Vortrag im Club: Usbekistan – 1001 Nacht, Seidenstraße, Moderne und Aralsee

Foto: Christoph Albrecht

Die Liebe zu Städten, dem Orientalischen und zu den Wüsten lassen den Informatiker immer wieder zu derartigen Plätzen auf der Erde reisen. Usbekistan – fasziniert von den Bildern der Stadt Samarkand im Reiseprospekt und der Möglichkeit, das Geschehen um den Aralsee mit eigenen Augen zu sehen, reiste Christoph Albrecht 2013 nach Usbekistan. Die Fotoausrüstung ist einfach (Kompaktkamera Fuji F30), um aufwandsarm die Momente der Reise einzufangen. Die Bildertour gibt einen Querschnitt über die ehemalige Sowjetrepublik 2013. Die Reise startet in der modernen und vom Erbeben schwer getroffenen Hauptstadt Taschkent. Weiter geht es über den Kamchik-Pass in das wirtschaftliche Zentrum Usbekistans. Vom Ferghana-Tal führt der Weg nach Samarkand, einer Stadt wie aus 1001-Nacht. Die Kizilkum-Wüste begleitet uns auf der Fahrt nach Buchara. Hier sieht man Bilder von der „Stinkenden Ferula“, einer Pflanze die angeblich HIV heilen soll. Buchara war die wichtigste Handelsstadt an der Seidenstraße. Buchara ist aber auch die Stadt der Wissenschaft und die Heimatstadt des großen Astronomen und Staatsmannes Ulug Bek. Nach vielen Kilometern Wüstenstaub erreichen wir die alte Stadt Chiwa, das Freilichtmuseum in der Wüste. In Chiwa kommt man aus dem Staunen kaum heraus. Alles Schöne auf engstem Raum, Orient und Zentralasien pur. Abgerundet wird die Reise durch einen abenteuerlichen Ausflug zum Aralsee. Dieser Ausflug war der persönliche Höhepunkt dieser intensiven Tour.

Studio Bildende Kunst

Das Studio Bildende Kunst wirkt wegen seiner geschützten Lage wie eine Insel der Ruhe im Hauptstadt-Trubel nahe der belebten Frankfurter Allee. Sein Domizil, die um 1928 errichtete Villa des einstigsten Fleischfabrikanten Paul Skupin ist eine der letzten Fabrikantenvillen im Bezirk Lichtenberg und steht unter Denkmalschutz. Die Innengestaltung, weitgehend im Originalzustand aus den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts erhalten, ist fast eine „Galerie“ für sich. Wer also eine der vielen Ausstellung besucht, wird immer auch vom Haus angezogen werden. Zehnmal im Jahr wechselt das Studio seine Ausstellungen , es sind Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche zu sehen, eben Grafiken aller Stilrichtungen. Darauf hat sich die Galerie spezialisiert und damit Anerkennung in der Hauptstadt, ja im ganzen Land erworben. Seit 2004 hat der Verein die ehemals kommunale Einrichtung übernommen und betreibt sie fortan eigenwirtschaftlich. Das traditionell bewährte Profil von Grafik-Galerie und -Werkstatt sowie künstlerischen Kursen für alle Altersgruppen bleibt erhalten. Im Haus arbeitet nach wie vor eine Druckerwerkstatt. Ein besonderer Anziehungspunkt des Studios ist in Zusammenarbeit mit der traditionsreichen „Griffelkunst-Vereinigung Hamburg e.V.“, die nunmehr auch im östlichen Berlin für Freunde und Sammler originalgrafischer Blätter präsent ist.

04.05.2017, 15.30 Uhr

Lesung: Reiseerlebnisse

Mit der Schreibwerkstatt Friedrichsfelde im Kulturring in Berlin e.V. frei mehr...

Mitglieder der Schreibwerkstatt Friedrichsfelde; Foto: Schoppe

Studio Bildende Kunst, John-Sieg-Straße 13, 10365 Berlin

Tel. 030 / 553 22 76

geöffnet: Mo bis Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr, Sa 14-18 Uhr

Kulturbund Treptow

>> Plakat

09.05.2017, 19.00 Uhr

Lesung im Club: Aber ich sah ja selbst, das war der Krieg

Günther Drommer stellt das Kriegstagebuch von Konrad Wolf vor 7,00 / 6,00 € mehr...

Foto: Cover Verlag

Kulturbund Treptow, Ernststr. 14/16, 12437 Berlin

Tel. 536 96 534

geöffnet: Mo-Fr 10.00 bis 16.30 Uhr, Di bis 19.00 Uhr

Kulturküche Bohnsdorf

>> Plakat

11.05.2017, 19.00 Uhr

Krimilesung am Abend: Stephan Hähnel liest aus seinem Buch

"Gefallen auf dem Feld der Ehe". 6,00 / 5,00 € mehr...

Foto: privat

Kulturküche Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin

Tel. 030 / 67 89 61 91

geöffnet: Mo-Do 12.00 bis 18.00 Uhr und zu den jeweiligen Veranstaltungen

www.kulturring.org - kulturell immer auf dem Laufenden | Impressum | Adressen