IGMA - Interessengemeinschaft Museen und Ausstellungen

Die Gipsformerei der staatlichen Museen Berlin; Foto: Dqfn13, CC BY 3.0

28.09., 10.00 Uhr

Kulturforum Hellersdorf

Die Gipsformerei ist die älteste Institution der Staatlichen Museen zu Berlin. Als Gründungsdatum gilt ein Kabinettdekret Friedrich Wilhelm III. vom 8.12.1819. Als erster Leiter der Königlichen Gipsformerei wurde der berühmte Bildhauer Christian Daniel Rauch benannt. Seit dieser Zeit wurde der Formbestand auf nahezu 7.000 Modelle aus allen Epochen und Kulturen erweitert und stellt für die Kunstwissenschaft ein herausragendes Kleinod dar, das auch dem Kunstinteressenten zugänglich ist. Die Gipsformerei ist damit wohl die weltweit größte Einrichtung ihrer Art. Seit 200 Jahren werden hier hochwertige Kunstrepliken angefertigt. Als Kunstmanufaktur sieht die Gipsformerei ihre Aufgabe darin, Tradition respktvoll zu behandeln und einmalige Kunstwerke nach überlieferten Fertigungsmethoden, mit sorgfältigster Handarbeit und reichem Spezialwissen zu schaffen. Das älteste Stück ist die 25.000 Jahre alte Venus von Willendorf, der größte Abguss die 42 Meter hohe Mark-Aurel-Säule aus Rom und der kleinste ein ägyptischer Skarabäus in Fingernagelgröße. Die Sammlung umfasst Stücke aus allen Zeitepochen und aus unterschiedlichen Kulturkreisen. Viele davon haben nicht nur kunsthistorische Bedeutung, sondern sind die einzigen Zeugen von kriegsbedingten oder durch Umwelteinflüsse zerstörten oder beeinträchtigten Originalen.

Concerto Brandenburg - Orchesterbüro

24.06.2017, 14.30 Uhr

Unerhörte Kombinationen

In kammermusikalischer Besetzung setzt Concerto Brandenburg mit Werken von J. S. Bach, Johann Pachelbel, Heinrich Schmelzer aber eben auch mit neuer Musik von Arvo Pärt, Ludovico Einaudi und Sadie Harisson alte und neue Musik in einen bisher unerhörten Kontext. Ort: Skulpturenpark Wesenberg, 17255 Wesenberg, Am Weißen See 3 Persönliche Einladung erforderlich. mehr...

Quelle: Porträt der Komponistin Sadie Harisson von Bella West (2013)

Concerto Brandenburg - Orchesterbüro, Friedrichstr. 128, 10117 Berlin

Tel. 030 / 28 09 98 44

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