Vortrag im Club: Mit dem Fahrrad von der gefährlichsten Straße der Welt zum Titicacasee

Foto: Neumann

Wenn man von Argentinien aus nach Bolivien einreist, glaubt man, in eine andere Welt zu kommen. Hier geht es nicht so gesittet und fast preußisch zu wie im Nachbarland. Auf den Straßen sitzen Hunderte von Indiofrauen in ihrer Tracht und treiben Handel mit allen erdenklichen Waren. Kurios wirken die eigenartigen Hüte, die gerade oder schräg auf dem Kopf sitzen, je nachdem, ob die Frauen verheiratet oder ledig sind. ... Ein Höhepunkt war die Fahrt auf dem Camino de la muerte, der berüchtigten Todesstraße. In vielen Serpentinen windet sie sich über steile Berghänge und fällt auf ca. 70 km von 4.700 auf 1.200 Meter ab. Es gibt keine Leitplanken oder Begrenzungen, der Untergrund besteht aus gröbstem Gestein. Regen, Nebel und morastiger Untergrund machen die Abfahrt zu einem Himmelfahrtskommando, das volle Konzentration abverlangt. Bis 2007 starben auf dieser Strecke jährlich 200-300 Menschen, und zahlreiche Kreuze markieren noch heute die Unfallstellen. Die weitere Route führte mich über La Paz zum Ostufer des fast 4.000 m hoch gelegenen Titicacasees. In Copacabana, dem bedeutendsten Wallfahrtsort Boliviens, konnte ich miterleben, wie Hunderte von Familien aus ganz Bolivien und dem angrenzenden Peru ihre Autos von einem Mönch und einem Schamanen segnen ließen. Auf dem Hausberg „Cerro Calvario“ ging ich einen Pilgerweg, der auf 14 Stationen den Leidensweg Jesu bis zur Kreuzigung zeigt. Nach 2 ½ Wochen verließ ich Bolivien in Richtung Peru.

Galerie Ost-Art

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04.08.2017 bis 14.09.2017

Juliane Daldrop: Beobachterin vor Ort

Zeichnungen Eintritt frei mehr...

DB-Hochhaus am Potsdamer Platz, 2012, 59x42cm, Graphit auf Papier; Foto: Juliane Daldrop

15.09.2017, 18.00 Uhr

Lange Nacht der Bilder in der Galerie OstArt: Juliane Daldrop - Beobachterin vor Ort

Besichtigung der Aussstellung und Künstlergespräche frei

DB-Hochhaus am Potsdamer Platz, 2012, 59x42cm, Graphit auf Papier; ©: Juliane Daldrop

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22.09.2017 bis 09.11.2017

Klaus Rähm: Typografien

Die Galerie Ostart zeigt einen Querschnitt aus dem umfangreichen Schaffen des Künstlers. frei mehr...

Klaus Rähm; Foto: Markert

Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel. 030 / 513 97 49

geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr

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