Schrift-, Bild- und Tonträger spenden, sammeln und weitergeben

Die Medienpoints des Kulturrings sind ein Eldorado für Lesehungrige mit schmalem Budget. Bücherspenden und Medien aller Art werden hier entgegengenommen, nach Genre sortiert und ohne Ausnahme kostenlos weitergereicht. Die Spenden kommen insbesondere sozialen Einrichtungen wie Senioren- und Nachbarschaftsheimen, Krankenhäusern und Schulen zugute.
Vordringliches Ziel des Projekts ist die Förderung der Lesekultur, weshalb jeder Interessierte willkommen ist, vorbeizuschauen und zu stöbern. Immer stehen freundliche Mitarbeiter für Fragen oder Anregungen zur Seite. Die einzelnen Medienpoints präsentieren sich mal wie eine kleine Bibliothek, mal wie ein kleiner Buchladen. Sie bieten jeweils regelmäßige oder unregelmäßige entgeltfreie Veranstaltungen, wie thematische Filmabende, Lesungen, Lesestunden mit Basteln für Kinder, Büchertische oder Vorleseservice in Krankenhäusern. Jedes Projekt hat seine eigenen charakteristischen Schwerpunkte, die sich aus dem Spendenfundus des bezirklichen Einzugsgebiets, aus der örtlichen Lage und natürlich auch aus den verschiedenen Teams heraus ergeben. Ein Abhol- und Bringservice organisiert mühelos auch umfangreichen Spendentransfer.

Alle Medienpoints sind Projekte des Kulturring in Berlin e.V. und werden von den jeweiligen JobCentern der Bezirke unterstützt.

Autorenteam – Leitung Michael Laschke

einblicke -

Berlin-Karlshorst – ein Spaziergang durch Ort und Zeit


Ein vermuteter Atomreaktor, Diplomaten in der Fleischerei, Restaurants, in denen Familien Kaffee kochen konnten, eine verschwunde Kirche — auch das ist mit Karlshorst verbunden. Rüsten wir uns zu einem Spaziergang durch Ort und Zeit. Wir werden Neues erfahren über den Blockdamm, die Umwandlung der Gärtnerei König in eine Gartenarbeitsschule, über einen erfolgreichen Berufsreiter auf der Rennbahn. Erstmalig wird das Bundesamt für Strahlenschutz vorgestellt und mit der Legende vom Atomreaktor aufgeräumt. Die zweite Quelle des Ortsteiles an der Waldowallee dürfte für Manchen eine Entdeckung sein. Ebenso die Tatsache, dass das katholische Pfarrhaus in der Gundelfinger Straße zu den schönsten in Berlin gehört und sein Architekt als einflussreicher Kirchenbauer zwischen Berlin und der Ostsee galt. Weitere Überraschungen sind zu finden, erstmalig auch eine Zusammenfassung über die Veränderungen in Karlshorst seit 1990. Vierzehn Autoren, langjährig Einwohner des Ortsteiles und Menschen mit historischem Gespür aus Lichtenberg, stellen ihre ganz eigenen Blickpunkte zur Geschichte von Karlshorst vor. Keiner von ihnen ist professioneller Schriftsteller oder Fotograf. Sie alle eint jedoch ihre Liebe zu Karlshorst.


168 Seiten

Preis: 10,90 €

ISBN: 978-3-9817816-0-1

Jörg H. Ahlfänger, Albrecht Eckhardt, Walter Fauck

anfänge

Aus den Gründerjahren von Karlshorst: Baugesellschaft Eigenhaus – Bürgerverein


Viele unbekannte Dokumente über Karlshorst sind noch in den Archivbeständen vorhanden und müssen erschlossen werden. Für unsere Autoren diente unter anderem das Fürstlich Fürstenbergische Archiv in Donaueschingen als Fundgrube. Als profunde Kenner der Geschichte Karlshorsts legen sie heute neues Material zur Entstehungsgeschichte und zum Bestreben nach kommunaler Selbständigkeit der Karlshorster Bürger vor. Die Geschichte der Baugesellschaft „Eigenhaus“ konnte durch Dokumente rekonstruiert werden. Gleichzeitig kann erstmals eine komplette Liste der 25 Karlshorster Eigenhäuser vorgelegt werden. Den Karlshorster Alltag wesentlich geprägt hat auch der historische Bürgerverein, auf dessen Spuren noch manche Entdeckungen warten. Somit bereichert Heft 14 unserer „Karlshorster Beiträge zur Geschichte und Kultur“ die breite Palette der Publikationen zur Berlin-Geschichte.


56 Seiten

Preis: 6,- €

ISBN: 978-3-9817816-2-5

Thomas Gantzkow, Joachim Krüger, Dr. Thomas Thiele, Dr. Reena Perschke

die funde

Berlin-Karlshorst: Archäologische Entdeckungen rund um die Treskow-Höfe


Im Herbst des Jahres 2013 rief ein bronzezeitlicher Siedlungsfund auf der Baustelle der HOWOGE „Treskow-Höfe“ in Karlshorst große Aufmerksamkeit hervor. Ein bis dahin unbekanntes Siedlungsareal der Lausitzer Kultur im Berliner Raum war entdeckt worden. Der Fundplatz wurde in die späte Bronzezeit, um 850 v. Chr., datiert, eine Zeit ohne schriftliche Überlieferung, die nur über archäologische Hinterlassenschaften rekonstruiert werden kann. In jener Zeit entstanden in Griechenland die ersten Stadtstaaten. Erst hundert Jahre später wurde das große Rom gegründet. Das vorliegende Heft widmet sich diesen archäologischen Ausgrabungen in mehrfacher Hinsicht. Mit ihnen wird erstens gezeigt, dass die Region des heutigen Karlshorst schon wiederholt als Siedlungsplatz genutzt wurde. Zweitens wird die Grabung mit ihren verschiedenen Aufgaben und Abläufen dargestellt. Es wird deutlich, wie viel Mühe und Zeit erforderlich sind, um gesicherte Aussagen treffen zu können. Drittens ist erkennbar, dass mit dem Siedlungsfund unter den Treskow-Höfen die hiesige Region in den zukünftigen Darstellungen der Lichtenberger Ur- und Frühgeschichte einen wichtigen Platz einnehmen wird. Dies ist ein Grund mehr für den heimatbewussten Karlshorster, die erste populäre Broschüre zu diesem Fund griffbereit im eigenen Bücherschrank zu wissen.


64 Seiten

Preis: 5,50 €

ISBN: 978-3-9817816-1-8

Bernd Kuhlmann

der nahverkehr

Berlin-Karlshorst – öffentliche Verkehrsmittel im Wandel der Zeiten


In Heft 11 der Reihe „Karlshorster Beiträge zur Geschichte und Kultur“ widmet sich dessen Autor Bernd Kuhlmann dem Nahverkehr in Berlin-Karlshorst und zeigt seine Entwicklung seit 1910. Erfasst werden sämtliche seit dieser Zeit bestehenden Straßenbahn- und Omnibusverbindungen. Weiterhin schreibt der Autor über die als „Bullenbahn“ bekannt gewordene elektrifizierte Industriebahn Oberschöneweide, die gerade in Karlshorst zahlreiche Anschlüsse zu bedienen hatte. Er illustriert anhand spektakulärer Fotos die Bedeutung der Straßenbahn für den Güterverkehr während des II. Weltkriegs und danach zur Schuttbeseitigung als Trümmerbahn. Der Autor geht auf die Pläne zu DDR-Zeiten für eine U-Bahn-Verlängerung nach Karlshorst ein, stellt die gegenwärtige Situation des Nahverkehrs dar und wagt einen ungeschminkten Blick in die Zukunft. Bernd Kuhlmann ist ein langjähriger Kenner der Geschichte des öffentlichen Nahverkehrs in Berlin und zeichnet mit dem vorliegenden Buch ein detailreiches Bild, wie dieser sich über Jahrzehnte in Karlshorst herausbildete. Zusammen mit seinem bereits 2011 in dieser Reihe erschienenen Band über die Eisenbahngeschichte Karlshorsts schließt er damit eine Lücke in der Geschichtsschreibung dieses Berliner Ortsteils.


139 Seiten

Preis: 10,50 €

ISBN: 978-3-9814590-9-8

Wolfgang Schneider

standorte

Von der Luftschiffhalle zur Gartenstadt


In Heft 10 der Reihe „Karlshorster Beiträge zur Geschichte und Kultur“ begibt sich Autor Wolfgang Schneider auf Spurensuche an die östliche Grenze von Karlshorst zu Biesdorf. Seine Recherchen führten ihn von den Luftschiffhallen zum Militärflughafen Berlin-Friedrichsfelde und im Zuge der wechselvollen Geschichte dieses Gebietes zu weiteren militärisch geprägten Standorten. Er schreibt über die Festungspionierschule und deren Nutzung nach 1945 durch die sowjetische Militäradministration. Interessante Details liefert er zum Hochbunker in der Zwieseler Straße und verknüpft seine Ausführungen mit Zeitzeugenschilderungen und vielen spektakulären Fotos sowie bisher unveröffentlichten Dokumenten. Mit der vorliegenden Broschüre wird so eine Lücke in der zusammenhängenden Niederlegung der Geschichte des Teils der Karlshorster Region geschlossen, das mit Luftschiffhalle, Flugplatz, Festungspionierschule, Sitz der sowjetischen Militäradministration, Gartenstadt Karlshorst und Biesenhorster Sand eindeutig umschrieben ist. Wolfgang Schneider arbeitete lange Jahre als Lehrer, ist Mitglied der Geschichtsfreunde Karlshorst im Kulturring in Berlin e.V. und führt regelmäßig historische Führungen durch.


111 Seiten

Preis: 9,50 €

ISBN: 978-3-9814590-8-1

Jörg Bock

die wuhlheide

Zur Geschichte des Volks- und Waldparks


Das vorliegende Heft 8 der Reihe „Karlshorster Beiträge zur Geschichte und Kultur“ geht den historischen Zusammenhängen bei der Entstehung des Volks- und Waldparks Wuhlheide nach. Autor Jörg Bock ist ein profunder Kenner der Geschichte der Berliner Volksparks. Ausgehend von der Volksparkidee schildert er ihre Umsetzung in Berlin und widmet sich ausführlich der Gestaltung des Volks- und Waldparks Wuhlheide. Realisiert wurde dieses Projekt nach Plänen des Treptower Gartenbaudirektors Ernst A. Harrich ab 1924. Das Geld für den Park kam von der Stiftung „Park, Spiel und Sport“ des Berliner Oberbürgermeisters Gustav Böß. Trotz immer wieder auftretender finanzieller Probleme entstand auf diese Weise in achtjähriger Bauzeit in der Wuhlheide einer der größten und beliebtesten Berliner Volksparks. Fremdnutzung, Abholzung, aber auch mangelnde Pflege nach 1945 ließen die Anlagen des alten Volksparks mehr und mehr aus dem öffentlichen Bewusstsein verschwinden. In der ersten Hälfte der 1990er Jahre entstanden schließlich Projekte zu ihrer Wiederbelebung.


63 Seiten

Preis: 6,- €

ISBN: 978-3-9814590-6-7

Michael Laschke, Walter Fauck

die rennbahn

Von der Treskowschen Rennbahn zum Pferdesportpark


Die Pferdesportgeschichte in der Region Karlshorst begann mit Hindernisrennen auf dem Gelände am Vorwerk Karlshorst im Jahre 1854. Walter Fauck, profunder Kenner der Karlshorster Ortsgeschichte, stellt die Ergebnisse seiner Nachforschungen über die Treskowsche Rennbahn vor. Erstmalig wird eine vollständige Übersicht dieser Rennen gegeben, die überdies in das damalige Zeitkolorit eingebunden sind. Professor Dr. Michael Laschke, Mitbegründer und langjähriger Leiter der Karlshorster Geschichtsfreunde im Kulturring in Berlin e.V., widmet sich der Geschichte der Rennbahn in der Wuhlheide, schildert die Entstehung und Veränderung einer Institution, die den Ruf von Karlshorst begründete. Grundlage der Ausarbeitungen sind historische Veröffentlichungen zum Thema Rennen und Rennbahn in Karlshorst aus Archiven und Bibliotheken, die zum Teil mühevoll gefunden und aufbereitet wurden. Es ergibt sich daraus ein faszinierendes und abwechslungsreiches Panorama des Pferderennsports in Karlshorst im Wandel der Zeiten.


111 Seiten

Preis: 9,50 €

ISBN: 978-3-9814590-7-4

Bernd Kuhlmann

die eisenbahn

Zur Bahngeschichte in und um Karlshorst


Heft sieben der Reihe „Karlshorster Beiträge zur Geschichte und Kultur“ widmet sich dem Wachsen und Werden der Eisenbahn vor und nach der Gründung der Kolonie Karlshorst. Alle diejenigen, die die Eisenbahn in Karlshorst überwiegend aus der Perspektive der S-Bahn-Linie 3 und einem gelegentlichen Ein- oder Ausstieg auf den provisorischen Bahnsteigen der Regionalbahn kennen, werden überrascht sein über den „Pferdeausstieg“ im alten Birkenrevier, lange vor der Gründung der Kolonie Karlshorst; über eine Vielzahl ehemaliger Schienenstränge und Bahnhofsprojekte in und um Karlshorst; über die Wandlungen des ursprünglichen Rennbahnhofs; über die frühere russische Breitspur und die modernen ICE-Triebzüge in Karlshorst. Dipl-Ing. Bernd Kuhlmann, ein ausgewiesener Kenner der Eisenbahngeschichte, zeichnet ein detailreiches Bild, wie über Jahrzehnte die Eisenbahnen das Bild in Karlshorst prägten und schließt eine Lücke in der Geschichtsschreibung dieses Berliner Ortsteils.


127 Seiten

Preis: 8,50 €

ISBN: 978-3-9814590-3-6

Bärbel Laschke, Walter Fauck, Jürgen Weyda

die denkmale III

Heimatkundlicher Wegweiser Berlin-Karlshorst: Westlich der Treskowallee


Der westliche Teil von Karlshorst erstreckt sich von der Dönhoffstraße bis zur Hochschule für Wirtschaft und Technik und in der anderen Richtung bis zur Tannhäuserstraße. Die Wohnviertel tragen im Volksmund die Bezeichnungen Heimatviertel sowie Wagner- und Sagenviertel. Ihre Erschließung und Bebauung begann um 1900 und dauerte bis 1936. Nach 1945 kamen weitere Straßen hinzu. Auch in diesem Heft betrachten die Autoren unter der Überschrift „Denkmale“ nicht nur, wie üblich, die baulichen Denkmale laut Denkmaldatenbank von Berlin-Lichtenberg sowie die Skulpturen und Reliefs. Sie zeigen Ihnen auch die Biotope und Naturdenkmale, an denen Karlshorst reich ist, Gedenk- und Ehrentafeln sowie Mahnmale an herausragende Ereignisse und Persönlichkeiten, darunter auch die zahlreichen in jüngster Zeit hinzugekommenen Stolpersteine. Mit diesem Heft wird der Rundgang durch Karlshorst vervollständigt und abgeschlossen.


55 Seiten

Preis: 5,50 €

ISBN: 978-3-9812995-8-8

Frauen in technischen Berufen


Längst ist es vorbei mit geschlechterspezifischen Berufsbildern, heute kann jede und jeder so gut wie alle Berufe erlernen und ausüben. Spandau als Industriestandort bietet auf dem Feld der technischen Berufe viele Möglichkeiten für Frauen und Mädchen, eine solche Beschäftigung bzw. Ausbildung zu finden. Die Broschüre informiert über Perspektiven und Möglichkeiten im Bezirk Spandau. Sie zeigt überzeugende Gründe auf, noch vorhandene Defizite auszugleichen: Die Beschäftigung von Frauen wirkt sich positiv auf das Betriebsklima aus. Eine hohe Sprachkompetenz bietet häufig Vorteile, z.B. in der Kundenbetreuung. Weibliche Denkstrukturen und Blickwinkel bieten neue Ansätze für Problemlösungen. Frauen sind im Allgemeinen kreativ und verfügen über eine hohe soziale Kompetenz. Die Broschüre enthält Tipps zu Bewerbungen und Adressen für weitere Informationen, die jungen Frauen den Weg zu modernen technischen Berufen erleichtern.


40 Seiten

Preis: 1,- €

Bärbel Laschke, Walter Fauck, Jürgen Weyda

die denkmale II

Heimatkundlicher Wegweiser Berlin-Karlshorst: Zwischen Rennbahn und Waldsiedlung


Karlshorst-Süd gilt als der eigentliche Ursprung von Karlshorst, hier entstanden die ersten drei Häuser, gedacht als Wohnungen für weniger Bemittelte und gestiftet von dem Kaiser und der Kaiserin. Schnell entwickelte sich das Terrain aber als eine Wohnsiedlung für Wohlhabende, wovon auch die zahlreichen denkmalgeschützten Häuser im Jugend- und Heimatstil sowie vornehmen Vorortvillen mit großbürgerlichem Anspruch zeugen. Auch in diesem Heft fassen die Autoren unter der Überschrift „Denkmale“ nicht nur, wie üblich, die baulichen Denkmale laut Denkmaldatenbank von Berlin-Lichtenberg sowie die Skulpturen und Reliefs, sondern umfassender auch die Biotope und Naturdenkmale, an denen Karlshorst reich ist, sowie Erinnerungs- und Mahnmale an herausragende Ereignisse und Persönlichkeiten.


71 Seiten

Preis: 5,50 €

ISBN: 978-3-9812995-6-4

Bärbel Laschke, Walter Fauck, Jürgen Weyda

die denkmale I

Heimatkundlicher Wegweiser durch Berlin-Karlshorst: Östlich der Treskowallee


Die Publikation gibt mit ihren vierfarbigen Fotos einen detaillierten Überblick über sowie eine Beschreibung zu den Kulturdenkmalen des Lichtenberger Stadtteils Karlshorst - und zwar des Teils östlich der Treskowallee, des sog. Rheinischen Viertels. Die Autoren fassen unter der Überschrift „Denkmale“ nicht nur, wie üblich, die baulichen Denkmale laut Denkmaldatenbank von Berlin-Lichtenberg sowie die Skulpturen und Reliefs, sondern darüber hinaus auch die Biotope und Naturdenkmale, an denen Karlshorst reich ist, sowie Erinnerungs- und Mahnmale an herausragende Ereignisse und Persönlichkeiten. Dabei sollen besonders die Stolpersteine erwähnt werden. Das Heft ist ein Material, mit dem sich der/die Interessierte auf einen Spaziergang durch Karlshorst begeben kann und dabei zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten geführt wird und viel Wissenswertes erfährt.


63 Seiten

Preis: 5,50 €

ISBN: 978-3-9812995-5-7

Gerhard Ballewski, Anke Egert, Christian Kopp

Kirche nebenan, nah und fern

Sakralbauten im Historismus


Diese vierfarbige und reich illustrierte Broschüre macht auf interessante Beispiele von Sakralbauten aus der Zeit des Historismus aufmerksam. Es wurden gerade solche Bauten ausgewählt, die sonst nicht in Fachbüchern zu finden, vielleicht z.T. eher unscheinbar sind. Die Texte beschäftigen sich mit den Merkmalen der Baustile und der Geschichte der Bauten. Einbezogen wurden auch Kirchenbauten in Afrika (Tanzania und Namibia) und Australien (Sydney, Melbourne). Das Buch entstand als Kooperationsprojekt zwischen dem Kulturring und dem Kirchenbau-Dokumentationsbüro der Evangelischen Kirche am Humboldthain Berlin (KIDOK).


78 Seiten

Preis: 2,- €

ISBN: 978-3-9812995-4-0

Michael Laschke

die baumeister –

Die Architekten der Rennbahn Karlshorst


Heft drei der Reihe „Karlshorster Beiträge zu Geschichte und Kultur“ widmet sich den Architekten der Hindernisrennbahn, die noch vor der offiziellen Gründung der „Colonie Carlshorst“ eröffnet wurde und die die Entwicklung der jungen Ansiedlung erheblich beeinflusst hat. Viele Menschen kommen ihretwegen nach Karlshorst. Manche suchen Entspannung und Erholung, manche locken Nervenkitzel und Reichtum. Über die Rennbahn ist viel geschrieben worden. Herausragende Rennen, prominente Besucher, siegreiche Pferde, Reiter und Fahrer sind bestens bekannt. Für die Architekten der Rennbahn wiederum gilt das nicht. Unser Heft versucht, diese Lücke zu schließen. Sein Autor, Prof. Dr. sc. Michael Laschke, studierte Ökonomie und beschäftigte sich mit der deutschen und internationalen Wirtschaftsgeschichte an der Hochschule für Ökonomie in Karlshorst. Neben seiner Tätigkeit als Lehrbeauftragter veröffentlichte er größere Arbeiten zur Regional- und Unternehmensgeschichte sowie Beiträge im Rahmen seiner Tätigkeit für die Geschichtsfreunde Karlshorst im Kulturring in Berlin e.V., zu deren Gründungsmitgliedern er gehört und deren Leitung er inne hat.


62 Seiten

Preis: 5,50 €

ISBN: 978-3-9812995-0-2

Dr. Jürgen Daube

die post –

Zur Geschichte der Post im Berliner Stadtteil Karlshorst


Heft zwei der Reihe „Karlshorster Beiträge zur Geschichte und Kultur“ widmet sich der Postgeschichte in Karlshorst. Sie beginnt 1894 mit der ersten Postanstalt „Carlshorst Rennplatz“. Der umsatzstarke Verkauf von Briefmarken 1897 in der Postagentur Wildensteiner Straße dokumentierte die Verbundenheit der Karlshorster mit ihrer „Colonie“. Die Post durchlebte seit 1945 über Jahre hinaus einen tiefen Einschnitt und mit dem sowjetischen Feldpostverkehr zugleich eine Besonderheit. Im Jahre 1958 konnte sie ihre Schalterhallen in dem bekannten Postamt Ehrenfelsstraße wieder beziehen und wuchs danach kräftig. Sie existiert noch heute in Karlshorst, durchaus keine Selbstverständlichkeit im Zeitalter der E-Mails und Filialschließungen. Die vorliegende Publikation gibt einen Überblick über die Karlshorster Postgeschichte, illustriert mit historischen Aufnahmen, Dokumenten und philatelistischen Belegen. Der Autor der Schrift, Dr. Jürgen Daube, Jahrgang 1935, Diplomphysiker, ist Philatelist aus Leidenschaft, Vorsitzender des Briefmarken-Sammler-Vereins Köpenick 1907 e.V. und ein ausgewiesener Kenner der Postgeschichte.


64 Seiten

Preis: 5,50 €

ISBN: 978-3-9810679-9-6

Wolfgang Engel

Berlin-Lichtenberg III

Zwischen Lichtenberger Brücke und Rhinstraße - ein stadthistorischer Spaziergang


Heft 8 der Kleinen Stadtwanderungen beginnt mit einer Tour an der Lichtenberger Brücke mit dem bekannten nikaraguanischen Giebelwandgemälde von Manuel G. Moia. Es berichtet über Interessantes entlang der Straße Alt-Friedrichsfelde, über Friedenfahrt und Protokollstrecke, aber auch die Brauerei Friedrichsfelde. Auf dem Friedrichsfelder Boulvard besuchen wir die traditionsreiche Central-Apotheke und Radio Starick. Ein Kapitel schildert, wie durch den Straßentunnel die Gegend um die Rhinstraße von einer ländlich anmutenden Kreuzung zu einem Großprojekt wurde. Die reich illustrierte Wanderung schließt in einer Kleingartenanlage unweit des S-Bahnhofs Friedrichsfelde Ost mit der Geschichte um Napoleon, den Mühlenberg und die Friedrichsfelder Windmühlen.


34 Seiten

Preis: 2,50 €

ISBN: 978-3-9812995-1-9

Spandauer Unternehmerinnen


Nur ca. 30 Prozent der Selbstständigen sind weiblich. Dabei ist ein wachsendes Interesse am Beruf Unternehmerin aus Sicht der Kammern zu beobachten. Sogenannte Freie Berufe nehmen zu, feste Anstellungen nehmen ab. Auch die wachsende Zahl von Akademikerinnen wird als Quelle für ein steigendes Interesse am Beruf Unternehmerin gesehen. Frauen wollen immer häufiger ihre eigene Chefin werden. Aber auch Arbeitslosigkeit und ein Mangel an Alternativen zur abhängigen Beschäftigung lassen mehr und mehr Frauen den Weg in die Selbstständigkeit suchen. Und doch ist die Quote von knapp 30 Prozent noch unbefriedigend. Zudem gibt es Unterschiede in den Existenzgründungen von Frauen und Männern. Frauen wählen z.B. andere Arbeitsformen und Wirtschaftszweige. So ist die Hälfte aller Selbstständigen im Bereich der Dienstleistungen tätig, ein knappes Viertel im Bereich Handel. Die Broschüre informiert über Motive, Beweggründe und auch Hintergründe der vom Herausgeber ausgewählten Unternehmerinnen in Spandau und gibt Hinweise und Ratschläge sowie nützliche Anschriften für Existenzgründerinnen.


44 Seiten

Preis: 1,- €

Lutz Heuer

Die Magistrats- und Prominentensiedlung in Berlin-Biesdorf nach 1945


Bereits unmittelbar nach dem Einmarsch der Roten Armee 1945 wurden in Biesdorf ungefähr 4.000 Wohnungen beschlagnahmt. Östlich der Oberfeldstraße gab es das „Getreideviertel“, das der Besatzungsmacht vorbehalten wurde. Aus Sicherheitsgründen wünschte Stadtkommandant Nikolai Bersarin, dass die Magistratsmitglieder in einer geschlossenen Siedlung bzw. Straße gemeinsam wohnten. Auf seinen Befehl wurden 36 Häuser im Gerstenweg und in seinem Umfeld beschlagnahmt und der Stadt Berlin übertragen. Neben leitenden Mitarbeitern bekamen auch Künstler, die aus der Emigration heimkehrten, wie Gustav von Wangenheim, hier ihren Wohnsitz zugewiesen. Die meisten von ihnen verfügten über keine eigenen Unterkünfte, da sie eben erst aus dem Exil oder aus den Konzentrationslagern und Zuchthäusern zurückgekehrt waren. Diese besondere Ansiedlung wurde später im Volksmund „Magistratssiedlung” genannt. Als solche hörte das „Getreideviertel“ bereits mit den Wahlen vom 20.Oktober 1946 auf zu bestehen. Gleichwohl war auch in den Folgejahren der Zustrom von Funktionären, Intellektuellen und Kulturschaffenden außerordentlich, so dass Biesdorf für lange Zeit das Fluidum einer Prominentensiedlung besaß. In dem vorliegenden Band fasst Autor Lutz Heuer seine Recherchen zusammen und untersetzt geschichtliche Hintergründe und Fakten mit den Biographien der Bewohner.


127 Seiten

Preis: 9,50 €

ISBN: 3-9805340-6-5

Spandauer Seniorinnen


Elf Frauen aus Spandau erzählen in diesem Heft von ihren Lebenserfahrungen. Die Auswirkungen des Krieges spielten bei allen eine zentrale Rolle. Beeindruckend sind ihr Mut, ihre Stärke aber auch ihre Zuversicht, die aus diesen sehr persönlichen Schilderungen sprechen. Besonders hervorzuheben ist: Bei vielen Gesprächen war immer wieder das Sattwerden ein Thema. So hat sich die Autorengruppe entschieden, einige alte Rezepte im Anhang mit zu veröffentlichen.


36 Seiten

Preis: 1,- €

Manfred Kliem, Sonja Klöden

Berlin-Lichtenberg I

Lichtenberg-Ortskern (Rathaus und Dorfanger) und Frankfurter Allee Süd (Mauritiusviertel)


Zwei reich illustrierte geschichtliche Spaziergänge, zum einen rund um das Lichtenberger Rathaus, mit Bahnhof Frankfurter Allee, Möllendorffstraße, Stadtpark Lichtenberg/Möllendorff-Park, Dorfanger, Pfarrkirche u.a. - mit zahlreichen Fakten, Geschichten und Episoden aus der jüngeren und älteren Geschichte. Der zweite Spaziergang widmet sich dem Mauritiusviertel, natürlich mit der St.Mauritius-Kirche, der Villa Skupin, aber auch dem früheren Gasthof "Schwarzer Adler", der 8. und 9. Volksschule, dem "Upstall", zahlreichen Kleingärten und der früheren H.F. Eckert Actiengesellschaft (Maschinenfabrik).


32 Seiten

Preis: 2,50 €

ISBN: 978-3-9810679-7-2

Lieder für Kinder

Texte und Geschichten


Gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus Reinickendorfer Schulen, Kitas und Freizeiteinrichtungen haben sich die Projektmitarbeiter von "Musik Integrativ" daran gemacht, aktuelle Lieder mit Texten multikultureller Herkunft zu sammeln. Zu einigen der Texte wurden nach Gehör die Noten aufgeschrieben. Gepaart mit dazu passenden Kinderzeichnungen illustrieren sie einen Ausschnitt ernsten und heiteren Kinderlebens und -alltags. Die reich illustrierte, farbige Broschüre soll nicht nur Kinder zum Singen und Mitmachen anregen, sondern auch Erzieherinnen und Erziehern Unterstützung bei ihrer Arbeit geben.


54 Seiten

Preis: 5,- €

Sonja Klöden

Berlin-Lichtenberg II

Vom "Jüngling mit Fisch" zur "Magdalene"


Heft 3 der Kleinen Stadtwanderungen lädt ein zu einer reich bebilderten Tour an der Nordseite der Frankfurter Allee, beginnend am Fischerbrunnen an der östlichen Ecke Frankfurter Allee / Möllendorffstraße. Von der Gegend um das Lichtenberger Rathaus gehen wir entlang der Rathausstraße, vorbei am alten Feuerwehrdepot zurück zur Frankfurter Allee, dorthin wo einst der Frankfurter Markt war. Angekommen an der Ruschestraße, erfährt der Spaziergänger Näheres über das frühere DDR-Ministerium für Staatssicherheit. Weitere Stationen sind die Glaubenskirche am Roedeliusplatz, das Amtsgericht und Gefängnis an der Magdalenenstraße. Wir erfahren Interessantes über die erste Lichtenberger HO-Fleischerei, das Kielblock'sche Haus und die Magdalenen-Apotheke.


36 Seiten

Preis: 2,50 €

ISBN: 978-3-9810679-6-5

Frank Wittendorfer

die halle –

Luftschiffe zwischen Biesdorf und Karlshorst


Das erste Heft der neuen Reihe stellt eine kurze, aber interessante Periode der Geschichte des Flugwesens zwischen 1907 und 1912 vor, die überwiegend mit dem Namen Biesdorf verbunden ist, aber ebenso ein Bestandteil der Geschichte von Karlshorst ist. Wie in Biesdorf fehlten Anfang des 20. Jahrhunderts auch in Karlshorst große Industriebauten. Umso mehr prägte die gewaltige Luftschiffhalle der Siemens-Schuckertwerke zeitweilig das Landschaftsbild zwischen Biesdorf und Karlshorst. Mit ihr begann nicht nur für das preußische Militär und für Siemens ein neues Kapitel in der Luftfahrt, sie beeinflusste auch die weitere Entwicklung der Stadtteile. Mit der vorliegenden Publikation wird die Vorgeschichte dieses Großprojekts erläutert sowie die Planung, Errichtung und Verwendung der Luftschiffhalle dargestellt. Der Autor Dr. Frank Wittendorfer ist historischer Experte und Leiter des Siemens-Archivs in München.


42 Seiten

Preis: 4,50 €

ISBN: 978-3-9810679-5-8

Dr. Manfred Kaul

Zwischen Frankfurter Tor und Ringbahnhof I

Ein stadthistorischer Spaziergang in der Frankfurter Allee - dem "Boulevard des Berliner Ostens"


Ausgehend von der Geschichte des Frankfurter Tors wird im Heft 6 der Kleinen Stadtwanderungen ausführlich über die Entwicklung der Frankfurter Allee vom mittelalterlichen Fernhandelsweg zur Allee geschrieben. Der Autor behandelt unter der Überschrift "Auferstanden aus Ruinen" die Aufbruchstimmung nach dem 2. Weltkrieg und die Baudenkmale in der früheren Stalinallee. Er schreibt aber auch über das Kino "Germania-Palast", die Schokoladenfabrik Bartz und Barth und die Gaststätte "Frankfurter Hof". Die Händel-Schule wird ebenso behandelt wie die "Prachtsäle des Ostens" z.B. im Victoria-Lichtbild-Theater. Der erste Kinobrand Berlins am 26.12.1911, allerdings in einem unweiten Flohkino, und das Schuhhaus Leiser in der Frankfurter Allee 50 spielen auch eine Rolle in dieser Stadtwanderung.


32 Seiten

Preis: 2,50 €

ISBN: 3-9810679-0-8

Dr. Manfred Kaul

Zwischen Frankfurter Tor und Ringbahnhof II

Ein stadthistorischer Spaziergang in der Frankfurter Allee - dem "Boulevard des Berliner Ostens"


"Von Omnisbuspferden, Spartakisten, einem Rathaus und Kaufhaus" betitelt der Autor von Heft 7 der Kleinen Stadtwanderungen sein erstes Kapitel. Er widmet sich dem Baumeister Oscar Garbe, dessen Wohn- und Geschäftshaus in der Frankfurter Allee 40 stand. Außerdem lernen wir zahlreiche Gewerbetreibende aus alten Zeiten kennen, z.B. das Fotoatelier Willy Fleischer, das Gardinen- und Teppichgeschäft Paul Adam oder die Fleischerei Erdmann & Schwarze. Natürlich wird auf die Geschichte von HO und Konsum eingegangen, aber auch auf die SED-Kreisleitung Friedrichshain und das Evangelische Heim für Frauen und Mädchen. "Vom Fabrikstandort zum Marktplatz", vom Vergaser- und Filterwerk zur Markthalle und zum Ring-Center, von Banken, Geschäftshäusern bis zur Ringbahnhalle reicht die Tour.


32 Seiten

Preis: 2,50 €

ISBN: 3-9810679-1-6

Franziska Vu

Inhaftiert

Fotografien und Berichte aus der Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit


„Inhaftiert“ beschreibt das Leben hinter Gittern in einem ostdeutschen Gefängnis zur Zeit des „Kalten Krieges“. Die Berliner Fotografin Franziska Vu nähert sich dem Thema aus zwei Richtungen. Durch die Linse ihrer Kamera betrachtet, nimmt sie uns mit auf eine fotografische Führung durch das Gebäude. Wir erleben die Machtlosigkeit, die Angst und die Einsamkeit, die die Gefangenen empfunden haben, aber auch Hoffnungsschimmer. Interviews, die Franziska Vu mit ehemaligen Gefangenen führte, helfen uns dabei, die visuellen Eindrücke mit realen Lebensgeschichten zu verbinden, und verleihen den damals hinter dicken Mauern Totgeschwiegenen eine Stimme. Diese Verbindung von Fotokunst und wirklichen Erlebnissen, von künstlerischer Ausdrucksform mit politischer Auseinandersetzung, schafft eine eindrucksvolle Ausstellung, die uns zum Nachdenken über ein Kapitel der jüngsten deutschen Geschichte zwingt, das an Aktualität nichts eingebüßt hat. - Das reich illustrierte Hard-Cover-Buch ist zweisprachig, in deutscher und englischer Sprache, erschienen.


123 Seiten

Preis: 15,90 €

ISBN: 978-3-9810679-4-0

Ylva Queisser, Lidia Tirri

Allee der Kosmonauten

Einblicke und Ausblicke aus der Platte


Einst als Komfortwohnung begehrt, lange als Arbeiterschließfach verrufen und in den letzten Jahren zum Kultobjekt aufgestiegen - von Geburt an ist die Platte umstritten. Wie es sich in ihr lebt, wie sie von innen aussieht und was zu sehen ist, wenn man aus dem Fenster guckt, weiß aber nur, wer selber in der Platte wohnt. 1978 waren die ersten Wohnblöcke in der Allee der Kosmonauten in Berlin-Marzahn bezugsfertig. Viele der Menschen, die vor 25 Jahren in diese Hauptstraße des Bezirks zogen, sind bis heute geblieben. Im Verlauf des Jahres 2004 besuchten Ylva Queisser und Lidia Tirri einige der Erstbewohner. Die Interviews der schwedischen Soziologin und die Aufnahmen der sizilianischen Fotografin dokumentieren den Mikrokosmos der Platte. Ihr fremder Blick ermöglicht Einblicke in eine Privatsphäre, die für Ost- und Westdeutsche schwer zugänglich ist. Gleichzeitig bieten die Panoramafotos einen Ausblick in die Welt der Großsiedlung. Die Geschichten aus der Allee der Kosmonauten erzählen vom alltäglichen Leben in der DDR.


96 Seiten

Preis: 15,- €

ISBN: 3-9805340-8-1

Dr. Manfred Kaul

Friedrichshainer Tower Tour I

Ein stadthistorischer Spaziergang von der Weberwiese zur Oberbaumbrücke


Heft 4 der Kleinen Stradtwanderungen widmet sich dem Umfeld der Weberwiese, führt entlang der früheren Stalinallee bis zum Frankfurter Tor. Der Spaziergänger erfährt Interessantes über das Laubenganghaus und das Hochhaus an der Weberwiese, über die Alte Feuerwache und über Gebäude und Geschichten entlang der früheren Stalinallee, u.a. über die Arbeiterunruhen vom 17. Juni 1953. Wissenwertes über das frühere Hertie-Warenhaus steht neben Informationen zum Nationalen Aufbauwerk in der jungen DDR.


28 Seiten

Preis: 2,50 €

ISBN: 3-9805340-2-2

Dr. Manfred Kaul

Friedrichshainer Tower Tour II

Ein stadthistorischer Spaziergang von der Weberwiese zur Oberbaumbrücke


Im Heft 5 der Kleinen Stadtwanderungen - zugleich Teil 2 der Friedrichshainer Tower-Tour - führen wir Sie von der Gegend um Bersarinplatz und Frankfurter Tor, entlang der Warschauer Straße bis zur Warschauer Brücke und weiter bis zum Stralauer Tor und zur Oberbaumbrücke. Der Leser erfährt, warum der Platz Bersarinplatz heißt, liest über interessante Einzelheiten zur Möbel- und Propellerfabrik Hugo Heine, dem RAW-Gelände, dem früheren Hotel "Komet" und zur Fotogalerie am Helsingforser Platz. Vorbei am ehemaligen "Industriepalast" und dem U-Bahnhof Warschauer Straße führt der Weg zum Getreidespeicher der Osthafenmühle und zur East-Side-Gallery. Schließlich weiß der Autor Interessantes zur Geschichte des Stralauer Tores und der Oberbaumbrücke zu erzählen.


28 Seiten

Preis: 2,50 €

ISBN: 3-9805340-3-0

"Löschen durfte keiner ..."

Novemberpogrom 1938 - die "Reichskristallnacht" in den Berliner Bezirken Mitte, Friedrichshain und Lichtenberg


In der Nacht vom 9. zum 10. November 1938 brannten in Berlin und anderen Orten Deutschlands Synagogen und Gebetshäuser. In jener Nacht ermordeten SA-Trupps Menschen, misshandelten sie und verschleppten sie in Konzentrationslager, nur weil sie Juden waren. In derselben Nacht wurden jüdische Geschäfte, Wohnungen und Schulen verwüstet und geplündert. Die vorliegende Broschüre, verfasst von einer Projektgruppe des Kulturrings, beleuchtet die historischen Hintergründe dieses antijüdischen Pogroms. In Erinnerung gerufen werden auch die Vielfalt des jüdischen Lebens in den drei Bezirken Berlins. Zeitzeugen schildern ihre Erlebnisse in jener Schreckensnacht. An drei renommierten Kaufhäusern und einigen jüdischen Kleinbetrieben wird ihre "Arisierng", der Zwangsverkauf an Deutsche zu Schleuderpreisen oder ihre Liquidierung aufgezeigt.


52 Seiten

Preis: 2,50 €

Vladimir Solovev, André Braun, Manfed Buschau, Monika Moreike

Berlin-Friedrichshain

Volkspark Friedrichshain; Zwischen Landsberger und Frankfurter Tor; Rund um die Weberwiese


Drei reich illustrierte geschichtliche Spaziergänge: Stadtwanderung 1 führt Sie in den Volkspark Friedrichahin, beginnend am Landsberger Platz, verläuft sie u.a. über den Friedhof der Märzgefallenen, das Krankenhaus Friedrichshain und den Märchenbrunnen. Die zweite Wanderung verläuft zwischen Landesberger und Frankfurter Tor, führt u.a. über den Platz der Vereinten Nationen (den früheren Leninplatz), das alte "Kosaken-Haus", die Weißbier-Brauerei Carl Breithaupt in der Palisadenstraße, die St. Pius-Kirche und die Auferstehenskirche. Die dritte Tour verläuft rund um die Weberwiese mit der Alten Feuerwache, dem Hochhaus an der Weberwiese sowie der Gubener Straße. Sie erinnert u.a. auch an den Komtureiplatz, auf dem früher das große Hertie-Kaufhaus stand.


36 Seiten

Preis: 2,50 €

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