Berliner KulturTour: Orgeltour in die Lutherstadt Wittenberg

Stadtkirche Lutherstadt Wittenberg bei Nacht, vom Markt aus gesehen; Foto: neufal54, CC0 1.0 Universal

Diese Berliner KulturTour steht unter dem Thema „500 Jahre Reformation“ und führt als erste Orgeltour 2017 ins Zentrum der Reformation nach Wittenberg, wo mit dem Anschlag der 95 Thesen an das Tor der Schlosskirche eine der nachhaltigsten Umwälzungen der Menschheitsgeschichte begann. Hier werden interessante Orte der Kirchen- und Kulturgeschichte, der Kunst und des Kirchen- sowie Orgelbaus besichtigt, die maßgeblich mit dem Wirken von Luther und seinen Weggefährten zu tun hatten. Luther löste mit seinen Thesen heftigste Diskussionen aus. Die Bauern standen auf und versuchten sich von ihren unerträglichen Fesseln zu befreien. Könige und einflussreiche Fürsten versuchten, mit diesem neuen Geist ihre Herrschaftsansprüche zu erweitern, zu festigen und führten in der Folge erbitterte Kriege gegeneinander. Die Kirche wurde gespalten, und jahrhundertelange Kämpfe um die Vorherrschaft begannen. Aber Luthers Wirken hat nicht nur die Kirche, die weltliche Herrschaft verändert, sondern es beförderte wie nie zuvor Kunst und Kultur, die deutsche Sprache, die Malerei, bildende Kunst und Musik. Auf dem Programm des Tags stehen Luthers Wohnhaus, die Schloss- und Stadtkirche mit ihren beeindruckenden Orgeln und als Abschluss ein Besuch im Asisi-Panorama.

Studio Bildende Kunst

18.03.2017, 07.30 Uhr

Berliner KulturTour: Orgeltour in die Lutherstadt Wittenberg

Bus-Tagestour auf Luthers Spuren: Besichtigung der Schlosskirche mit der Friedrich-Ladegast-Orgel, der Stadtkirche mit der Wilhelm-Sauer-Orgel und des Luther-Hauses; Mittagsmenü und Kaffeegedeck. Treffpunkt: 7.00 Uhr ZOB Berlin, Mansurenallee, 14057 Berlin, vor dem IBIS Hotel. Teilnahmegebühr auf Anfrage, Anmeldung erforderlich: Tel. 5532276.

Stadtkirche Lutherstadt Wittenberg bei Nacht, vom Markt aus gesehen; Foto: neufal54, CC0 1.0 Universal

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Berliner Tschechow-Theater

Berliner Tschechow-Theater
Das Berliner Tschechow-Theater in Marzahn-Nordwest wurde als integrative Theaterspielstätte in Form eines Zimmertheaters 2002 vom Kulturring in Berlin e.V. begründet. Hier haben die unterschiedlichsten Kulturen eine Heimat, zumeist jedoch gibt es Aufführungen in deutscher oder russischer Sprache. Etwas Besonderes sind z.B. Doppelinszenierungen eines Stückes von Anton Tschechow, gespielt von zwei Ensembles an einem Abend, in deutscher und russischer Sprache. Das individuell eingerichtete Theater mit der kleinen Bühne vermittelt den Zuschauern den Eindruck von Intimität und zwangloser Gesprächsmöglichkeit. Neben den Theateraufführungen gibt es eine Vielzahl von weiteren Aktivitäten: Kabarett, Lesungen, Konzerte, Ausstellungen, Themenabende und Vorträge. Für Kinder aus russischsprachigen Familien bietet das Kinderstudio „Sonnenschein“ die Möglichkeit, spielerisch die russische Sprache, das Rechnen und Lesen, zu erlernen. Im Ensemble „T&T“ (Theater und Tanz) kann sich jeder Interessierte, egal welchen Alters, mit Theaterspiel beschäftigen. Das Theater ist in den Jahren seiner Existenz zu einem echten kulturellen und sozialen Zentrum im Stadtteil geworden, für das sich seine Bewohner mit Interesse und Leidenschaft engagieren. Es strahlt mit seinen mehrfach ausgezeichneten theaterpädagogischen Projekten, die gemeinsam mit Schulen umgesetzt werden, berlin- und deutschlandweit aus.

18.03.2017, 18.00 Uhr

Sayonara-Party - entfällt aus organisatorischen Gründen

Interkulturelle Begegnung - Abschlussveranstaltung der Landesvertreter der Deutschen Meisterschaften in Kyokushin-Karate. Eine Veranstaltung in russischer Sprache. Moderation: Alexey Demanov 7,00 €

Foto vom Winter-Camp; Foto: Alexey Demanov

Berliner Tschechow-Theater, Märkische Allee 410, 12689 Berlin

Tel. 030 / 93 66 10 78

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