Galeriefrühstück: Westberliner Realisten, ein Sonderweg der Malerei

Johannes Grützke: Relief des Heckerzuges an der Ostfassade des Stadthauses von Konstanz (ehem. Franziskanerkirche),1996/98; Foto: Fb78, CC BY-SA 3.0

Nach dem Mauerbau 1961 begann Westberlin in gesteigertem Maß, wunderlich zu werden. Ein beträchtlicher Teil der etablierten Eliten zog weg, wer jung war und eine bürgerliche Karriere machen wollte, erst recht. Dafür kamen "seltsame Vögel" hierher, viele Künstler waren darunter, denen es gefiel, dass es der Anschein von Normalität in Berlin schwerer als in Westdeutschland hatte, den Nachkriegsalltag zu übertünchen. Während in Westdeutschland Lichtkünstler wie Heinz Mack, der alles übernagelnde Günther Uecker oder die puristische Minimal Art Furore machten, hielt Berlin ein „Treuebündnis mit der Wirklichkeit“, wie es die Kunstkritikerin Lucie Schauer nannte. Zu spüren ist das in der aufkommenden, gewissermaßen boulevardesken Variante der Kritischen Realisten, der Schule der Neuen Prächtigkeit oder den Neuen Wilden. Die Gruppe Großgörschen 35 war der Ort der Initialzündung für einen Berliner Sonderweg der Malerei.

Schwedenhaus

17.08.2019, 15.00 Uhr

Sommerfest der Paul-Gerhardt-Gemeinde im Schwedenhaus

Die Paul-Gerhardt-Gemeinde Spandau und das Quartiersmanagment Falkenhagener Feld laden gemeinsam mit den anliegenden Vereinen und Institutionen zum kreativen Basteln, zu Spiel, Spaß, Musik und guter Laune für Jung und Alt ein. Eintritt frei

Schwedenhaus, Stadtrandstr. 481, 13589 Berlin

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