Erinnert werden - Zugänge zum zeitgeschichtlichen Lernen mit Kindern

Zwei Mädchen bei der Schularbeit in der Theodor-Herzl-Schule, Kaiserdamm 78, Berlin 1935 Jüdisches Museum Berlin, Ankauf aus Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie; Foto: Herbert Sonnenfeld

Unter dem Titel „Flüchtige Kindheit“ widmet sich das Rahmenprogramm der Ausstellung „WIR WAREN NACHBARN“ in seinem Jahresschwerpunkt 2017 dem Thema der Kindheit unter den Bedingungen von Flucht und Exil. Dabei wird in den unterschiedlichen Veranstaltungen sowohl der historische Bezug hergestellt, als auch die aktuelle Situation von Kindern und die pädagogische Seite beleuchtet. In den vergangenen 15 Jahren widmete sich die didaktische Diskussion zunehmend der Frage nach der Bedeutung und den Besonderheit zeitgeschichtlichen Lernens in der Arbeit mit Kindern. Empirische Arbeiten zu Vorstellungen und Wissensbeständen von Kindern über den Holocaust/Nationalsozialismus wurden ebenso vorgelegt wie konzeptionell ausgerichtete Publikationen und konkrete Materialien für die Arbeit mit Kindern. Die verschiedenen Ansätze fokussieren immer wieder auf die Bedeutung einer Auseinandersetzung mit Biografien. Das "Lernen an Biografien" nimmt die Idee auf, dass es um den einzelnen Menschen geht und dieser zu einem Prisma für das Zeitgeschehen werden kann. Der Vortrag greift diese Ansätze auf und bündelt sie, um daraus Konsequenzen für die pädagogische Thematisierung zu ziehen. Diese Veranstaltung wird realisiert mit Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin.

MedienPoint Steglitz

>> Plakat

03.05.2017 bis 31.05.2017

Schaufenstergalerie: Die wunderbare Welt der Lesezeichen.

Ein Lob den kleinen Dingen. frei mehr...

Foto: Archiv

MedienPoint Steglitz, Deitmerstr. 8, 12163 Berlin

Tel. 501 545 15

geöffnet: Mo-Fr 09.00 bis 18.00 Uhr

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Impressum | Adressen