Kunst-Café in der Villa Skupin: Pompeji, Kunst und Leben vor dem Ausbruch des Vesuvs 79 n. Chr.

Flora mit dem Füllhorn, Villa Arianna, Stabiae, 1. Jh. n. Chr.; Quelle: unbekannter Künstler

29.09., 15.30 Uhr

Studio Bildende Kunst

Für Johann Wolfgang von Goethe, der im März 1787 die Ruinen von Pompeji und Herculaneum besuchte, war der Untergang der beiden Städte weniger bezeichnend für die Sterblichkeit alles Endlichen als für die Unsterblichkeit der Kunst. Er schreibt: „Die Häuser sind klein und eng, aber alle inwendig aufs Zierlichste gemalt.“ Die Wanddekorationen werden deshalb besonders betrachtet. Sie zeugen vom Kunstgeschmack der römischen Provinz, wie der sich im 1. Jahrhundert n. Chr. darstellte. Durch den Vulkanausbruch des Vesuvs, der Pompeji unter einer meterdicken Schicht aus Bimsstein und Asche begraben hatte, ist die Stadt gut konserviert worden. Man kann also anhand der Architektur, Fresken, Mosaiken, Skulpturen, Inschriften und Alltagsgegenstände gut nachvollziehen, wie sich die Lebensumstände zu diesem Zeitpunkt gestalteten. In der Villa der Mysterien ist beispielsweise eine Wandmalerei aus der Zeit um 60 v. Chr. erhalten, die dem Gott Dionysos gewidmet ist. Der Eigentümer, der sein Land fast ausschließlich für den Weinanbau nutzte, wollte wohl auf diese Weise den Gott der Trauben, des Weins, der Fruchtbarkeit, Freude, Ekstase und des Wahnsinns ehren. Wahrscheinlich ist auch, dass er damit eine gute Ernte erwirken wollte. Ganz sicher aber ging es ihm auch darum, dem Speise- und Empfangsraum einen festlichen Rahmen zu verleihen.

Studio Bildende Kunst

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19.05.2017, 19.30 Uhr

Werkstattkino: Musika. Sounds of Lichtenberg (D 2015, 52 min)

Ein Musikfilmprojekt von Ruth Biller (6 Orte in Lichtenberg-Hohenschönhausen), Musiker: Defne Sahin, Anthony Coombes, Kerstin Kaernbach, Yuri Gurzhy, Clara Schumann Kinder- und Jugendchor Berlin, Solarevolution. Filmvorführung und Gespräch mit der Regisseurin Ruth Biller, anschließendes Konzert mit den MusikerInnen Kerstin Kaernbach und Stephan Gatti. Gefördert vom Bezirkskulturfonds Lichtenberg. Eintritt: 7,00 €, erm. 5,00 € mehr...

Musika, D 2015, Regie Ruth Biller; ©: Ruth Biller

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Berliner Tschechow-Theater

Berliner Tschechow-Theater
Das Berliner Tschechow-Theater in Marzahn-Nordwest wurde als integrative Theaterspielstätte in Form eines Zimmertheaters 2002 vom Kulturring in Berlin e.V. begründet. Hier haben die unterschiedlichsten Kulturen eine Heimat, zumeist jedoch gibt es Aufführungen in deutscher oder russischer Sprache. Etwas Besonderes sind z.B. Doppelinszenierungen eines Stückes von Anton Tschechow, gespielt von zwei Ensembles an einem Abend, in deutscher und russischer Sprache. Das individuell eingerichtete Theater mit der kleinen Bühne vermittelt den Zuschauern den Eindruck von Intimität und zwangloser Gesprächsmöglichkeit. Neben den Theateraufführungen gibt es eine Vielzahl von weiteren Aktivitäten: Kabarett, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen, Themenabende und Vorträge. Für Kinder aus russischsprachigen Familien bietet das Kinderstudio „Sonnenschein“ die Möglichkeit, spielerisch die russische Sprache, das Rechnen und Lesen, zu erlernen. Im Ensemble „T&T“ (Theater und Tanz) kann sich jeder Interessierte, egal welchen Alters, mit Theaterspiel beschäftigen. Das Theater ist in den Jahren seiner Existenz zu einem echten kulturellen und sozialen Zentrum im Stadtteil geworden, für das sich seine Bewohner mit Interesse und Leidenschaft engagieren. Es strahlt mit seinen mehrfach ausgezeichneten theaterpädagogischen Projekten, die gemeinsam mit Schulen umgesetzt werden, berlin- und deutschlandweit aus.
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08.05.2017 bis 11.05.2017

Hip-Hop - Workshop - fällt leider aus

Projektwoche mit Hip-Hop - Workshop mit Schülern der Ebereschen Grundschule. frei

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19.05.2017, 14.00 Uhr

Hallo Nachbarn

Fest der Nachbarn auf dem Barnimplatz, neben dem Ärztehaus, Havemannstr. 24., 12689 Berlin. frei

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin

Tel. 030 / 93 66 10 78

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