Hommage zum 75. Geburtstag von Donna Leon

Foto: MP Tempelhof

Geboren wurde Donna Leon am 28. September 1942 in New Jersey. Dort absolvierte sie auch ihr Universitätsstudium. Seit 1965, als sie eine Freundin nach Italien begleitete, lebt sie ständig im Ausland. Sie setzte zunächst in Perugia und Siena ihr Studium fort, arbeitete dann als Reisebegleiterin in Rom, als Werbetexterin in London, unterrichtete an amerikanischen Schulen in der Schweiz, im Iran, in China und in Saudi Arabien. Gegenwärtig lehrt Donna Leon Englische Literatur in Vicenza, an einer Außenstelle der Universität von Maryland in einem US-Luftwaffenstützpunkt bei Venedig. Zu ihrem Erstlingswerk kam Donna Leon über ihre Leidenschaft für die Oper. Während des Besuchs einer Probe im venezianischen Opernhaus La Fenice ereiferte sich ihr Begleiter: „Ich könnte den Dirigenten umbringen!“ – „Ich mach es für dich, aber in einem Roman“, beruhigte sie ihn. Beide kundschafteten das Haus nach Fluchtwegen aus, und Donna Leon erfand Commissario Brunetti. Das Resultat war „Venezianisches Finale“. Bisher hat Donna Leon seit ihrem ersten Roman jedes Jahr ein Buch geschrieben. Sie führt mit ihren Krimis rund um den sympathischen Commissario Brunetti stets die deutschen Bestsellerlisten an. Doch in Italien werden ihre Romane nicht veröffentlicht. Sie möchte es nicht, weil sie keine gebürtige Italienerin ist und dort nicht für Unfrieden sorgen will. Denn ihre Bücher kritisieren auch oft die politischen Verhältnisse dieses Landes.

Rathaus Schöneberg

06.11.2017, 17.30 Uhr

Rahel R. Mann (Jg. 1937) - Zeitzeugin

Seit März 2014 liest Rahel Mann an jedem ersten Montag des Monats aus dem Buch "UNS KRIEGT IHR NICHT" von Tina Hüttl. Ort: In der Ausstellungshalle. frei mehr...

Foto: ARD alpha (2014)

09.11.2017, 12.00 Uhr

Reichspogromnacht: Gedenktag zum 9. November 1939

Aktionstag in der Ausstellung WIR WAREN NACHBARN zum Gedenken an den 9. November 1938. Programm: 12 Uhr, 14 Uhr und 17 Uhr: Filme zu den Zeitzeugen Gert Berliner, Lilli Friedmann und Hanni Levy sowie der Kurzfilm „Spielzeugland“ (D 2007) im Kinosaal des Rathauses.   14 Uhr   Lesung für Kinder aus dem Bilderbuch „Otto“ von Tomi Ungerer   15 Uhr   Verlesen der Namen ermordeter Kinder und Jugendlicher im Foyer   16 Uhr   Lesung aus „Die größere Hoffnung“ von Ilse Aichinger   Hinweise auf Alben, die konkret Bezug auf den 9. November 1938 nehmen   Außerdem: Offizielles Gedenken im Kleinen, Briefmarken zum 9. November aus Ost und West frei mehr...

Foto: Wir waren Nachbarn

14.11.2017, 19.00 Uhr

Beziehung als Heilmittel? Die Bedeutung von Therapie und Familie für Shoah-Überlebende

Vortrag von Miriam Victory Spiegel (Zürich), Moderation: Dr. Simone Ladwig-Winters, Goldener Saal frei mehr...

Foto: http://www.mvspiegel.ch

Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin

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