Fotogalerie Friedrichshain

22.03. bis 05.04.2019

Runter von der Straße! Das Berlin1020 Foto-Kollektiv auf Abwegen


Berlin1020, ein Kollektiv von sechs Fotografen, steht für Straßenfotografie aus Berlin. In dieser Ausstellung zeigt Berlin1020 alles, nur keine Straßenfotografie aus Berlin. Alex Pfeiffer betrachtet in seiner Arbeit "Einsamkeit der Macht" das menschenleere und karge Bundeskanzleramt. In "Zypern" setzt sich Christian Schirrmacher mit dem Strandleben während der Hochsaison auseinander. Oliver Krumes jagt in seiner Serie "Tokyo" Licht und Schatten in der japanischen Metropole. Roland Groebe untersucht in "Memorial Ghosts", wie das Holocaust Mahnmal in Berlin seine Besucher förmlich verschlingt. Sebastian Jacobitz zeigt in "Mount Ijan" Mensch und Landschaft um die Schwefelminen auf Mount Ijan in Indonesien. Martin U Waltz beobachtet in "backstage life" Musiker in einem Kreuzberger Club vor, während und nach ihrem Auftritt.


12.04. bis 03.05.2019

Jugend fotografiert 2019

Vernissage: 11.04, 19.00 Uhr

Laudatio: Felix Hawran


Im Rahmen eines Open Call lud die Fotogalerie Friedrichshain in Zusammenarbeit mit dem Projektraum feldfünf alle interessierten Schulen, Projekte und jungen Personen in Berlin ein, bei Gratis-Fotoworkshops und der Ausstellung Jugend Fotografiert 2019 mitzumachen. Die Ausstellung findet bereits das vierte Jahr in Folge in der Fotogalerie statt. Im Jahr 2019 förderte die Robert Bosch Stiftung erstmals das Projekt, wodurch gleich mehrere Workshops mit erfahrenen Fotografinnen durchgeführt werden konnten: Laure Gilquin baute mit Schüler*innen Lochkameras selbst und nahm die Gruppe mit auf eine kreative Reise zu den Anfängen der Fotografie. In ihrem Workshop „Magic Insta Material“ zeigte Anna Ehrenstein, wie man Selfies und Portraits für Instagram durch kreative Veränderungen das gewisse Etwas verleiht. Christine Fenzel ermutigte die Teilnehmer*innen, sich in ihrem Portrait-Workshop weg von der klassischen Vorstellung eines Portraits zu bewegen. Maya Schweizer nahm Schüler*innen auf eine Entdeckungstour, um die Geschichte des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg mit der Kamera zu erkunden. Ausgewählte Ergebnisse all dieser Workshops mit verschiedenen Schulen und zusätzlich die interessantesten Einreichungen des Open Calls sind in der Gruppenausstellung zu sehen. Auch für das Hängungskonzept gab es einen eigenen Workshop mit den Teams von feldfünf und der Fotogalerie Friedrichshain, um als Kollektivleistung eine wilde und spannende Ausstellung zu präsentieren.


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

01.03. bis 05.04.2019

Chris Firchow: graphit blau

Finissage: 05.04, 19.00 Uhr


stechen / ritzen / zuckern / schaben / wischen / ätzen / polieren / kratzen / wachsen / pinseln / tuschen / (auf)tragen / (er)wärmen / (ein)brennen / (ab)kühlen / schütteln / (ein)färben / pudern / schleifen / (über)lagern / (unter)setzen / (aus)balancieren / hämmern / (hervor)heben. In dieser Ausstellung zeigt Chris Firchow eine Auswahl aus ihren graphischen Arbeiten - den Radierungen. Ihre Vorliebe für ungewöhnliche Gestaltungen und der Materialeinsatz in Verbindung mit ihrem lebendigen Strich bringen Spontanität und Lebendigkeit ebenso zum Ausdruck wie gestalterisches Können. Dabei fällt ihre reduzierte, klare Formensprache ins Auge. Inhaltlich spielt sie mit den Formen aus Mikro- und Makrokosmos. Mit sicherem Gefühl für Nuancen aus Farbe und Form reflektiert sie diese für uns unsichtbare Wirklichkeit und kommt dabei oft zu überraschenden Ergebnissen. Ihre Arbeiten zeigen eigenwillige Kompositionen im Spannungsfeld zwischen uns und dieser anderen Ebene unserer Wirklichkeit. Chris Firchow, geborene Berlinerin, studierte bei Werner Liebmann und Dieter Goltzsche Freie Malerei an der Kunsthochschule Berlin mit einem Diplomabschluss 1998 und dem Meisterschülerabschluss. Zahlreiche Ausstellungen und Studienaufenthalte im In- und Ausland folgten – unter anderem in Griechenland (Naxos), den USA (Arizona), Italien (Rom), Japan (Tokio), Frankreich, der Tschechischen Republik, Bulgarien und Polen. Sie lebt und arbeitet in Berlin.


13.04. bis 17.05.2019

Mariola Müller: Meine Reise nach Atlantis

Vernissage: 12.04, 19.00 Uhr


Laut Platon war Atlantis eine mythische Insel, die sich „außerhalb der Tore des Herkules“ mitten im Atlantik befand. Seit mehr als 10.000 Jahren ist sie in den Tiefen des Meeres versunken. Mariola Müller stellt uns ihre eigene Version dieses Mythos vor: Eine Version, in der die verlorene Insel die reine Essenz ihrer eigenen Seele zu sein scheint, die in die inneren Tiefen ihres Unterbewusstseins versunken ist. Mit dieser Ausstellung lädt sie uns ein, an ihrer langen Suchreise teilzunehmen. Die Aquarelle und Radierungen sind wie die offenen Seiten eines Reisetagebuchs. Ihr Weg scheint nicht klar und linear zu sein, sondern hat die Form eines großen Labyrinths. Ein Labyrinth, das von archetypischen Bildern bevölkert ist: Wanderpaare, einsame Frauen, Mütter, Kinder, Tiere, Monster und sogar ihre eigenen Träume, die sich alle in einem Wirbel zyklischer Bewegung umarmen, der vom Himmel zur Hölle führt, und umgekehrt. … Liebe, Hass, Verzweiflung, Hoffnung und Sehnsucht finden ihren Platz in der Arbeit der Künstlerin. Es ist eine Offenbarung des Reichtums des Lebens selbst, mit Licht und Schatten; und dadurch vermittelt es dem Betrachter das Gefühl der Universalität, das die Besonderheit ihrer eigenen Erfahrung übersteigt. Mariolas Reise nach Atlantis ist auch unsere eigene Reise. Ihr Reisetagebuch ist ein Spiegel, in dem wir unseren eigenen Weg in die Tiefen unserer Seele erkennen. (Juan Almarza Anwandter)


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

25.02. bis 18.04.2019

Christine Donath – Zeichnung und Malerei


Christine Donath, geboren 1945 in der Oberlausitz, ist gelernte Schriftsetzerin und Typogestalterin. Malerei studierte sie von 1973-78 an der Hochschule der Bildenden Künste Dresden. Weiter besuchte sie ein Jahr lang die Akademie der Schönen Künste in Krakau, bildete sich Ende der 1990er Jahre in Freskotechnik weiter und arbeitet seit 1979 freischaffend in Berlin als Zeichnerin und Malerin. Sie zeigt z.B. ihre sensiblen Porträtzeichnungen älterer Menschen, Tiere, Stillleben-Aquarelle sowie atmosphärische Skizzen aus dem Sudan. Matthias Henke schrieb im Juli 2018 in der MOZ über die Arbeit der Künstlerin: "Sie muss dabei sein, braucht den unmittelbaren Kontakt zum Motiv. Ihre Skizzen sind im Sinne von Lebensstudien zu verstehen. Am Ende des langen Prozesses stehen die Zeichnungen, die Aquarelle, als Ergebnisse verdichteten Bildgestaltens." Die Architektur- und Landschaftsbilder aus dem Sudan, von erdigen Tönen dominierte Aquarelle - entstanden 1999 während eines mehrwöchigen Aufenthalts an einer antiken Ausgrabungsstätte in Musawwarat.


29.04. bis 06.06.2019

Comics & mehr – zwei Handschriften

Vernissage: 26.04, 19.00 Uhr

Laudatio: Balthasar v. Weymarn / Drehbuchautor


Seit 1997 beschäftigt sich Robert Günther mit Zeichnung und Malerei. Er absolvierte verschiedene Studien, u. a. Geschichte, Sozialkunde und ein pädagogisches Kunststudium, bis er 2008 Meisterschüler an der UdK Berlin wurde. 2017 gründete er den „JUTE Comics Verlag“, heute leitet er die Jugendkunstschule in Berlin-Mitte. Seit 2002 nahm er an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil. Hagen Flemming absolvierte 1997-98 eine Ausbildung zum Comic-Zeichner (Mosaik-Verlag). Seitdem schuf er die verschiedensten Figuren und Geschichten und veröffentlichte Comic-Serien-Hefte, wie KROCHT, Abrafaxe, REMORY, sowie auch Illustrationen zum "Kleinen Vampir" und "Sherlock Holmes". 2017 feierte seine Serie Die Virtonauten von Remory das 10-jährige Jubiläum.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

08.01. bis 30.04.2019

Galerie im Club: Peru per Schuh - per Du


Der 1942 geborene Hubert Pannek ist seit 2011 Mitglied im CCB. Während einer Peru-Reise entstanden zahlreiche Arbeiten, die vom reichen historischen Erbe des Landes zeugen. Pyramiden, Wandmalereien, Felsen-Grabstätten, Schmuck, Keramik und die zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden Nazca-Linien sind unter den Motiven. Neben archäologischen Stätten verschiedener kultureller Epochen hat Pannek aber auch Szenen aus dem Alltagsleben und den Festlichkeiten der heutigen Bevölkerung festgehalten.


08.02. bis 29.03.2019

Petras Kinder - eine Reportage in Linol- und Holzschnitten von Jörg Landgraf


Jörg Landgraf, der als Lehrer bereits in einer Berliner Willkommensklasse Flüchtlingskinder aus verschiedenen Kulturen unterrichtet hatte, leistete 2016 für eine Hilfsorganisation Freiwilligendienst in Griechenland. Im „Camp Petra“ traf er mit jesidischen Flüchtlingen auf Angehörige einer Minorität, die in besonderem Maße unter den Verbrechen der selbsternannten Gotteskrieger des IS zu leiden hatte. Dort, unter den schwierigen Bedingungen einer provisorischen Unterkunft für Hunderte Schutzsuchende, brachte er sich ein in die Bemühungen, insbesondere den Kindern zu helfen, die Lebensfreude nicht zu verlieren, ihnen ein wenig Kindheit zu bewahren. Unterrichten, Spielen, Schlichten, Zuhören… - die Erlebnisse und Erfahrungen der Zeit im Lager spiegeln sich in seinen künstlerischen Arbeiten wider, die er in der Ausstellung "Petras Kinder" dem Besucher zugänglich macht.


08.04. bis 31.05.2019

Kulturbundgalerie Treptow: Annette Bremer-Langen - Hinter den Bäumen

Vernissage: 05.04, 19.00 Uhr

Laudatio: Petra Hornung


Die Künstlerin überschreibt eine ihrer Serien: Natur Mächte. Sie arbeitet gern in Mischtechnik auf Papier. Andere Werkgruppen heißen Stadt / Landschaft, Begegnungen, Verirrungen, Wege. Alle ihre Bilder haben diesen erregten Herzschlag an sich, Tiefe, Sinnlichkeit, Charme und Licht. Ihre Kompositionen formen sich zu unspektakulären, aber höchst besonderen Sehnsuchtsorten, die mit feinem Farbsinn den schier unendlichen Facetten von Grün nachspüren, die Reichhaltigkeit der farbigen Grautöne feiern, teilhaben lassen an den zuweilen betörenden Liebschaften von Malerischem und Zeichnung im Bild. (P. Hornung) - Annette Bremer-Langen, geboren 1960 in Essen, lebt und arbeitet in Berlin. Nach dem Abitur studierte sie 1980-83 Kunstgeschichte an der FU Berlin, dann Bildende Kunst an der HdK. Ab 1990 war sie künstlerisch tätig, beschäftigte sich u. a. mit Kunstkursen und Projekten an der Melanchthon-Gemeinde Kreuzberg, Zeichnungen und Malereien von Beobachtungen der Tanzproben in der „Etage“ in Berlin-Kreuzberg und einer Ausstellung zum Thema „Bewegung im Raum“. 1997-99 absolvierte sie ein Referendariat und das 2. Staatsexamen für das Lehramt. 2003-05 nahm sie regelmäßig teil an "48 Stunden Neukölln" im Rahmen der offenen Ateliers, und seit 2005 kam es zu Theaterprojekten mit Jugendlichen und der Konzeption und Umsetzung von eigenen Theaterstücken. Seit 2006 sind Landschaftsmalerei und Stadtansichten Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit.


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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