IGMA - Interessengemeinschaft Museen und Ausstellungen

Die Gipsformerei der staatlichen Museen Berlin; Foto: Dqfn13, CC BY 3.0

Die Gipsformerei ist die älteste Institution der Staatlichen Museen zu Berlin. Als Gründungsdatum gilt ein Kabinettdekret Friedrich Wilhelm III. vom 8.12.1819. Als erster Leiter der Königlichen Gipsformerei wurde der berühmte Bildhauer Christian Daniel Rauch benannt. Seit dieser Zeit wurde der Formbestand auf nahezu 7.000 Modelle aus allen Epochen und Kulturen erweitert und stellt für die Kunstwissenschaft ein herausragendes Kleinod dar, das auch dem Kunstinteressenten zugänglich ist. Die Gipsformerei ist damit wohl die weltweit größte Einrichtung ihrer Art. Seit 200 Jahren werden hier hochwertige Kunstrepliken angefertigt. Als Kunstmanufaktur sieht die Gipsformerei ihre Aufgabe darin, Tradition respktvoll zu behandeln und einmalige Kunstwerke nach überlieferten Fertigungsmethoden, mit sorgfältigster Handarbeit und reichem Spezialwissen zu schaffen. Das älteste Stück ist die 25.000 Jahre alte Venus von Willendorf, der größte Abguss die 42 Meter hohe Mark-Aurel-Säule aus Rom und der kleinste ein ägyptischer Skarabäus in Fingernagelgröße. Die Sammlung umfasst Stücke aus allen Zeitepochen und aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Viele davon haben nicht nur kunsthistorische Bedeutung, sondern sind die einzigen Zeugen von kriegsbedingten oder durch Umwelteinflüsse zerstörten oder beeinträchtigten Originalen.

Kulturbund Treptow

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26.09.2017, 19.00 Uhr

Lesung im Club: Die Monotonisierung der Welt

Kulturkritische Texte von Stefan Zweig, gelesen von Alexander Bandilla. 7,00 / 6,00 € mehr...

Alexander Bandilla; Foto: privat

Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel. 536 96 534

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

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