Galeriefrühstück: Beten, Singen, Lesen. Zu den Anfängen der Schulgeschichte

Gesangbuch; Foto: Bezirksmuseum Marzahn-Hellersdorf

Der erste namentlich bekannte hiesige Schulmeister ist Abraham Tile, der bis 1679 in Biesdorf als Küster tätig war. 1717 ordnete König Friedrich Wilhelm I. den verpflichtenden Schulbesuch in den Orten an, in denen bereits Schulen bestanden, seit dem Generallandschulreglement Friedrichs II. von 1763 galt in Preußen die allgemeine Schulpflicht. Schulunterricht im heutigen Sinne waren die Unterweisungen der Kinder anfangs freilich nicht, ihnen wurden nur die elementarsten Fähigkeiten im Schreiben und Lesen, später auch im Rechnen vermittelt. Da Schule und Kirche eng miteinander verquickt waren, war Religion bis weit in das 19. Jahrhundert wichtigstes Lehrfach, das Erlernen der Kirchenlieder Bestandteil des Unterrichts. Im 19. Jahrhundert wurden die Lehrinhalte nach und nach erweitert. Lange bestanden nur Schulen, in denen ein Lehrer manchmal mehr als 100 Kinder unterschiedlichen Alters in einem Raum unterrichtete. Erst ab dem Beginn des 20. Jahrhundert entstanden moderne Schulen.

Studio Bildende Kunst

15.04.2019, 19.00 Uhr

Land und Leute: Belgien

Hanno Schult führt Sie nach Lüttich, Antwerpen, Ypern, Ostende (Raversijde), Brüssel - Erinnerungsorte und Gedenkkultur einer gespaltenen Nation zwischen den Fronten - 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg. Eine Bilderreise zu den historischen Orten. Mit Informationsmaterial zum Mitnehmen. Eintritt: 3,50 € mehr...

Brüssel im königlichen Armeemuseum, 08/2014; Foto: Hanno Schult

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo-Fr 10 bis 18 Uhr, Sa 14 bis 18 Uhr

Rathaus Schöneberg

01.04.2019, 17.30 Uhr

Rahel R. Mann (Jg. 1937) - Zeitzeugin

Seit März 2014 liest Rahel Mann an jedem ersten Montag des Monats aus dem Buch "UNS KRIEGT IHR NICHT" von Tina Hüttl. Ort: In der Ausstellungshalle. frei mehr...

Foto: ARD alpha (201

Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

Kulturbund Treptow

09.04.2019, 19.00 Uhr

Diskurs: 30 Jahre Mauerfall - Honeckers unheimlicher Plan. Wie die DDR ihre Bürger wegsperren wollte.

Dokumentarfilm von Katharina und Konrad Herrmann, 2018. Anschließend Gespräch mit dem Regisseur. Dieser Film entstand in Kooperation mit Scoopfilms, dem rbb und wurde gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Eintritt 5,00 / erm. 4,00 € mehr...

Foto: Hermannfilm

Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel. 536 96 534

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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