig


Erneut präsentieren wir das vielseitige grafische Werk eines Künstlerpaares, das 1963–65/66 gemeinsam an der Fachschule für Angewandte Kunst Berlin-Schöneweide studierte und im Fach Grafik abschloss. Martha-Luise Gubig schuf danach freiberuflich vor allem Illustrationen für Buchverlage, populärwissenschaftliche und Sachbücher, Kinder- und Schulbücher. Matthias Gubig erwarb nach Tätigkeiten für Theater und Zeitschriften das Diplom an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Er unterrichtete an der Berliner Fachschule für Werbung und Gestaltung und der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Buchgestaltung sowie Gebrauchsgrafik wurden zu seinem zentralen Metier und brachten ihm zahlreiche Auszeichnungen sowie die Vertretung in Sammlungen ein. Beide präsentierten ihre Arbeiten in vielen Ausstellungen und Museen im In- und Ausland.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.berlin

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

09.09. bis 29.11.2019

12. Kunstmeile Baumschulenweg: Ein Hauch von Farbe


Die Ausstellung orientiert nicht auf einen thematisch begrenzten Bereich, sondern auf freie visuelle und formale Eindrücke, ganz unabhängig von thematischen Zwängen. Basis der Ausstellung bilden Motive mit prägenden Strukturen wie z.B. Architekturen, Hell/ Dunkelverteilungen in der Fläche sowie ausgewählte Landschaften. Der sparsame Einsatz der Farbe, also die Dominanz unbunter Farben (schwarz, weiß, grau) ist der einzige verbindende Rahmen für die Bildauswahl. Solche formalen Aspekte können, neben den üblichen inhaltlichen Bindungen, die Begrenzung auf reine klassische S/W-Bilder oder weitere Eingrenzungen, wie z.B. Abstraktionen, die thematische Vielfalt bereichern. Letztlich entscheidet das Publikum über Wirkung und Gewinn solcher Angebote.


14.10. bis 29.11.2019

Kulturbundgalerie Treptow: Colorclub Berlin-Treptow, Vorzeige 2019, Bewegung


Die Gruppenausstellung der Mitglieder befasst sich mit der Darstellung ganz verschiedener Formen der Bewegung: Sie erfasst die kurzzeitigen klassischen Bewegungsabläufe im Sport oder auf der Straße, aber auch die Jahrmillionen wirkenden, die Erdoberfläche gestaltenden Kräfte der Natur, sichtbar nur bei kritischer Betrachtung. Die Auswahldebatte entschied, dass für die Belange der Bildgestaltung sowohl die "eingefrorene" Bewegung, also die volle Bildschärfe als auch verlaufende Konturen zulässig sind. Die Vielfalt wird bedient: Einige Autoren präsentieren hervorragende grafische Bildlösungen oder interessante Einblicke in die Tierwelt. Die Herausforderung, neben der physischen zusätzlich auch Motive der mentalen Bewegung (Freude, Trauer) zu berücksichtigen, konnte mit gleichwertiger Qualität wegen der zu knappen Bearbeitungszeit leider nicht bewältigt werden.


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.berlin

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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