Fotogalerie Friedrichshain

11.05. bis 28.06.2019

HAUSWALD IM AUSLAND 1979 - 2019


Zum ersten Mal überhaupt zeigt Harald Hauswald in einer großen Ausstellung anlässlich seines 65. Geburtstags Bilder aus 40 Jahren Auslandsfotografie. Wer seine Biografie kennt, kann sich denken, dass das Thema „Hauswald im Ausland“ mit einigen Kuriositäten verbunden ist. So setzte er sich etwa im Juli 1989, kurz vor dem Fall der Berliner Mauer, illegal über Neukölln in die Türkei ab unter dem Vorwand, seine Eltern in Westdeutschland zu besuchen. Auf dieser Reise entstand auch das Titelbild in Istanbul. Noch aus DDR-Zeiten kommen aus den Archiven Bilder aus der Sowjetunion, der Türkei (…), nach der Wende folgten Reisen in die USA, nach Spanien, Italien, England, Frankreich…


Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel.: 030 / 296 16 84, fotogalerie@kulturring.org

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

29.04. bis 06.06.2019

Comics & mehr – zwei Handschriften


Seit 1997 beschäftigt sich Robert Günther mit Zeichnung und Malerei. Er absolvierte verschiedene Studien, u. a. Geschichte, Sozialkunde und ein pädagogisches Kunststudium, bis er 2008 Meisterschüler an der UdK Berlin wurde. 2017 gründete er den „JUTE Comics Verlag“, heute leitet er die Jugendkunstschule in Berlin-Mitte. Seit 2002 nahm er an zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland teil. Hagen Flemming absolvierte 1997-98 eine Ausbildung zum Comic-Zeichner (Mosaik-Verlag). Seitdem schuf er die verschiedensten Figuren und Geschichten und veröffentlichte Comic-Serien-Hefte, wie KROCHT, Abrafaxe, REMORY, sowie auch Illustrationen zum "Kleinen Vampir" und "Sherlock Holmes". 2017 feierte seine Serie Die Virtonauten von Remory das 10-jährige Jubiläum.


16.06. bis 01.08.2019

60 Fotografien zum Sechzigsten

Vernissage: 13.06, 19.00 Uhr

Laudatio: Gerhard Metzschker / Leiter des Colorclubs Berlin-Treptow


Der gebürtige Cottbusser Thomas Schmidt begann bereits in seiner Schulzeit mit seinem Hobby. Es begleitete ihn weiter bei seinem Landmaschinenbau-Studium (Dipl.-Ingenieur) und seiner Familiengründung und entwickelte sich zur Leidenschaft. Seine spezielle Vorliebe wurde die „Bewegung“ - ihn faszinierte die Tierwelt unterwegs auf seinen Reisen über Land sowie unter Wasser. Dann zogen ihn verschiedene Sportarten magnetisch an, und er erfasste seltene Momente in Bewegung, die die Zweidimensionalität des Bildes zu sprengen scheinen. Populär wurden z.B. seine Aufnahmen von ALBA Berlin. In Schmidts Portfolio finden sich ebenso opulente Szenen vom Berliner Karneval der Kulturen oder dem Christopher Street Day. Bilder der Erinnerung von Landschaften und Menschen u.a. auf seinen Reisen durch Botswana und den Oman belegen die Faszination des Exotischen. Nun gibt es eine Auswahl des reichen fotografischen Werkes von Thomas Schmidt zum „runden Jubiläum“ zu bewundern.


Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel.: 030 / 67 89 61 91, bohnsdorf@kulturring.org

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

Kulturbund Treptow

08.04. bis 31.05.2019

Kulturbundgalerie Treptow: Annette Bremer-Langen - Hinter den Bäumen


Die Künstlerin überschreibt eine ihrer Serien: Natur Mächte. Sie arbeitet gern in Mischtechnik auf Papier. Andere Werkgruppen heißen Stadt / Landschaft, Begegnungen, Verirrungen, Wege. Alle ihre Bilder haben diesen erregten Herzschlag an sich, Tiefe, Sinnlichkeit, Charme und Licht. Ihre Kompositionen formen sich zu unspektakulären, aber höchst besonderen Sehnsuchtsorten, die mit feinem Farbsinn den schier unendlichen Facetten von Grün nachspüren, die Reichhaltigkeit der farbigen Grautöne feiern, teilhaben lassen an den zuweilen betörenden Liebschaften von Malerischem und Zeichnung im Bild. (P. Hornung) - Annette Bremer-Langen, geboren 1960 in Essen, lebt und arbeitet in Berlin. Nach dem Abitur studierte sie 1980-83 Kunstgeschichte an der FU Berlin, dann Bildende Kunst an der HdK. Ab 1990 war sie künstlerisch tätig, beschäftigte sich u. a. mit Kunstkursen und Projekten an der Melanchthon-Gemeinde Kreuzberg, Zeichnungen und Malereien von Beobachtungen der Tanzproben in der „Etage“ in Berlin-Kreuzberg und einer Ausstellung zum Thema „Bewegung im Raum“. 1997-99 absolvierte sie ein Referendariat und das 2. Staatsexamen für das Lehramt. 2003-05 nahm sie regelmäßig teil an "48 Stunden Neukölln" im Rahmen der offenen Ateliers, und seit 2005 kam es zu Theaterprojekten mit Jugendlichen und der Konzeption und Umsetzung von eigenen Theaterstücken. Seit 2006 sind Landschaftsmalerei und Stadtansichten Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit.


15.05. bis 31.08.2019

Stoffe und Stil – Fotografien aus Berliner Museen


Renate Ackermann, Mitglied im Colorclub Berlin-Treptow (CCB) und im Deutschen Verband für Fotografie (DVF), widmet sich seit Beendigung ihrer Berufstätigkeit als Medizinisch-Technische- Assistentin in wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen in Berlin mit großem Interesse der Fotografie. Sie bewegt sich gerne in der Natur und fotografiert ihre vielfältigen Stimmungen, aber auch Architektur und Kunstobjekte sind für sie interessant. Diese Ausstellung befasst sich mit dem Thema Stoff in Form von schönen Kleidern, die von Uli Richter, Modeschöpfer im ehemaligen West-Berlin, erschaffen worden sind. Ebenso wird die Darstellung von Stoff an Skulpturen aus mehreren Epochen betrachtet, ausgeführt in Marmor, Stein, Metall, Holz oder als Gipsabdruck. Das Bode-Museum, das Alte Museum, das Kunstgewerbemuseum und die Abdrucksammlung Antiker Plastik der Freien Universität bot reichhaltiges Anschauungsmaterial.


10.06. bis 08.08.2019

Kulturbundgalerie: Plakate von damals - Bilder von heute

Vernissage: 07.06, 19.00 Uhr


Karl-Heinz Beck: "Als Gebrauchsgrafiker und Gestalter habe ich viel probiert und mir ein breites Arbeitsfeld erschlossen. Aber die berufliche Erfüllung fand ich als Plakatgestalter. Fotografische Umsetzungen, illustrative Bildgestaltungen und piktografische Bildsymbolik, das hat mir am meisten Spaß gemacht. Es war Handarbeit mit Pinsel, Feder und Rechenscheibe. Jetzt habe ich Zeit für das, was ich seit meiner frühesten Kindheit wollte – Zeit zum Malen. Ich versuche mich in den verschiedensten Techniken und bin meiner Lust am Ausprobieren treu geblieben. Jedes Bild ist ein Versuch, meinem Vermögen entsprechend ehrliche Arbeit mit Pinsel und Farbe zu leisten, ohne Effekthascherei. Das Plakative und Konstruktive lassen meine beruflichen Wurzeln erkennen. Aus diesem Grunde glaube ich, dass die Präsentation meiner Plakate zusammen mit meinen Bildern zwar ungewöhnlich, aber auch berechtigt ist. Malen ist für mich ein Bedürfnis geworden, und ich freue mich, wenn ich der Öffentlichkeit ab und zu meine Arbeiten vorstellen kann - denn ein Bild, das keiner sieht, ist verloren wie ein Text den keiner liest oder eine Melodie die keiner hört."


Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel.: 536 96 534, KBTreptow@kulturring.org

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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