Beziehung als Heilmittel? Die Bedeutung von Therapie und Familie für Shoah-Überlebende

Foto: http://www.mvspiegel.ch

Die meisten Menschen, die als Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene die Shoah überlebten und mindestens körperlich einigermaßen unversehrt waren, haben nach der Verfolgungszeit Familien gegründet und ein neues Leben begonnen, mehrheitlich in einer neuen Heimat und in einer neuen Sprache. In der Nachkriegszeit waren diagnostische Begriffe wie „posttraumatische Belastungsstörung“ noch nicht formuliert, Traumaforschung als Praxisfeld gab es noch nicht. Auch wenn PsychotherapeutInnen später in den neuen Heimatländern vorhanden gewesen wären, ist es nicht ersichtlich, ob die Überlebenden sie in Anspruch genommen hätten. Von daher sind viele der Auswirkungen der belastenden Kriegserfahrungen im psychotherapeutischen Sinne unaufgearbeitet geblieben. Therapeutische Erfahrungen mit den Kindern der Überlebenden deuten darauf hin, wie sich dieses Phänomen von Generation zu Generation auf die familiären Beziehungen sowie auf die Gesellschaft ausgewirkt hat. Dieser Problematik wird Miriam Victory Spiegel in ihrem Vortrag nachgehen. Sie ist Paar- und Familientherapeutin in Zürich und war 1998 Gründungsmitglied und bis 2014 Co-Leiterin des Tamach (psychosoziale Beratungsstelle für Holocaust-Überlebende und ihre Angehörigen in der Schweiz). Ihre jüdischen Eltern und älteren Brüder sind 1938 aus Deutschland entkommen und 1941 in der neuen Heimat New York angekommen, wo Miriam Victory Spiegel am Tag vor der deutschen Kapitulation im Mai 1945 zur Welt kam.

Berliner Tschechow-Theater

19.11.2019, 09.00 Uhr

Rezitatoren-Wettbewerb

zwischen Kindern aus den Grundschulen aus dem Stadtteil Marzahn-Nordwest, Sprachfest im Rahmen der 30. Berliner Märchentage. Teilnahme kostenlos mehr...

Rezitatoren 2018; Foto: MA BTT

Kurse/Treffs/Proben

  • 19.11., 16.00 Uhr, Theaterwerkstatt für Kinder

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin

Tel. 030 / 93 66 10 78

MedienPoint Reinickendorf

19.11.2019, 09.30 Uhr

Basteln zum Advent

Die Kinder der Evangeliumsgemeinde-Kita am Hausotterplatz basteln einen beweglichen Olaf als Weihnachtsfigur. Im Anschluss wird in gemütlicher Runde eine schöne Weihnachtsgeschichte gelesen.

Foto: Astrid Lehmann

MedienPoint Reinickendorf, Provinzstr. 45/46, 13409 Berlin

Tel. 40 04 99 54

geöffnet: Mo-Fr: 9.00 bis 16.30 Uhr

Kindermedienpoint Spandau

19.11.2019, 13.30 Uhr

Spaß am gesunden Kochen und Backen

Heute backen unsere kleinen Köche unter Aufsicht der Betreuerinnen einen Apfelkuchen vom Blech mit Streuseln, der im Anschluss "verputzt" werden kann. Eintritt frei

Foto: m. gade, Pixelio

Kindermedienpoint Spandau, Kraepelinweg 7, 13589 Berlin

Tel. 37 58 19 50

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 17.00 Uhr

Kulturbund Treptow

19.11.2019, 19.00 Uhr

Filmvortrag im Club: Erinnerung an das geteilte Berlin - "Berlin – Ecke Schönhauser", DEFA 1957

Regie: Gerhard Klein; mit Ekkehard Schall, Ilse Pagé u.a. / Filmwissenschaftlerin Irina Vogt erinnert anlässlich des 30. Jahrestages des Mauerfalls mit einem zuerst in der DDR und später in der BRD verbotenen DEFA-Film an das geteilte Berlin. Eintritt 5 / 4 € mehr...

Ekkehard Schall spricht auf der Demonstration am 4.11.89 in Berlin; Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1104-035 / Link, Hubert /, CC BY-SA 3.0

Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel. 536 96 534

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

Brotfabrik Berlin

19.11.2019, 18.00 Uhr

Lustrum

Lettischer Film über die Offenlegung der KGB-Akten in Lettland von Gints Grube, 2018

Brotfabrik Berlin, Prenzlauer Promenade 3, 13086 Berlin

Kulturküche Bohnsdorf

Kurse/Treffs/Proben
  • 19.11., 14.00 Uhr, Tischtennis für Jung und Alt
  • 19.11., 15.00 Uhr, Malen, Zeichnen und Gestalten
  • 19.11., 18.30 Uhr, Linedance für Anfänger & Fortgeschrittene

Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin, Tel. 030 / 67 89 61 91

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