Berliner KulturTour: Besuch des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung Müncheberg

Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung in Müncheberg (Mark), Wandschmuck am historischen Hauptgebäude; Foto: Bupleurum

Müncheberg, östlich von Berlin im Landkreis Märkisch-Oderland gelegen, wurde im 13. Jahrhundert gegründet. Die Stadt ist vor allem wegen ihrer Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Landwirtschaft (in der DDR die Akademie der Landwirtschaftswissenschaften) bekannt. Heute ist es das Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V. Das Institut ist eine Forschungseinrichtung der Leibniz-Gemeinschaft. Die klimatischen und besonderen Bodenverhältnisse vor Ort sowie die Anstrengungen von Erwin Baur führten 1928 zur Gründung des Kaiser-Wilhelm-Instituts für Züchtungsforschung. Primärziel war die Züchtung von neuen widerstandsfähigeren und anspruchsloseren Nutzpflanzen. 1992 folgte aufgrund einer Empfehlung des Wissenschaftsrates die Neugründung als Zentrum für Agrarlandschafts- und Landnutzungsforschung e. V. Das ZALF arbeitet zu gesellschaftlich relevanten Fragestellungen im Zusammenhang mit der Nutzung von Agrarlandschaften. Themen wie Ernährungssicherung, Boden als natürliche Ressource oder biologische Vielfalt werden disziplinübergreifend bearbeitet. Aufbauend auf den Ergebnissen ihrer Forschungen entwickelt das ZALF Lösungen für eine nachhaltige Intensivierung der Landnutzung unter sich ändernden Rahmenbedingungen wie beispielweise dem Klimawandel.

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