Juliane Daldrop: Beobachterin vor Ort

DB-Hochhaus am Potsdamer Platz, 2012, 59x42cm, Graphit auf Papier; Foto: Juliane Daldrop

Nach dem Studium an der HdK und dem Schuldienst setzte sich Juliane Daldrops Liebe zum städtischen Raum wieder durch. Sie experimentierte mit Stadtplänen von Köln, Venedig und Berlin. Zuerst farbig, dann auf schwarz und weiß, reduziert in kleinen und großen Formaten. In ihrem ehemaligen Neuköllner Atelier fesselte sie zusehends der Ausblick in die Höfe und mit Sicht, durch eine Bombenlücke freigelegt, bis in die Karl-Marx-Straße. Es entstanden Mischformen, Zeichnungen in Papierschnitten und Papierschnitte in Zeichnungen, bis sie sich für die Zeichnung entschied, "Blicke zum Hof", Saalbau Neukölln, 2011. Danach zog es sie in das Zentrum der Stadt. Am Leipziger Platz wurde sie fündig. Die Kanzlei Knauthe stellte ihr für drei Monate zwei Büros im 6. Stock zur Verfügung. Sie konnte ihren Blick von der Philharmonie über das markante DB-Hochhaus, das Sony-Center, den Potsdamer Platz, über die Baustelle der Mall, die noch den Blick zum Reichstag freigab, schweifen lassen. 2013 zeichnete sie im Hotel Bogota, hielt Arbeitsspuren und das Hotelleben fest. Heute wandert sie durch die Stadt und zeichnet dort vor Ort, wo das Auge zur Ruhe kommt.

Fotogalerie Friedrichshain

04.08.2017 bis 22.09.2017

EIN TAG IN BERLIN - 30 JAHRE DANACH - Gruppenausstellung

Welche Geschichten erzählt das gegenwärtige Berlin, nachdem seit 1987 30 Jahre vergangen sind? Die Jury wählte aus über 1000 eingereichten Bildern die aus, die das vielfältige Gesicht der Stadt, ihren Wandel und die dringendsten Themen der letzten Jahre widerspiegeln. Eintritt frei mehr...

David Kregenow, Terrain Vague, Stralauer Allee, 2016; Foto: David Kregenow

Fotogalerie Friedrichshain, Helsingforser Platz 1, 10243 Berlin

Tel. 030 / 296 16 84

geöffnet: Di, Mi, Fr, Sa 14.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 20.00 Uhr

Galerie Ost-Art

Der Kulturring in Berlin e.V. f ührt eine Reihe von Galerien, von denen sich die Galerie Ost-Art in Berlin-Lichtenberg bereits profilieren konnte. Namen wie Mohr, Womacka, Schinko, Fretwurst-Colberg, Pansow allein im ersten Jahr ihrer Existenz - 1996 - das setzte hohe Ansprüche, die in den Folgejahren erweitert und variiert wurden. Aber Ost-Art blieb immer eine Galerie, die sich Künstlern verpflichtet fühlt, die ihre Lebenserfahrung in 40 jahren eines anderen deutschen Staates sammelten. Die Reflexionen dieser Erfahrungen in Werken hoher künstlerischer Qualität aber auch künstlerische Entwicklungslinien bis in die Gegenwart gerade auch jüngeren Menschen zu vermitteln, dies ist das spezielle Anliegen der Galerie Ost-Art.
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04.08.2017 bis 14.09.2017

Juliane Daldrop: Beobachterin vor Ort

Zeichnungen Eintritt frei

DB-Hochhaus am Potsdamer Platz, 2012, 59x42cm, Graphit auf Papier; Foto: Juliane Daldrop

Galerie Ost-Art, Giselastraße 12, 10317 Berlin

Tel. 030 / 513 97 49

geöffnet: Di-Fr 10.00 bis 15.00 Uhr, Sa 13.00 bis 17.00 Uhr

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