Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung des Vereins am 23. November 2015 wurde der Vorstand des Kulturrings in Berlin e.V. in folgender Zusammensetzung für eine zweijährige Amtszeit gewählt:

Dr. Beate Reisch (Vorsitzende)

Beate Reisch, Jg. 1945, hat nach einer Tätigkeit als Leiterin einer Buchhandlung Philosophie und Literaturwissenschaft studiert und wurde an der Berliner Humboldt-Universität promoviert. Ihr gesamtes Berufsleben in der Kulturförderung war sie mit dem Kulturbund der DDR verbunden, aus dem nach 1990 u. a. der Kulturring in Berlin hervorging. Dort wirkte sie zunächst als Projektleiterin und Veranstaltungsorganisatorin, ehe sie nach langjährigem Ehrenamt in dessen Vorstand 2015 zu seiner Vorsitzenden gewählt wurde. Sie versteht diese Herausforderung nicht zuletzt als Ausdruck für ihr nach wie vor aktives soziales Engagement.

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Lutz Wunder (stellv. Vorsitzender)

Lutz Wunder, Jg. 1947, erlernte zunächst den Beruf eines Elektromonteurs, ehe er an der Humboldt-Universität in Berlin Kulturwissenschaften und Germanistik studierte. Seit 1974 war er in der kommunalen Kulturarbeit tätig, u. a. als stellv. Direktor für Klubs und Programmgestaltung eines Ost-Berliner Kreiskulturhauses. 1985 wechselte er in das Bundessekretariat des Kulturbundes der DDR und war dort in den Bereichen Kunst und Literatur sowie Organisation und Information tätig. Nach dessen vereinsrechtlicher Umwandlung gehörte er 1994 zu den Gründungsmitgliedern des Kulturring in Berlin e.V. als einem seiner Landesverbände. Von Anfang an als Vorstandsmitglied bzw. Leiter eines seiner Projektbereiche widmet Lutz Wunder dem Kulturring seine ganze Kraft und beruflichen Erfahrungen in der Vereinsorganisation und dem Veranstaltungsmanagement.

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Dr. Reinhardt Gutsche

Dr. Reinhardt Gutsche wurde 1943 geboren und hat nach einer Lehre als Betriebsschlosser an der Humboldt-Universität Berlin Germanistik und Romanistik studiert. Neben der Tätigkeit als Dolmetscher, Übersetzer, Lektor und Redakteur war er lange Jahre in DDR-Institutionen der kulturellen Auslandsbeziehungen tätig, zuletzt mit dem Schwerpunkt „Deutsch als Fremdsprache“. Nach mehrjähriger Projekt-Mitarbeit im Kulturamt Treptow von Berlin war er für den Kulturring viele Jahre als Kursleiter „Deutsch als Fremd- und Zweitsprache“ in der Immigranten-Betreuung tätig. Darüber hinaus gilt sein besonderes Interesse kulturpolitischen Themen.

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Petra Hornung

Petra Hornung, Jg. 1955, hat an der Humboldt-Universität zu Berlin Kunsterziehung und anschließend Kunsttheorie studiert und war dort als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Lehre und Forschung tätig. Nach 1990 wirkte sie für mehrere Jahre als angestellte Hochschullehrerin an der Universität der Künste Berlin und lehrte als Honorardozentin an der Grafik & Design-Schule Anklam. Daneben trat und tritt sie als Publizistin, Gutachterin und Kuratorin für diverse Kunstprojekte hervor und ist seit langem für das Kulturamt Treptow-Köpenick von Berlin tätig. Dort arbeitet sie auch seit Jahren in verschiedenen Jurys und Gremien wie der Kommission „Kunst am Bau“ und dem „Beirat für dezentrale Kulturarbeit“. Dem Kulturring ist sie vor allem als regelmäßige Laudatorin für dessen Ausstellungen verbunden.

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Astrid Lehmann

Astrid Lehmann, Jg. 1950, kam mit ihren Eltern 1957 aus Österreich nach Berlin, wo sie nach dem Abitur zunächst den Beruf einer Handelskauffrau erlernte und im Großhandel tätig war. Nach einem Studium an der Hochschule für Ökonomie Berlin war sie u. a. als Leiterin einer Bildungsstätte tätig. Zum Kulturring in Berlin stieß sie nach 1990 über eine Mitarbeit an dem Projekt „Rosa Winkel“ über die Geschichte der Verfolgung der Homosexuellen in Deutschland. Etwa 15 Jahre lang war sie danach hauptamtlich als Projektbereichsleiterin beim Kulturring tätig und konnte so organisierenden Einblick in dessen vielfältige Aktivitäten zur Förderung der Kietzkultur gewinnen, Erfahrungen, die ihr als neu gewähltes Vorstandsmitglied sehr zugute kommen.

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Siegfried Lewerenz

Siegfried Lewerenz, geb 1955 in Berlin, hat eine Lehre am Zentralen Theaterdienst Berlin absolviert und war bis 1984 als Maschinist für Wasseraufbereitung tätig. Schon seit seiner Jugend engagierte er sich in alternativen Galerien der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg. Ein beruflicher Wechsel führte ihn danach in den staatlichen Kulturbetrieb in Hoyerswerda und zu einem mit dieser Arbeit einhergehenden Fernstudium an der Schule für Klub- und Kulturhausleiter in Meißen. Bis 1987 arbeitete er in mehreren kommunalen Kultureinrichtungen und Jugendklubs und unterstützte ehrenamtlich junge Komponisten unter dem Dach des Kulturbunds Cottbus. Von 1987 bis 1992 war er in der Kulturverwaltung des Berliner Stadtbezirks Prenzlauer Berg tätig. Danach arbeitete er vorwiegend freiberuflich, u.a. als Mitherausgeber und Autor verschiedener kulturpolitischer und kulturwissenschaftlicher Analysen und Schriften, darunter zur regionalen Kulturentwicklungsplanung. Gegenwärtig ist er Unternehmer und kümmert sich ehrenamtlich um Ausstellungen und ein deutsch-polnisches Musikfestival. In die Vorstandsarbeit des Kulturrings bringt er seit 1997 seine umfangreichen Erfahrungen ein.

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Regine Röder-Ensikat

Die 1942 geborene Illustratorin, Malerin und Schriftstellerin Regine Röder-Ensikat hat an der Ost-Berliner Fachschule für Werbung und Gestaltung Werbeökonomie und Werbedesign studiert und seither als Werbetexterin, Ausstellungsgestalterin, Malerin und vor allem als Kinderbuchillustratorin gewirkt, u. a. für den Kinderbuchverlag Berlin („Meine Katze heißt Herr Schmidt“) und den Verlag Neues Leben, Berlin, sowie die populären DDR-Kinderzeitschriften „Bummi“ und „Frösi“. Über 15 Jahre leitete sie das Berliner literarische Kinder- und Jugendkabarett „Distelchen“. In den letzten Jahren ist sie auch als Autorin von Kriminalgeschichten mit Berliner Lokalkolorit hervorgetreten („Vor Witwen wird gewarnt“) und ist Mitglied der Gruppe „Mörderische Schwestern“ („Wir sind Spezialistinnen für das Böse!“).

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Hannelore Sigbjoernsen

Hannelore Sigbjoernsen, Jg 1945, ist gelernte Schriftsetzerin und hat an der Berliner Humboldt-Universität Information und Dokumentation studiert. Berufliche Stationen ihrer vorwiegend publizistischen und redaktionellen Tätigkeit waren u. a. der Deutsche Fernsehfunk / Fernsehen der DDR, die Programmzeitschrift „FF-Dabei“ und die Deutsche Telekom. In den letzten Jahren wirkte sie in mehreren Berliner Kulturvereinen wie „Kubus e.V.“, „Kulturinitiative Berlin e.V.“ und „Kulturring in Berlin e.V.“, u. a. als Projektkoordinatorin und Ausstellungskuratorin. Vielfältige Erfahrungen in der Vereinstätigkeit, die sie vor allem als Netzwerkarbeit versteht, konnte sie u. a. als Vorsitzende des „Kulturvereins Prenzlauer Berg“, als Vorstandsmitglied des „Tourismusvereins Prenzlauer Berg“ und im „Freundeskreis der Chronik Pankow e.V.“ sammeln, wo ihr die Verantwortung für die Redaktionsarbeit oblag. Mit dem Kulturring in Berlin, den sie in bester Tradition des Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands sieht, ist sie seit vielen Jahren in Treue verbunden.

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Brigitte Silná

Brigitte Silná, Jg. 1950, studierte von 1968 bis 1973 an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee Bühnen- und Kostümbild und war an den städtischen Bühnen in Potsdam, Anklam und Eisleben sowie zuletzt am Berliner Ensemble tätig. 1977 erfolgte aus familiären Gründen die Übersiedlung nach Prag, wo sie zunächst als Übersetzerin und Deutsch-Lehrerin tätig war. Neben dem freischaffenden künstlerischen Wirken arbeitete sie später journalistisch für Radio Prag und mehrere Zeitungen sowie als Redakteurin beim Musikverlag SUPRAPHON. Nach ihrer Rückkehr nach Berlin im Jahre 2000 war sie zunächst in einer Casting-Agentur und später in verschiedenen Projekten in einem städtischen Kulturamt tätig, u. a. als Ausstellungskuratorin. Seit mehreren Jahren leitet sie ein Kulturzentrum des Kulturring in Berlin e.V.

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