Fotogalerie Friedrichshain

13.09. bis 01.11.2019

BLIND DATE - Fotograf*innen aus Friedrichshain-Kreuzberg


Für unsere große Gruppenausstellung im Herbst 2019 waren alle Fotograf*innen eingeladen, die einen persönlichen Bezug zum Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg haben. Der Bezirk als Geburtsort, Lebensmittelpunkt, Atelierstandort oder Erinnerung aus der Ferne… Egal, wo die Bilder entstanden sind, Themen und Inhalten waren keine Grenzen gesetzt. Gezeigt werden in der finalen Auswahl der 22 Fotograf*innen vor allem engagierte Langzeitprojekte, aber auch stark konzeptuelle künstlerische Serien, die durch ihre außergewöhnliche Ästhetik bestechen.


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.berlin

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Studio Bildende Kunst

30.08. bis 10.10.2019

Jahresausstellung 2019 des Graphik-Collegium Berlin e.V.


Das 2015 gegründete Graphik-Collegium Berlin, hervorgegangen aus Teilnehmer*innen der Kunstkurse im Studio Bildende Kunst, verstärkt mit weiteren Künstler*innen, vereint Graphiker*innen und Zeichner*innen. Die Jahresausstellung ist sowohl Leistungsschau des Vereins als auch Bestandsaufnahme. Gezeigt werden vorwiegend Werke aus den Bereichen des Tiefdrucks, wie Radierung oder Aquatinta, und Zeichnungen. Sie alle zeigen Kunstwerke mit individuellen, unverwechselbaren Handschriften. Das lässt die Schau zu einem spannenden Erlebnis werden. Die Motive reichen von der Landschafts- über die Figurendarstellung bis zu gegenstandslosen phantastischen Bildern.


07.09. bis 10.10.2019

Ausstellung: Impressionen an der Oder II


Mitglieder des Graphik-Collegiums und Gäste zeigen im Atelier des Studios Bildende Kunst Arbeiten, die während Mal- und Zeichen- sowie Graphiksymposien im Oderbruch/Wilhelmsaue entstanden sind. Eröffnung während der Langen Nacht der Bilder Lichtenberg.


26.10. bis 21.11.2019

Experiment Druckgraphik 2019 - on the go

Vernissage: 25.10, 19.00 Uhr

Laudatio: Birgit Effinger


Die Stadt bietet ein riesiges Erlebnisfeld. Wir sind dort ständig in Bewegung und auf der Durchreise: Auf dem Weg zur Arbeit, zum Treffpunkt mit Freunden, zur Schule oder zum Einkaufen etc., und manchmal schlürfen wir auch nur einen Becher Kaffee auf einer Bank. Bei diesen Wegen werden wir direkt und indirekt auch von dem beeinflusst, was wir im Vorübergehen finden und wahrnehmen, welche Qualitäten Orte entfalten und wie Stadträume repräsentiert werden. Daniel Ewinger, Tomoko Mori und Katja Pudor nehmen ihre Fundstücke, Wahrnehmungen und die Wirkung von Orten zum Ausgangspunkt ihrer künstlerischen Auseinandersetzung im Medium der Druckgrafik. So nimmt Daniel Ewinger Alltagsereignisse und Eindrücke vor Ort zum Ausgangspunkt für seine Lithographien mit reduzierten Kompositionen. Tomoko Moris Risographie-Zyklus beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Individuum und räumlicher Gesamtheit und bezieht konkret auch die Lage des Ausstellungsortes - der Villa Skupin - in direkter Nachbarschaft zu Plattenbauten mit ein. Katja Pudor überarbeitet gefundene fotografische Stadtansichten mit mehreren Druckvorgängen, hebt dieses oder jenes hervor oder bringt es zum Verschwinden und erfindet dabei neue Konstruktionen des Verwandelns. Die drei Künstler*innen setzen sich auf unterschiedliche Weise mit den Möglichkeiten der manuellen Druckgrafik auseinander. Sie sind Meisterschüler*innen der weißensee kunsthochschule berlin und leben und arbeiten in Berlin.


Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel.: 030 / 553 22 76, sbk@kulturring.berlin

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

19.08. bis 02.10.2019

Neue Ausstellung: Buntzel - Kinderkunst 2019


Wie schon im vergangenen, so auch in diesem Jahr werden wieder Schülerinnen und Schüler der Klassen 1 bis 6 der Grundschule Am Buntzelberg in der Bohnsdorfer Kulturküche mit künstlerischen Überraschungen die Besucher in Erstaunen bringen. Die im Unterricht und in Kursen gestalteten Bilder, Drucke, Collagen und Objekte - meist zu bestimmten Themen - zeigen große Vielfalt und eine fast grenzenlose Phantasie. Die jungen Künstlerinnen und Künstler nutzen dabei unterschiedliche Techniken und experimentieren mit größter Lust. Alle Besucher können sich davon überzeugen und sich an der Farben- und Formenpracht erfreuen.


14.10. bis 05.12.2019

Ausstellung: Das Künstlerpaar Martha-Luise & Matthias Gubig


Erneut präsentieren wir das vielseitige grafische Werk eines Künstlerpaares, das 1963–65/66 gemeinsam an der Fachschule für Angewandte Kunst Berlin-Schöneweide studierte und im Fach Grafik abschloss. Martha-Luise Gubig schuf danach freiberuflich vor allem Illustrationen für Buchverlage, populärwissenschaftliche und Sachbücher, Kinder- und Schulbücher. Matthias Gubig erwarb nach Tätigkeiten für Theater und Zeitschriften das Diplom an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Er unterrichtete an der Berliner Fachschule für Werbung und Gestaltung und der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Buchgestaltung sowie Gebrauchsgrafik wurden zu seinem zentralen Metier und brachten ihm zahlreiche Auszeichnungen sowie die Vertretung in Sammlungen ein. Beide präsentierten ihre Arbeiten in vielen Ausstellungen und Museen im In- und Ausland.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.berlin

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

26.08. bis 27.09.2019

Kulturbundgalerie Treptow: Steffen Thiemann - usw.


Für den Autor Steffen Thiemann ist das Zeichnen immer ein Äquivalent zum Schreiben. Die Übergänge sind fließend, auch wenn die eine Ausdrucksform die andere über längere Phasen zurückdrängt, so kommt er doch immer wieder auf das vernachlässigte Medium zurück und beginnt an einem aufgegebenen Punkt neu, so als hätte er nie damit aufgehört. Zeichnen als die ursprüngliche Ausdrucksform, lange bevor aus den Zeichen Buchstaben wurden, Wörter mit eigenen Bedeutungen, Sinnzusammenhängen, Geschichten. Das Zeichnen ist immer unmittelbar, spontan, weniger kalkuliert und spekulativ wie das Schreiben. Zeichnen ist ein Augen-Blick. Ein Skizzieren des Moments. Das Zeichnen ist immer auch ein Aufzeichnen. Gesichter, Blicke, Bewegungen, Wörter, Notate. Ein Beobachten und Festhalten. Zeichnen als Schreibbewegung. Das ist nicht abstrakt, sondern immer gegenständlich, konkret, mitunter naiv. Mit der Technik des Holzschnitts nimmt er den Schwung aus der flüchtig hingeworfenen Zeichnung. Alles Flüssige wird spröde, widerspenstig. Das Messer schneidet und gräbt die aufgezeichneten Spuren mühsam ins Holz. Der Holzschnitt als anachronistisches Vervielfältigungsmedium der Kommunikation. Schrift und Zeichen korrespondieren, ergänzen einander, ergeben zusammen ein Bild. Werbung, Ankündigung, Manifest.


09.09. bis 29.11.2019

12. Kunstmeile Baumschulenweg: Ein Hauch von Farbe


Die Ausstellung orientiert nicht auf einen thematisch begrenzten Bereich, sondern auf freie visuelle und formale Eindrücke, ganz unabhängig von thematischen Zwängen. Basis der Ausstellung bilden Motive mit prägenden Strukturen wie z.B. Architekturen, Hell/ Dunkelverteilungen in der Fläche sowie ausgewählte Landschaften. Der sparsame Einsatz der Farbe, also die Dominanz unbunter Farben (schwarz, weiß, grau) ist der einzige verbindende Rahmen für die Bildauswahl. Solche formalen Aspekte können, neben den üblichen inhaltlichen Bindungen, die Begrenzung auf reine klassische S/W-Bilder oder weitere Eingrenzungen, wie z.B. Abstraktionen, die thematische Vielfalt bereichern. Letztlich entscheidet das Publikum über Wirkung und Gewinn solcher Angebote.


14.10. bis 29.11.2019

Kulturbundgalerie Treptow: Colorclub Berlin-Treptow, Vorzeige 2019, Bewegung

Vernissage: 11.10, 19.00 Uhr

Laudatio: Gerhard Metzschker, Leiter des CCB Treptow


Die Gruppenausstellung der Mitglieder befasst sich mit der Darstellung ganz verschiedener Formen der Bewegung: Sie erfasst die kurzzeitigen klassischen Bewegungsabläufe im Sport oder auf der Straße, aber auch die Jahrmillionen wirkenden, die Erdoberfläche gestaltenden Kräfte der Natur, sichtbar nur bei kritischer Betrachtung. Die Auswahldebatte entschied, dass für die Belange der Bildgestaltung sowohl die "eingefrorene" Bewegung, also die volle Bildschärfe als auch verlaufende Konturen zulässig sind. Die Vielfalt wird bedient: Einige Autoren präsentieren hervorragende grafische Bildlösungen oder interessante Einblicke in die Tierwelt. Die Herausforderung, neben der physischen zusätzlich auch Motive der mentalen Bewegung (Freude, Trauer) zu berücksichtigen, konnte mit gleichwertiger Qualität wegen der zu knappen Bearbeitungszeit leider nicht bewältigt werden.


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.berlin

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Adressen | Impressum | Datenschutz