Galerie im Club: Johannisthaler Filmgeschichte - Daten und Fakten 1919-1997. Eine Ausstellung in vier Kapiteln

Arbeiter mit Riesenscheinwerfer auf dem Gelände der Jofa-Ateliers; Quelle: CineGraph - Hamburgisches Centrum für Filmforschung e.V.

„In Johannisthal bei Berlin hat sich… eine richtige Filmstadt entwickelt und zwar auf dem Gelände des einstigen Flugplatzes und unter Benutzung der alten Flugzeuhallen…“ schrieb 1920 ein Magazin. Die Albatros Flugzeugwerke wichen den Ateliers der Johannisthaler Filmanstalt (Jofa). Der Film war inzwischen 25 Jahre alt, hatte den Rummelplatz, das Ladenkino als Spielstätte verlassen und war in Lichtspielhäuser und Filmpaläste mit Orchester umgezogen. Aus den Johannisthaler Ateliers kamen u.a. „Nosferatu“, „Danton“, es wurden die ersten Karl-May-Filme gedreht, und hier stand die Wiege des ersten Traumpaares des deutschen Films: Lilian Harvey und Willy Fritsch. Mit dem Einzug des Tonfilms Anfang der 1930er Jahre übernahm die Tobis die Ateliers. Gitta Alpar, Martha Eggert, Max Hansen, Willy Fritsch u.a. spielten und sangen in Tonfilmoperretten. „Der Hauptmann von Köpenick“ und „Die andere Seite“ u.v.a. kamen aus den Johannisthaler Ateliers in die Kinos. Obwohl nach 1933 ein Großteil der Filmkünstler Deutschland verlassen hatte, stammten von den über 1000 von 1933-45 gedrehten deutschen Spielfilmen 297 aus Johannisthal. 1946 übernahm die DEFA die Ateliers und drehte ihren ersten Film „Die Mörder sind unter uns“. 47 DEFA-Spielfilme entstanden hier bis 1961. Es folgte 1962 der Deutsche Fernsehfunk mit seinen TV-Produktionen. Sicher kann die Ausstellung nicht alle Filme und Filmkünstler benennen, aber sie kann Ihr Interesse an einem interessanten Kapitel der Filmgeschichte wecken.

Berliner Tschechow-Theater

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01.04.2017, 14.00 Uhr

Russischer Nachmittag

Geselliges Beisammensein, Musik und Tanz. Reservierung unter Tel. 93 66 10 78 3,00 € mehr...

Samowar; Foto: promo

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02.04.2017, 14.00 Uhr

Familiensonntag

Kinder basteln gemeinsam mit ihren Eltern Osterdekoration und -geschenke. Teilnahme kostenlos

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07.04.2017, 14.00 Uhr

April, April, der weiß nicht was er will… Gemeinsames Singen

Wir laden alle Sangesfreudigen zum Mitsingen ein. Mit Marina Carrozza, am Klavier begleitet von Wladyslaw Chimiczewski. frei (auf Wunsch Kaffee-/Teegedeck: 2,00 €) mehr...

Marina Carrozza am Klavier begleitet von Wladyslaw Chimiczewski; Foto: R.K-B

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08.04.2017, 19.00 Uhr

Es war einmal in Berlin - eine musikalische Komödie

Die nicht ganz so goldenen 1920er Jahre. Theatergastspiel von und mit dem Theater in Flagranti. 7,00 €, ermäßigt 5,00 €, Reservierung unter Tel. 93 66 10 78. mehr...

Szenenfoto mit Brigitta Achenbach; Foto: promo

18.04.2017, 10.00 Uhr

Pünktchen und Anton

Theater-Workshop für Kinder ab 10 Jahre 3,- €

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21.04.2017, 14.00 Uhr

Tanzcafé

Tanznachmittag für Junggebliebene mit der Alex-Band. 5,00 € (auf Wunsch Kaffee-/Teegedeck: 2,00 €), Reservierung unter Tel. 93 66 10 78. mehr...

Alex-Band; Foto: promo

23.04.2017, 15.00 Uhr

Zu Gast im Märchenland

Haustheater von und mit dem Ensemble T&T. Für Kinder ab 3 Jahre. Aufführung in russischer Sprache. Regie: Natalija Sudnikovic, Kostüme: Tamara Badt. 5,00 €, ermäßigt 3,00 €, Reservierung unter Tel. 93 66 10 78.

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26.04.2017, 19.00 Uhr

Dienstreise

Leben und Leiden meiner Eltern in der Sowjetunion von 1935 – 1955. Autorenlesung mit Andrej Reder. 3,00 €, ermäßigt 2,50 € mehr...

Buchcover; Foto: Verlag Neues Leben

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28.04.2017, 19.00 Uhr

Keine Ahnung

Politkabarett von und mit Gerd Hoffmann. 8,00 €, ermäßigt 6,00 €, Reservierung dringend empfohlen: Tel. 93 66 10 78. mehr...

Gerd Hoffmann; Foto: promo

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin

Tel. 030 / 93 66 10 78

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