Freundeskreis Kunst- u. Heimatgeschichte: Die Berliner Museumsinsel

Berlin Mitte, Am Lustgarten, Das Alte Museum; ©: Manfred Brückels, CC BY 3.0

Als erster Bau auf der Museumsinsel entstand 1830 das Alte Museum, das zugleich auch Preußens erstes öffentliches Museum wurde. Im Jahr 1859 wurde das königlich-preußische Museum (heute: Neues Museum) eröffnet. 1876 folgte die Nationalgalerie, (heute Alte Nationalgalerie), 1904 das Kaiser-Friedrich-Museum (heute Bode-Museum, 1956 umbenannt nach dem deutschen Kunsthistoriker und langjährigen Generaldirektor der Museen, Wilhelm von Bode), an der Spitze der Insel, schließlich 1930 das erst seit 1958 insgesamt so bezeichnete Pergamonmuseum, in dessen Nordflügel das Deutsche Museum, im Ostflügel die Antikensammlung mit dem Pergamonaltar und in dessen Südflügel das heutige Vorderasiatisches Museum und das heutige Museum für Islamische Kunst eingerichtet wurden. Ein geplanter Flügel Am Kupfergraben für das heutige Ägyptische Museum kam nicht zur Ausführung. Erst gegen Ende der 1870er Jahre setzte sich der Name Museumsinsel für das Areal allgemein durch und demonstrierte damit auch den preußischen Anspruch, Museen zu errichten, die mit den Vorbildern in Paris und London vergleichbar waren. Weitere spannende Informationen zur Entwicklung der Museumsinsel bietet die Führung mit Frau Dr. Zöbl.

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